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Foto: inxsive28​

Sie lieben spanische Weine? Dann kennen Sie auch die Begriffe Crianza, Reserva, Gran Reserva.
Aber was bedeutet das genau? Und – was zum Himmel – ist „Vino joven“ oder „Roble“? Kleine Weinkunde von Dieter Abholte.

 

Unter Reserva kommt mir beim Rotwein nichts ins Glas!“ Lassen Sie mich mit einem Gespräch unter Freunden bei Iberico-Schinken und spanischen Rotweinen beginnen. Früher hätte ich diesen Satz hundertprozentig unterstrichen. Doch heute? Da denke ich etwas anders.

Aber klären wir erst einmal die Begriffe. Klassisch sind bei Rotweinen (übrigens auch bei Weiß und Rosè), diese:

Crianza: Der Rotwein muss mindestens zwei Jahre gereift sein, davon ein Jahr im Holzfass, den Rest in der Flasche. Crianzas sind mehrere Jahre lagerfähig.

Reserva: Jetzt sind wir schon bei 36 Monaten Reifungsprozess, davon zwölf Monate in Barriques, den kleinen Eichenfässern von 225 Litern aus französischer oder amerikanischer Eiche, die dem Wein diesen besonderen Geschmack nach Vanille geben. Lagerfähigkeit: viele Jahre.

Gran Reserva: Für solchen Wein braucht der Winzer Geduld – mindestens fünf Jahre. Davon muss der gute Tropfen mindestens zwei Jahre im Eichenfass reifen, dann noch drei weitere Jahre in der Flasche. Den guten Tropfen können Sie sehr lange in ihrem Weinkeller halten. Also, das waren jetzt die Klassier. Und – zugegeben – noch vor ein paar Jahren war vieles, wo diese Klassifikation von Crianza bis Gran Reserva nicht die Flasche zierte, kaum trinkbar. Doch die spanischen Winzer haben viel dazugelernt. Denn es muss nicht immer eine schwere Granate zum Essen sein, besonders, wenn es ein leichtes Sommer-Menü ist.

Probieren Sie doch einmal einen „Vino joven“, einen ganz jungen Wein, der meist im Stahltank oder im großen Fass ausgebaut ist. Gut gekühlt, so 16 Grad, passt der bestens zu Paella, Fisch oder weißem Fleisch… Natürlich auch zu Pan y Tomate oder Jamon.

Und dann gibt es noch den „Roble“. Der ist ebenfalls jung und liegt genau zwischen Joven und Crianza. Solche Tropfen haben einen leichten fruchtigen Charakter – aber doch schon etwas mehr von den Röstaromen von Crianza und Co., weil sie auch ein paar Monate in Eiche waren. Welches Anbaugebiet für einen guten Roble würde ich bevorzugen? Einen aus Ribera del Duero – und da liegt der Roble aus der Bodega „Trus“ nicht nur für mich ganz vorn…

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