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Liebe Leser!

 

Erst einmal wünschen mein Team und ich Ihnen und uns allen ein gesundes, friedliches und erfolgreiches neues Jahr. Ich denke, die Reihenfolge stimmt. Gesundheit ist das Wichtigste. Und in einer Welt, die mit Kriegen und Säbelrasseln aus den Fugen gerät, leben wir hier auf den friedlichen Inseln wie im Paradies. Ich hoffe, das bleibt so. Die Probleme, die uns hier beschäftigen sind ja eher „alltäglicher“ Natur und sollten durchaus lösbar sein…

Wie geht es uns morgen? Diese Frage stellte ich bei einem langen und offenen Interview mit Vicent Torres, dem Präsidenten des Inselrats – und damit Ibizas höchstem Politiker. Er gehört zum Glück nicht zu den Politikern, die viel reden und nichts sagen. Ich denke da mit Schrecken an die Regierungs-Pressekonferenzen in Berlin. Dort glänzen die Regierungssprecher durch schwammige Aussagen, Phrasen oder verweigern der Presse klare Statements. Und da wundern sich die Politiker, dass ihre Distanz zu den Menschen immer größer wird? Und Populisten mit Phrasen statt Fakten laufend mehr Zuwachs erhalten…? Leider ist das nicht nur in Deutschland so.

Auf Ibiza ist das anders. Die Insel ist ein „Dorf“. Da erfährt im wahrsten Sinne des Wortes selbst der höchste Politiker auf der Weg zum Job die katastrophale Qualität der neu gebauten Straße in Jesús. Er riecht die stinkenden Kläranlagen. Auch das Wasser aus seiner Leitung ist salzig! Und wenn Vicent Torres von der Insel nach Deutschland auf eine der Tourismus-Veranstaltungen fliegen muss, wartet er wie wir genervt stundenlang in Palma oder Barcelona auf seinen Weiterflug. Er ist also mittendrin im Inselleben – positiv wie negativ. Wenn den Menschen auf der Insel etwas nicht passt, sagen sie ihm das direkt auf der Straße oder im Restaurant. Das ist die entscheidende Nähe zum Volk und der Realität.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es sind also klare Antworten, die wir vom Präsidenten des Inselrats erhielten. Und die lesen Sie gleich vorn im Magazin. Klare Antworten erhielt unsere Autorin Katja Müller übrigens auch beim Interview über „Sicherheit auf der Insel“. Ihr Interview-Partner war Roger Sales Traver. Er ist der oberste Polizist für Ibiza und Formentera. Eingesetzt von der Zentral-Regierung in Madrid, koordiniert er die größten Polizeieinheiten, die Guardia Civil und die Policía Nacional. Fazit des Interviews: Es wird in Sachen Prävention und Aufklärung gut gearbeitet. Aber es fehlen – zumindest in der Saison – Polizisten. Und es sieht auch leider nicht so aus, als wenn sich das ändern würde. Für Madrid ist Ibiza – so mein Eindruck – ganz weit weg. Und das, obwohl die Inseln mehr Geld in die Steuerkassen spülten als irgendeine vergleichbare andere Region Spaniens…

Doch nun genug von Politik, Problemen und dem Blick in die Zukunft. Genießen wir den ersten Monat des neuen Jahres auf den Inseln. Der reichlich geflossene Dezember-Regen hat Ibiza und Formentera gut getan. Überall sattes Grün. In meinem Garten blühen noch ein paar späte Rosen, daneben ein früher Mandelbaum – und das vor knallblauem Himmel. Herrlich! Davon kann man im trüben Norden Europas nur träumen. Also, nutzen wir die Gelegenheit, die Inseln zu erleben: Spaziergänge in der wärmenden Sonne an den Stränden auf Ibiza oder Formentera, Fahrten über die Inseln, vielleicht nach Es Broll, ins grüne Herz Ibizas. Es Broll ist wie eine andere Welt – mehr Schwarzwald als Ibiza. Wie Sie hinkommen? Eigentlich ganz einfach: Auf der Straße Santa Gertrudis–Sant Mateu die letzte Abzweigung vor Sant Mateu nach links nehmen, nach rund 2 Kilometern führt links die schmale Straße nach Es Broll.

Oder wie wäre es mit Wandern? Für Leute mit etwas mehr Kondition haben wir eine Route im Nord-Osten der Insel ausgesucht. Und wenn Sie einen gemütlichen Abend verbringen wollen, ist unser Feinschmecker-Treff mit drei Fondues der Tipp.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Januar. Und wenn Sie nicht hier sind, träumen Sie mit IbizaHEUTE ein bisschen von den Inseln…

 

Ihr

Dieter Abholte, Chefredakteur

 

 

 

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