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Die Weißweine des Landes sind eine Versuchung wert.
Gerade im Sommer sorgen sie für Glücksgefühle  im Gaumen – findet
Kirsten Lehmkuhl

Rueda ist ein Name, den man sich als Weißweinliebhaber merken sollte. Denn das ist die Region in Spanien, in der der wunderbare Verdejo gedeiht – mithin eine der besten weißen Rebsorten des Königreichs. Frisch, elegant, aromatisch komplex, das sind Adjektive, die ein Verdejo souverän auf sich vereint, den Kalkstein- und Kiesböden sei Dank.

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In dieser Liga spielt auch der Albariño. Er ist unter anderem im Nordwesten Spaniens zu Hause, in Galizien. Diese sehr alte Rebsorte bringt bemerkenswerte, charaktervolle Weiße hervor: fruchtbetont, kraftvoll, mit einer feinen Säure. Anders als sein Name vielleicht vermuten lässt, ist der „Weiße vom Rhein” (= Albariño) nicht mit dem deutschen Riesling verwandt. Erbgutanalysen haben vielmehr eine Verwandtschaft mit dem Traminer ergeben.

Er wird insbesondere in den Rias Baixas angebaut, in einer Region nahe Portugal, in der sich fjordähnliche Flußmündungen in die Landschaft schneiden. Die kleinen, runden Beeren des Albariño bringen zwar nur einen vergleichsweise geringen Ertrag. Doch trotzen sie in dem feuchtwarmen Klima durch ihre dicke Haut dem Fäulnis- und Schimmelbefall auf ganz natürliche Weise.

Wer Spaniens typisch Weiße näher kennenlernen möchte, sollte zudem Tropfen aus Godello oder Granacha Blanca im Glas funkeln Lassen. Oder einen Macabeo, auch Viura genannt.

Die Blancos spielen in Spanien durchaus keine untergeordnete Rolle. Schließlich wird rund die Hälfte der Rebanbaufläche des Landes mit weißen Sorten bestockt. Und das ist mit zirka 500 000 Hektar nicht gerade wenig: Spanien nämlich zählt zu den größten Weißweinproduzenten der Welt.

Was haben die Balearen Besonderes zu bieten? Endemische Sorten wie etwa den Prensal Blanc, der auch als Moll bezeichnet wird. Ihn gibt es in der sortenreinen Version. Doch richtig stark ist ein Prensal erst, wenn er Unterstützung von einem weißen Kollegen bekommt. Sei es nun Chardonnay, Sauvignon Blanc oder auch Viognier.

Meine Lieblinge unter den Weißen? Der 100prozentige Verdejo aus dem Hause José Pariente oder ein Naia aus den Bodegas Naia (beides Rueda). Jung, leicht, frisch, fruchtbetont leuchten sie beide strohgelb mit grünen Reflexen. Ersterer zeigt Noten von Birnen und Pfirsich, Zitrusfrüchten und Passionsfrucht. Im Abgang geschmeidig und vollmundig, präsentiert er zu guter Letzt eine leichte Verdejo-typische Bitternote. Zweiterer verwöhnt mit Kiwi-, Limone- und vegetalen Aromen den Gaumen, bevor ein langer Abgang folgt. Kurzum: zwei Weine, ein Sommerspaß. Salud!

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