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Nach der langen Winterpause geht es endlich wieder los: Rauf auf die Yacht, raus aufs Wasser, zu den schönen Buchten und Stränden. Aber der Winter und das lange unbenutzte Liegen des Bootes können für unangenehme Überraschungen sorgen. Damit Ihre Vergnügungsfahrt nicht mit Ärger oder sogar in einer Gefahr endet, haben wir mit den Werftprofis der Insel eine große Checkliste mit den wichtigsten Punkten erstellt.

 

 

Außenbereich: Unterwasser-Schiff

 

Wenn Ihr Schiff im Wasser lag, haben sich auf jeden Fall Algen und Muscheln festgesetzt – da hilft auch das beste Antifouling nicht. Vor allem die nicht geschützten Bereiche wie Wasserzu- und -ausgänge, Propeller, Gummidichtungen und Messgeräte sind betroffen. Das ist mehr als ein kosmetisches Problem. Kann kein Kühlwasser fließen, droht Überhitzung und Motorschaden. Brauchwasser muss ebenso ablaufen können. Sind Log und Lot zugewachsen, funktioniert weder die Geschwindigkeitsangabe noch wissen Sie, wie viel Wasser Sie unterm Rumpf haben. Ein Albtraum in unbekannten Gewässern und beim Ankern. Ein bewachsener Rumpf und Propeller verringern die Effizienz deutlich und erhöhen den Verbrauch. Spröde Gummidichtungen können für Wassereinbruch sorgen. „Das ist besonders bei den Gummimanschetten von Z-Antrieben kritisch“, erklärt Marc Schmid, Chef vom Yacht Service Center auf Ibiza. „Die Manschette sollte man grundsätzlich regelmäßig tauschen. Dringt Wasser ein, kann die Kardanwelle schnell in Mitleidenschaft gezogen werden und das wird teuer.“

 

 

Zu checken sind:

• Wasserzugänge

• Wasserauslässe

• Lot

• Log

• Antifouling

• Ruderfunktion

• Gängigkeit von Außenbord-Ventilen

 

Außenbereich Rumpf

 

Hier geht es besonders um Beschädigungen, die durch Kontakt mit anderen Schiffen oder dem Steg entstanden sein könnten. Beschädigungen können zu Osmose, fauligen Stellen oder Wassereintritt führen. Rechtzeitige Kontrolle und Reparatur kann viel Geld sparen.

 

Zu checken sind:

• Beschädigungen an Gelcoat und/oder Lack

• Feuchte Stellen

• Osmose

 

Außenbereich Deck

 

Sonne und Salz sind erbarmungslos. GFK wird matt und spröde, Holz trocknet aus, Gummi wird rissig und hart.

Also rechtzeitig polieren, lackieren, austauschen.

 

Zu checken sind:

• Sonnenschäden

• Dichtungen

• Gummibänder

• Persenning

• Polster

• Außendusche

 

 

Motor und Tank

 

Langes „stehen“ mag keine Maschine. Wer vor der Winterpause alle Flüssigkeits-Stände überprüft und voll getankt hat, hat jetzt weniger Ärger. „Wichtig ist der volle Tank“, so Marc Schmid. „Denn dann hat Kondenswasser weniger Chancen und es bildet sich kein Rost im Treibstoff-Tank.“ Und: „Bei einigen älteren Schiffen ist die Lichtmaschine so angebracht, dass durch defekte Anschlüsse austretendes Kühlwasser sie lahm legen kann. Sehr unangenehm …“

 

 

Zu checken sind:

• Dichtungen/Schläuche

• Wasser im Treibstoff

• „Vergelung“ von altem Diesel

 

 

 

 

• Spritfilter

• Öl und Ölfilter

• Luftfilter

 

 

Elektrik

 

Auch hier spielt Korrosion eine große Rolle. Hohe Feuchtigkeit greift die Kontakte an. Die südliche Hitze macht Kabel zusätzlich spröde. „Den größten Fehler machen viele aber bei den Batterien“, erklärt Marc Schmid. „Die meisten gehen nicht durch Tiefentladung kaputt sondern durch Überladung. Zwar heißt es im Allgemeinen, die Ladegeräte seien ,intelligent‘ und stoppen, wenn die Batterien voll sind. Tatsache ist aber, dass die meisten immer weiter Power in die Batterien schießen und sie damit zerstören. Und dann muss meistens gleich die gesamte Batterie-Bank ausgetauscht werden. Das geht in die Tausende.“ Man sollte das Schiff also nicht dauerhaft am Landstrom lassen. „Wenn der Hauptschalter dicht an den Batterien angebracht ist und er ausgeschaltet wird, ist es im Allgemeinen kein Problem, auch mal sechs Wochen nicht an Bord zu sein und nicht zu laden.“ Wichtig sind dabei zwei Punkte: „Die Sicherung zum Bugstrahlruder sollte raus und – es muss sichergestellt sein, dass die Bilge- Pumpe (Lenzpumpe) auf einem unabhängigen Kreis läuft.“ Das ist bei firmenseitig eingebauten Systemen Pflicht, aber manche Hobbybastler berücksichtigen das nicht, weiß der Fachmann.

 

Zu checken sind:

• Korrosion

• spröde Kabel

• Batterie

• Bugstrahlruder-Versorgung

• Bilge-Pumpe

 

Innenbereich

 

Hier spielt die Feuchtigkeit eine große Rolle. Schimmel ist nicht nur hässlich, er ist auch gesundheitsgefährdend. Also: Lüften, reinigen, Bezüge gegebenenfalls tauschen. Auch wichtig für die Gesundheit ist der Frischwassertank. Abgestandenes Wasser kann Nährboden für Keime geboten haben. Deshalb: Wasser tauschen und neuen Wasserschutz zusetzen.

 

 

Zu checken sind:

• Feuchtigkeit/Schimmel

• Dichtungen/Funktion Nassbereich

• Kontrolle Frischwassertank und Nachfüllen von Wasserschutz, damit das Wasser nicht faul wird

 

 

Sicherheit

 

Das Thema wird gerade hier gerne vernachlässigt. Meist scheint die Sonne und es weht nur eine leichte Brise. Und man fährt ja meist nur kurze Strecken mit dem Land in Sichtweite. Aber Nachlässigkeit kann gerade hier schnell sehr gefährlich werden. Das Wetter kann umschlagen, technische Defekte können zu Notsituationen, Feuer oder Wassereinbruch führen!

 

Zu checken sind:

• Schwimmwesten (Ablauf-Datum)

• Feuerlöscher (Prüf-Datum)

• Gasleitungen für Herd

• Batterien im Handfunkgerät

• Batterien beim Not-Sender

• Seekarten nach Aktualität

• GPS/Navigation

• Funkgerät und Ruf-Kanal 16

• Leinen und Anker

• Erste-Hilfe-Kasten

• Seenot-Ausrüstung (Raketen/Munition, Rettungsinsel, Bojen, usw.)

Außerdem ist die Unterweisung der Crew, wo Schwimmwesten und Sicherheitseinrichtungen sind, wichtig.

 

Segler

 

Segeln ist für viele die schönste Art, das Meer zu genießen. Damit dem Start zum Törn nichts im Weg steht, sollten Sie folgendes checken:

• Laufendes Gut

• Rollen und Klemmen

• Rigg

• Segel nach Schäden

 

 

 

 

 

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