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Da sitzen sie, so niedlich, so zart und fein wirkend. Katzen wecken den Beschützerinstinkt in uns Menschen. Und hier auf Ibiza leben viele Katzen frei. Man möchte Ihnen etwas Gutes tun. Füttern, Wasser geben. Gerade in der Sommersaison machen das viele Inselbesucher. Aber Vorsicht: Was im Moment das Leben der Tiere leichter macht, kann später ihren Tod bedeuten, sagt Tierarzt Dr. Stefan Oetjen.

 

 

 

 

Sie miauen erbärmlich, streichen um die Füße. Andere sitzen scheu in der Nähe und scheinen trotzdem dringend auf Futter zu hoffen. Wem geht da nicht das Herz auf, wenn die frei lebenden Katzen der Inseln auftauchen. Da fällt dann schon mal der eine oder andere Happen ab. Manchmal wird sogar regelmäßiges Füttern daraus.

 

Es ist gut gemeint, aber was hinter der momentanen Hilfe steckt, darf man nicht aus den Augen verlieren. Die meisten Katzen, die auf Ibiza frei leben, sind auch schon in Freiheit geboren. Sie sind nicht ausgesetzt. Im Prinzip gibt es hier drei Gruppen von Katzen, die uns begegnen:

1) Die besagten frei geborenen Katzen, sie sind in Freiheit aufgewachsen und können sich auch ohne fremde Hilfe ernähren, wenn sie gesund sind. Auf der Insel gibt es das gesamte Jahr hindurch reichlich Kleintiere zum Jagen.

2) Hauskatzen mit Freilauf. In vielen Häusern leben Katzen einfach mit. Sie gehen auf Tour, wenn sie wollen, und kommen zurück, wenn sie Hunger haben. Sie brauchen also auch keine Hilfe.

3) Ausgesetzte Hauskatzen. Anders als bei Hunden leben Katzen ziemlich anspruchslos in Wohnungen oder eben, wie unsere Kategorie 2, halb wild. Deshalb kommen ausgesetzte Hauskatzen, die sich in Freiheit nicht selbst ernähren können, so gut wie gar nicht vor. Und selbst reine Hauskatzen haben einen Jagdinstinkt und eine Kreativität, die sie fast sicher in Freiheit ernähren würden, denn das Nahrungsangebot ist wirklich groß.

Insgesamt müssen gesunde Katzen in Freiheit also eigentlich nicht gefüttert werden. Und bei kranken ist es in erster Linie wichtig, ihnen zu helfen, indem man sie zum Arzt bringt. Denn nur gefüttert ist es fraglich, ob sie sich erholen. Sicher ist aber, dass sie Krankheiten weiterverbreiten.

 

 

 

 

Und damit sind wir bei den Problemen und Folgen des Fütterns:

• Die Katzen vermehren sich stärker, das heißt, das Problem der vielen wildlebenden Katzen wird noch größer.

• Die größere Population sorgt noch mal dafür, dass mehr Katzen sich paaren.

• Krankheiten verbreiten sich durch die größere Population schneller und leichter.

• Vor allem Jungtiere und Katzenmütter werden vom Menschen abhängig. Fällt der Mensch plötzlich weg (abreisende Touristen, kein Weiterführen einer Futterstelle), bekommen sie Schwierigkeiten, sich allein zu ernähren. Jeden Herbst finden Menschen viele verendete Jungtiere.

• Kranke Katzen, die nur gefüttert, aber nicht medizinisch betreut werden, überleben länger und können ansteckende Krankheiten unter den gesunden Tieren schneller und weiter verbreiten.

 

 

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