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Wo ist im Sommer der beste Platz der Inseln? Der Strand. Richtig – zumindest fast.

Denn die traumhaften Strände schaffen es nur auf Platz 2. Platz 1. geht mit einer Bootslänge Vorsprung auf  ‘vor dem Strand’. Denn egal ob als Yachtbesitzer oder mit dem gemieteten Schiff – nichts geht über das Gefühl, über das Meer zu fahren und an den schönsten Buchten den Anker fallen zu lassen.

 

 

 

Ibiza und Formentera bieten zweifelsohne einige der schönsten Strände und Buchten des gesamten Mittelmeeres. Unsere Empfehlungen, die Sie von Land aus bequem erreichen können, stellen wir Ihnen den Sommer hindurch in unserer Strand-Serie vor.

Aber es gibt auch jede Menge fantastische Nischen, die denjenigen vorbehalten sind, die übers Wasser kommen. Inseln, Buchten, kleine einsame Strände… Und das Schönste ist, dass Sie nicht mal unbedingt Yachteigner sein müssen. Es gibt auch tolle Möglichkeiten für Urlauber ohne eigenes Boot. Yachtcharter-Unternehmen bieten Schiffe jeder Größe und Art, mit und ohne Steuermann. Man braucht also auch nicht unbedingt einen Bootsführerschein. Ablegen – dort hin, wo Sie wollen – und einfach genießen…
Wenn der Anker fällt und man nichts mehr hört, außer leises Klatschen der Wellen an der Bordwand. Und dann ins glasklare Wasser springen können… Oder wenn man übers türkis leuchtende Meer auf das bunte Gewimmel am Strand schaut, sich vielleicht von einem Taxi-Schlauchboot abholen lässt und sich in einer der Szenebars mit den Füßen im Sand einen Drink oder ein gediegenes Mittagessen gönnt. Sie werden den Tag auf dem Wasser ganz sicher als echtes Urlaubs-Highlight lange in Erinnerung behalten. Und wenn man für ein Charterboot mit Freunden oder der Familie zusammenlegt, muss das Tagesvergnügen nicht teurer sein als ein Abend im guten Restaurant mit anschließendem Bar-Bummel.
Eine günstige Alternative bieten auch Tagestörns mit den großen Ausflugs-Schiffen. Von der Fähre, die Sie zu verschiedenen Stränden bringt über Klassiksegler bis hin zu schnittigen Großkatamaranen mit komplettem Unterhaltungsprogramm bieten die Häfen der Inseln die verschiedensten Möglichkeiten. Sie müssen sie zwar mit vielen anderen Menschen teilen, und das Ziel können Sie auch nicht frei wählen – aber das Seefahrerfeeling ist trotzdem da. Und ein geselliger Tag wird’s allemal.
Aber wir bleiben in diesem Bericht bei Yachtausflügen für einen – oder mehrere Tage, und haben unsere persönlichen Highlights der Spots für Individualisten sowie der schicken und angesagten Ankerplätze zusammengestellt. In dieser Sommer-Serie finden Sie Ziele für Robinson-Feeling und Buchten, in denen Sie es sich richtig gut gehen lassen können.

 

Für Individualisten

Diese Buchten erwarten Sie mit uriger Schönheit. Viele sind nur vom Wasser aus erreichbar. Sonnenschirme und Kioske oder gar Restaurants suchen Sie hier vergebens. Dafür erwartet Sie Romantik und Erholung. Nehmen Sie also eigenen Proviant mit, machen Sie ein Picknick an Bord und lassen Sie die Seele baumeln.

 

s’Olleta, es Vedranell

Lage: 38°52’03.19’’ Nord; 1°12’43.00’’ Ost

 

Entfernung in Seemeilen von:

Eivissa: ca. 16,5
Santa Eulària: ca. 22,5
Sant Antoni: ca. 12,5
La Savina: ca. 13

 

 

 

Kaum jemand weiß, dass die unscheinbare Insel im Schatten der mächtigen Es Vedrà einen kleinen Schatz birgt. Nach Süd-West hin öffnet sie eine kleine Bucht, geschützt von hohen Felsen. Die Kulisse ist atemberaubend. Vielleicht finden Sie ja den Indianer-Kopf in der Felsformation? Einige Felsen formen das Gesicht – Kunst der Natur. Das Wasser ist glasklar, Strand oder eine Landemöglichkeit, um auf die Insel zu gelangen gibt es nicht. Die Insel steht außerdem unter Naturschutz.
Der Grund ist felsig, wunderbar zum Schnorcheln. Allerdings könnte sich ein Anker auch zwischen den Felsen einklemmen. Unwahrscheinlich aber möglich. Ein Trick: Binden Sie an den vorderen Teil des Ankers eine Zusatzleine, die etwa 1,5 Meter länger ist, als die vom Echolot angezeigte Tiefe. Das andere Ende verbinden Sie mit einem Fender, damit er an der Wasseroberfläche schwimmt. Verkeilt sich der Anker, können Sie ihn mit dieser Zusatzleine gegen den Zugwinkel freiruckeln. In die Bucht passen nur wenige Schiffe. Hatten also zwei oder drei Skipper vor Ihnen schon die Idee hierher zu kommen, ist es sinnvoll, weiter zu ziehen.

Und unser zweiter Tipp ist auch nur gut eine Seemeile entfernt:

 

Atlantis

Lage: 38°52’20.50’’ Nord; 1°13’45.14’’ Ost

 

 

Entfernung in Seemeilen von:
Eivissa: ca. 16,5
Santa Eulària: ca. 22
Sant Antoni: ca. 13
La Savina: ca. 12,5

 

 

Diesen legendären Abschnitt an der Südküste mit seinen bizarren Sandstein-Formationen und Wasserbecken umspinnen viele Mythen. In Wirklichkeit wurden hier Steine abgebaut, unter anderem zum Bau von Dalt Vila.
Es ist fantastisch, durch dieses unwirkliche Gebiet zu streifen. Viele Besucher haben sich hier künstlerisch ausgelebt. Von Land aus muss man sich den steilen Sandhang hinunter- und wieder heraufquälen. Vom Schiff aus ist es ein Sprung ins Wasser und ein paar Schwimmstöße zum Ufer, das viele Ausstiegsmöglichkeiten bietet. Passen Sie aber auf mögliche Muscheln, Seeigel und Felskanten auf.

 

s’Espalmador

Lage: 38°46’48.71’’ Nord; 1°25’32.88’’ Ost

 

 

Entfernung in Seemeilen von:
Eivissa: ca. 9
Santa Eulària: ca. 14,5
Sant Antoni: ca. 23,5
La Savina: ca. 3

 

 

Ein Grenzfall in unserer Individualisten-Rubrik. Denn die Insel vor Formentera ist von Yachties gern und gut besucht. Trotzdem gehört sie zu unseren Favoriten, denn der Strand ist traumhaft, lädt zu wunderschönen Spaziergängen ein und das Wasser zwischen s’Espalmador und dem nördlichsten Zipfel Formenteras ist einfach toll. Die Bucht öffnet sich nach Süd-Westen. Die Zufahrt ist für normale Schiffe aber nur durch eine schmale Passage im nördlichen Bereich möglich. Und hier lauert ein Riff, knapp unterhalb der Wasseroberfläche, das noch etwa 150 Meter von der Nordküste Richtung Süd-Westen ins Meer reicht. Also: Genug Abstand halten! In s’Espalmador dürfen Sie nur an den Ankerbojen festmachen. Ankern ist hier verboten.

 

Racó de sa Talaia & Port de ses Caletes

Lage: 39°05’39.59’’ Nord; 1°33’36.46’’ Ost

&  39°05’52.97’’ Nord; 1°33’14.04’’ Ost

 

Entfernung in Seemeilen von:
Eivissa: ca. 19
Santa Eulària: ca. 12
Sant Antoni: ca. 19
La Savina: ca. 27 (Osttour)

 

Die weite, nach Norden offene Bucht Racó de sa Talaia bietet an ihrem westlichen Ende einen kleinen Strandbereich. Man erreicht sie von Land aus nur über abenteuerliche Pfade – Dann und wann verirrt sich mal eine Jeep-Safari hier her. Einige wenige Ruhesuchende haben hier, in der Abgeschiedenheit der Insel, ihr Haus gebaut.
Das Wasser ist schon unwirklich klar. Man kann fast endlos auf den Grund schauen.
Der nord-westlich anschließende Port de ses Caletes ist in Wirklichkeit eine verträumte geschützte Bucht, die nach Norden offen ist und in der einige Fischerboote in den urigen Garagen ihr Zuhause haben. Meistens ist hier keine Menschenseele anzutreffen. Ein Platz zum Genießen.

 

Es Portixol

Lage: 39°04’34.63’’ Nord; 1°23’54.27’’ Ost

 


Entfernung in Seemeilen von:
Eivissa: ca. 27 (Nordtour); 34 (Südtour)
Santa Eulària: ca. 20
Sant Antoni: ca. 10,5
La Savina: ca. 30,5 (Westtour); 35,5 (Osttour)

 

 

Die kleine, fast runde Bucht mit der schmalen Öffnung nach Nord-Nord-Osten bietet ein paar malerischen Fischerboots-Hütten Platz. Wildromantisch ist die richtige Bezeichnung. Wer vom Schnorcheln und Relaxen genug hat, der kann die Küste entlang nach Osten einen schönen Spaziergang durch die abwechslungsreiche Landschaft machen.

 

Ses Salines

Lage: 38°50’19.27’’ Nord; 1°23’25.47’’ Ost

 


Entfernung in Seemeilen von:
Eivissa: ca. 8,5
Santa Eulària: ca. 14,5
Sant Antoni: ca. 21
La Savina: ca. 6,5

 

Was will man mehr? Schicke Leute, feiner Sand und fünf Strandbars und –restaurants von der Edelküche bis zum Szenekracher, alles auf rund einem Kilometer Strandlänge. Ganz rechts, im Sa Trinxa, treffen sich die Jungen und Schönen. Hier gibt’s viel nackte Haut. Der Mittelbereich gehört den edleren Strandclubs und am linken Ende, hinter den Dünen wartet das etwas familiärere gastronomische Angebot.
Einige der Restaurants bieten auch einen „Bringdienst“ für Speisen und Getränke direkt zu Ihnen an Bord oder holen Sie mit einem Schlauchboot für ein paar Euro trockenen Fußes an Land.
Las Salinas ist seit Jahren der Treffpunkt schlechthin. Ausrichtung: Süd-Süd-West. In Ses Salines dürfen Sie nur an den Ankerbojen festmachen. Ankern ist hier verboten.

 

Cala Vedella

Lage: 38°55’31.51’’ Nord; 1°13’38.28’’ Ost


 

Entfernung in Seemeilen von:
Eivissa: ca. 19
Santa Eulària: ca. 25 (Südtour)
Sant Antoni: ca. 10
La Savina: ca. 15,5

 

Sie ist eine der beliebtesten Yachtie-Treffs im Sommer. Die Bucht liegt geschützt, öffnet sich nach Wsten und bietet einen schönen Strand mit allem, was das Herz begehrt. Hier stimmt auch die Mischung aus Bebauung und Natur noch.

 

Cala Salada

Lage: 39°00’36.38’’ Nord; 1°17’50.63’’ Ost

 

 

Entfernung in Seemeilen von:
Eivissa: ca. 28 (Südtour); 33 (Nordtour)
Santa Eulària: ca. 33 (Südtour); 28 (Nordtour)
Sant Antoni: ca. 3
La Savina: ca. 24

 

 

Die Cala Salada wird erst durch ihre kleine, direkt angrenzende Schwester, die Cala Saladeta interessant. Sie ist nur schwer von Land erreichbar und bietet einen Traumstrand – während Sie an dem Hauptstrand das komplette Infrastruktur-Paket erhalten. Vom qualitativ guten Restaurant bis hin zu Liegestühlen. Die Bucht, die sich nach Süd-Westen öffnet, ist ein Schnorchelparadies – vor allem der felsige Nordteil.

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