Die Abrissbagger sind im Anmarsch, doch der juristische Poker um den von Gericht angeordneten Abrisses des Anwesens des Musikproduzenten Michel Cretu geht weiter. Der Anwalt des Rumänen, Jaume Roig, legte gestern im Rathaus von Sant Antoni formal Einspruch gegen die Vergabe der Abrissarbeiten an ein nordspanischen Bauunternehmen ein. Es sei bislang ungeklärt, wie mit der Einrichtung des Hauses bei Santa Agnès und den zahlreichen Wertgegenständen verfahren werde, so Roig. Er übergab der Gemeindeverwaltung eine 47-seitige Auflistung sämtlicher Einrichtungsgegenstände. Rathaussprecher Joan Pantaleoni sagte, man werde das Anliegen Cretus prüfen. "Das kann sich nur um einige Tage handeln", so der Lokalpolitiker. Seinen Angaben zufolge beinhalte die Liste neben Möbeln und elektronischen Geräten auch Türgriffe und Lichtschalter.