Es war einfach fantastisch
Der erste IbizaHEUTE Feinschmecker-treff im neuen Jahr war auch gleich ein Höhepunkt. Denn im neuen Restaurant „ascua“ in Jesús zeigten Chef Matthias Conrad und seine Crew, was Küche und Keller bieten können – und das war wirklich vom Feinsten. Rund 70 Gäste genossen mit uns einen ganz besonderen Abend.
Beginnen wir gleich mit den Komplimenten unserer Leser: „Einfach grandios!“ „Absolute Spitze!“ „Tolles Menü, super Weine!“ „Prima!“ – diese Liste ließe sich so und ähnlich weiter fortführen. Und das „ascua“ hat diese Komplimente ehrlich verdient. Denn das, was aufgefahren wurde, war nicht nur hohe Kochkunst, es war auch vom Wert her weit mehr, als unsere Gäste mit 68 Euro für den Abend zahlten. Ein solches Menü würde korrekt wohl weit über 100 Euro kosten. Aber die Philosophie des IbizaHEUTE-Feinschmecker-Treffs lautet: Das Restaurant kann zeigen, was es zaubern und leisten kann.
Und genau das erfüllte Matthias mit seiner Küchencrew und dem Service. Vom frühen Morgen an lief die Küche auf Hochtouren, um abends für die 70 Gäste (mehr konnten wir leider nicht mitnehmen) das Menü auf den Tisch zu bringen.
Hier kurz die Menüfolge mit den Getränken:
Zur Begrüßung gab es einen Aperitif nach Wahl, dazu wurde köstlicher spanischer Iberico-Schinken gereicht.
Danach startete das Acht-Gänge-Menü:
Erster Gang: Brûlée von Foie Gras und Apfel (sensationell) mit dem passenden Süßwein „Moscatel Finca Antigua“.
Zweiter Gang: Feldsalat mit Kartoffel-Speckdressing auf marktfrischen Pilzen. Der Rosé „La Rosa de Raventos i Blanc“ bekehrte selbst Skeptiker, für die Rosé sonst nicht ins Glas kommt.
Dritter Gang: Schwarze Spaghetti mit Hummer. Der passende Wein dazu war ein „Pinot Grigio von Castel Firmian (Italien).
Vierter Gang: Maki (Sushi-Art) von der Rotzunge, im Glas dazu ein würziger „Menade Verdejo“, ein ökologischer Weißwein aus dem Gebiet Rueda.
Fünfter Gang: Wachtelbrust à al Riojana (mit Rotweinsoße), dazu passte hervorragend der „Maetierra Dominum QP cuatro Pagos“, ein modern ausgebauter Rioja, dessen Name man sich merken sollte.
Sechster Gang: Ein Zitronensorbet mit Erdbeeren und Basilikum.
Siebter Gang: Kräuterlamm „ascua“ (es zerging auf der Zunge). Der Wein, der dazu serviert wurde, hieß „Habla 2“, eine wirkliche Wein-Rarität, von der Matthias, der jeden Wein am Tisch vorstelle, nur noch zwölf Flaschen ergattert hatte – für unsere Gäste.
Achter Gang: Mini-Ananas mit Amarena-Kirschen, dazu kam ein Wein, den so gut wie niemand kannte: Cidra von Birnen – spritzig, lecker.
Und als dann der Kaffee serviert wurde, sah man rundum in zufriedene Gesichter.
Wir danken Chef Matthias und seiner Crew des „ascua“, was übrigens „Glut“ bedeutet, für diesen tollen Abend und wünschen uns das, was ein Gast bei der Verabschiedung sagte: „So kann es 2012 weiter gehen!“
























