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Ohne B-Vitamine geht fast gar nichts. Sie regeln die Funktion von Nerven, Haut, Haaren und Blut. Mangelzustände müssen unbedingt verhindert werden. Lernen Sie die Eigenschaften der B-Vitamine hier besser kennen. Dr. Klaus Diller berichtet.

Vitamin B1 oder auch Thiamin genannt, baut gemeinsam mit Enzymen im Körper die Kohlenhydrate zu Glucose um. Da unser Gehirn und unsere Nerven nur mit Glukose funktionieren, sind wir also darauf angewiesen. Unser Körper kann das Vitamin nur in geringer Menge speichern, deshalb müssen wir es regelmäßig mit der Nahrung aufnehmen. Es befindet sich konzentriert in den Randschichten aller Getreidearten, aber auch in Fleisch, Kartoffeln und Hülsenfrüchten. Um eine Tagesdosis von 1 mg aufzunehmen, müsste man folgendes essen:

100 g Schweinefleisch oder 200 g Vollkornmehl oder 200 g Haferflocken bzw. Wildreis oder 300 g Erbsen oder 300 g Aal bzw. Scholle oder 500 g Rindfleisch oder 500 g Lach oder 2000 g Obst.

Eine Überdosierung ist nicht möglich, da ein Überschuss an Vitamin B1 wieder ausgeschieden wird. Bei einem Vitamin B1-Mangel können entstehen: Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit, depressive Verstimmung, Gewichtsverlust, Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Muskelschwäche oder Schlafstörungen. In Entwicklungsländern trifft man gelegentlich noch auf die klassische Form des Thiamin-Mangels, genannt Beriberi. Hierbei wird das Gehen durch die Funktionseinschränkung der Beine stark erschwert.

Vitamin B2 ist lebensnotwendig und hält den ganzen Körper gesund. Es wirkt entscheidend an der Zellatmung im menschlichen Körper mit, das heißt es hilft, dass alle unsere Organe gut mit Sauerstoff versorgt werden. Auch ist es notwendig für den Abbau von Fett. Ebenso schützt es gewisse Eiweiße vor der Zerstörung. Dazu gehören Eiweiße in den roten Blutkörperchen und in der Linse des Auges. Ohne diesen Schutz gehen die roten Blutkörperchen kaputt und die Linse des Auges wird trübe. Im Volksmund ist Vitamin B2 allgemein als Wachstumsvitamin bekannt. Wegen seiner gelben Farbe wird das Vitamin B2 auch als Lebensmittelfarbstoff eingesetzt und dann E-101 genannt. Vitamin B2 kommt vor allem in Milch und Milcherzeugnissen, Fleisch, Gemüse sowie Kartoffeln vor. Eine Ausnahme stellt der Mais dar. Er ist sehr arm an Vitamin B2.

Vitamin B6 oder auch Pyridoxin genannt, reguliert den Eiweißstoffwechsel und spielt daher eine zentrale Rolle für alle Zellen. Vitamin B6 kommt in fast allen Lebensmitteln, besonders jedoch in Vollkornprodukten, vor. Es ist sehr empfindlich gegen Hitze und kann deshalb beim Kochen leicht zerstört werden. Ein Mangel äußert sich in einer schlechten Haut (Akne), Mundwinkel-rhagaden (auch Faulecken genannt, schmerzhafte und häufig schlecht heilende Entzündungen), Darmbeschwerden, Müdigkeit, Leistungsschwäche und erhöhter Infektanfälligkeit. Da es auch für Wachstum und Entwicklung des Organismus unentbehrlich ist, stellt es neben der Folsäure und Vitamin B12 das wichtigste Vitamin während der Schwangerschaft dar.

Vitamin B9 oder auch Folsäure genannt, hat eine bedeutende Funktion beim Aufbau der Erbsubstanz (DNA). Somit ist Folsäure ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Zellteilung. Folsäure ist auch für den Aufbau von diversen Aminosäuren (Eiweißbausteinen)verantwortlich und es spielt eine besonders entscheidende Rolle in der Schwangerschaft, da hier der Bedarf besonders hoch ist. In der Embryonalentwicklung begünstigt ein Folsäuremangel die Entstehung von Neuralrohrdefekten (der Rückenmarkskanal schließt sich nicht). Auch soll es Einfluss auf eine Frühgeburt haben und es scheint an der Entwicklung von angeborenen Herzfehlern beteiligt zu sein. Ein Mangel beim Kind und Erwachsenen führt insbesondere zur Blutarmut (Anämie) und soll die Entstehung von Arteriosklerose (Gefäßverschlüssen) begünstigen. Der Name Folsäure kommt übrigens vom lateinischen „folium“, das heißt „Blatt“ und soll bedeuten, dass dieses Vitamin besonders in grünem, frischem, ungekochtem Gemüse vorzufinden ist. Zu den weiteren natürlichen Folsäure-Lieferanten zählen insbesondere Weizenkeime und -kleie sowie Kalbs- und Geflügelleber.

Vitamin B12 oder auch Cobalamin genannt, spielt bei der Bildung der roten Blutkörperchen eine wichtige Rolle. Ohne Vitamin B12 entsteht eine Blutarmut. Das Vitamin B12 kommt nur in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Milch und Eiern vor. Ein Mangel kann bei streng vegetarischer Ernährung, aber auch bei chronischen Magenerkrankungen auftreten. Bei der letztgenannten Erkrankung muss das Vitamin gespritzt werden, da der zur Resorption im Magen erforderliche Co-Faktor/Transporthelfer fehlt.

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