Ermittler stoßen auf weitere Unregelmäßigkeiten innerhalb des Tourismusministeriums
Der Sumpf aus Korruption, gefälschten Rechnungen und Kumpanei innerhalb des balearischen Tourismusministeriums während der Amtszeit des Konservativen Jaume Matas (PP) wird immer tiefer. Am Montag wurde bekannt, dass das Ministerium an einen Parteifreund von Matas 6000 Euro für die Übersetzung eines einzigen Wortes ins Chinesische gezahlt hatte: Ibatur, das ist der Name der öffentlichen Unternehmens, das für die Tourismuswerbung verantwortlich zeichnet. Seit Monaten versuchen Ermittler, die Verflechtungen und mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten innerhalb des Tourismumsministeriums aufzudecken. Auch der damalige Tourismusminister Joan Flaquer (PP) muss damit rechnen, bald auf der Anklagebank Platz nehmen zu müssen.