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Die rot oder lila leuchtenden Bougainvilleen kennt so gut wie jeder auf Ibiza und Formentera. Doch es gibt noch mehr Kletterer, die nur darauf warten Ihre Wände und Zäune zu begrünen oder in ein Meer von Farben zu verwandeln. Wenn Sie geschickt planen, können sie sogar zwölf Monate im Jahr Farbe an die Wand bringen. Unsere Garten-Expertin Karen stellt hier zwölf ungewöhnliche Rankgewächse vor – für jeden Monat eines.

 

Beginnen wir mit dem Januar

 

Finden Sie, dass Ihre Mauer im Winter etwas farblos daherkommt? Dagegen hat die Feuerranke Pyrostegia venusta etwas: Sie öffnet ihre knallig orangeroten Blüten im Januar. Sie stehen in Büscheln mit 15 bis 20 schlanken Blütentrichtern, aus denen die Staubfäden frech herausschauen. Die südamerikanischen, weitgehend immergrünen, verholzenden Kletterpflanzen können bis in Höhen von fünf Metern ranken. Sie streben dem Sonnenlicht entgegen, das sie so gerne mögen.

 

 

 

Nun der Februar

Korallenerbsen Hardenbergia violacea zählen zur erlesenen Zahl der blau blühenden Kletterpflanzen, die im Winter blühen. Die entlang der Küsten Ostaustraliens und in Tasmanien verbreiteten Schlinger begeistern mit langen Trauben blauer bis violetter Schmetterlingsblüten. Alternativ wird die Korallenerbse als Bodendecker eingesetzt. Leichten Schatten vertragen die immergrünen Australier ebenso wie volle Sonne bei gleich bleibender Bodenfeuchtigkeit. Die zarten, immergrünen Triebe wachsen langsam und erfordern kaum Pflege- oder Schnittaufwand. Das freut natürlich des Gärtners Herz.

 

Und nun kommt der März

Mit der Blütezeit hält es der aus China stammende Jasmin Jasminum polyanthum anders als die meisten seiner weiß blühenden Verwandten: Er blüht schon im März – aber nur für wenige Wochen. Ihre Attraktivität steigert diese reich blühende Art mit rosa- bis pinkfarbenen Knospen, aus denen sich die intensiv duftenden, weißen Blütenkronen entfalten Leider ist er nach seiner spektakulären Blütezeit nicht mehr ganz so ansehnlich, da er aus Erschöpfung viele Blätter abwirft. Dann aber gibt es den nächsten Blüher.

 

Der kommt im April

Der Rosa Laubenwein Pandorea jasminoides, kurz Pandorea genannt, führt gegenüber anderen Kletterpflanzen ein Schattendasein. Dabei sticht dieser Australier viele kletternde Konkurrenzen mit seinen zahlreichen Qualitäten um Längen aus. Die gefiederten, intensiv glänzenden Blätter sind immergrün und ein ganzjähriger Sichtschutz. Da sich stets mehrere Blütentrichter zu einem Büschel zusammenfinden, ist die Blüte sehr auffällig. Sie setzt im Frühling an und dauert bis weit in den Herbst hinein an. Der Rosa Laubenwein wächst kräftig, aber nicht wuchernd. Nur was im Laufe der Jahre zu hoch wird, kann man nach dem Ende der Blüte oder vor dem frischen Austrieb im Frühling abschneiden.

 

 

Wenden wir uns dem Mai zu

Er klettert wie ein Jasmin, hat Blüten wie ein Jasmin, duftet wie ein Jasmin – ist aber keiner! Die Rede ist vom Stern- jasmin Trachelospermum jasminoides, der aus Asien stammt. Im Unterschied zum Echten Jasmin Jasminum officinale trägt dieser Klettermaxe ganzjährig glänzende Blätter. Das junge Laub im Frühling ist rot überzogen, ebenso färben sich die Blätter im Herbst, je nach Kälte am Standort, leuchtend rot. Der Duft der radförmigen, schneeweißen Sommerblüten ist sehr intensiv, dabei aber nicht aufdringlich. Der langsam wüchsige, robusten Kletterer mag auch halbschattige Plätze.

 

 

Der Juni mag es blau

Wer Blauregen Wisteria im Garten schätzt, wird die noch viel zu wenig bekannte südamerikanische Kletterpflanze Petrea volubilis (Pupurkranz) lieben. Sie lässt im Sommer lange Girlanden blauvioletter Blüten, die gut 30 bis 40 cm Länge erreichen können, von ihren kletternden Trieben herabhängen. Der Flor blüht von der Spitze zum Ansatz auf. Das Besondere ist seine lange Haltbarkeit. Zwar fallen die dunkel violettblau gefärbten Kelche nach einigen Tagen ab, doch die hellblauen Kronblätter behalten wochenlang ihre Farbe, bis sie langsam in der Sonne ins Rosafarbene ausbleichen. Sie müssen ihr nur ein stabiles Klettergerüst in der Sonne bieten.

 

 

Der heiße Juli

Trompetenblumen Campsis grandiflora sind wüchsige Klettermaxe, die sich in sonnigen Lagen im Hochsommer mit zahllosen Büscheln sehr großer rotorangefarbener Blütentrichter schmücken. Das Fiederlaub färbt sich im Herbst gelb, bevor es zu Boden fällt und im Frühling neu austreibt. Ein regelmäßiger Rückschnitt im Februar/März ermöglicht es ihnen, die Sommergrünen in der gewünschten Höhe und Breite zu halten. Kürzen Sie dabei auch die Seitentriebe ein: Je öfter diese sich verzweigen, umso üppiger fällt der farbstarke, auffällige Flor aus. Trompetenblumen sind Haftwurzel-Kletterer, erreichen bis zu acht Meter Höhe und brauchen viel Sonne. Ihr Ursprungsland ist Nord-Amerika.

 

Die Hitze im August

 

Der Name Himmelsblume könnte die Blüten der aus Indien stammenden Thunbergia grandiflora kaum besser umschreiben. Mit bis zu vier Zentimetern Durchmesser präsentieren sie sich im Hochsommer in dichten Trauben und klarem Hellblau – ein himmlischer Genuss nicht nur für Fans blauer Blütenfarben. Die windenden Triebe legen bei gleichmäßiger Wasser- und Düngerversorgung jeden Sommer ordentlich an Länge zu. Sie können aber auch jederzeit eingekürzt, im Spätwinter sogar stark zurück geschnitten werden. Sie lieben Sonne bis Halbschatten.

 

 

 

September und seinen Blüher

Die herbstliche Schwester der sommerblühenden Trompetenblume Campsis grandiflora ist die robuste Campsis radicans. Sie kann auch buschig geschnitten werden. Sie blüht bis weit in den Winter hinein in allen Orangetönen und braucht volle Sonne.

 

 

 

Nun geht es in den Oktober

 

Von den verschiedenen Sorten des wilden Weines wächst Parthenocissus tricuspidata im Mittelmeerraum am besten. Seine feinen Triebe haften an der Mauer und sind somit eine Entscheidung für immer – das Entfernen ist schwierig! Das Laub leuchtet auch im Süden herbstlich rot, danach ist er allerdings bis zum Frühlingsaustrieb ohne Blätter und lässt die Wand kahl zurück. Also nicht unbedingt etwas für eine Wand, auf die sie immer sehen.

 

 

November und Dezember

Wenn die letzten Monate des Jahres warm und sonnig sind, blühen viele Kletterer bis weit in den Winter hinein. Im vergangenen Jahr und hatte ich in meinem Garten noch wunderschöne Kletterrosen und Bougainvilleen zur Weihnachtszeit.

 

Viel Spaß mit Ihren bunten Kletterern wünscht Karen!

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