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Einen 1-A-Schildbürgerstreich hat sich der Flughafen Ibizas geleistet:

Der Haltestreifen, auf dem man  bisher Flug-Gäste absetzen oder aufsammeln konnte, ist jetzt mit eng stehenden Pollern abgetrennt. An verschiedenen Stellen gibt es Ein- und Ausfahrmöglichkeiten. Aber: Blockiert ein Fahrzeug vorne eine Ausfahrt, ist der dahinter stehende entweder eingekeilt oder muss – wenn keiner hinter ihm steht – rückwärts wieder auf die oft viel befahrene Hauptspur einfahren. Oder er muss zum Teil viel Geduld mitbringen. Steht hingegen ein Auto an einer Einfahrt, sind freie Plätze davor nicht mehr nutzbar.

Zwar ist klar festgelegt, dass in dem Bereich nur maximal zwei Minuten zum Be- und Entladen gehalten werden darf. Aber die Realität sieht anders aus. Selbst bei unseren Aufnahmen, als wenig los war, standen zwei Autos über zehn Minuten und warteten auf ihre ankommenden Freunde oder Verwandte. Davor waren freie Plätze nicht nutzbar, dahinter stehende Wagen mussten rückwärts raus. Von Kontrolleuren fehlte jede Spur.

Folge: Viele fahren gar nicht erst in die Halte-Streifen ein und lassen ihre Lieben auf der Haupt-Fahrbahn ein- und aussteigen. Selbst Shuttlebusse der Leihwagenfirmen blockieren die Haupt-Bahn auf diese Weise und laden ihre gesamte Kundenbesatzung samt Gepäck ab. Dahinter staut sich alles. Und die Schlange baut sich weiter auf, weil dann sowieso stehende Fahrzeuge ihre Leute auch gleich auf der Fahrbahn aussteigen lassen… In Stoßzeiten kann sich der Stau bis zur Flughafeneinfahrt bilden. Dann kann man nicht mal mehr auf den Bezahlparkplatz ausweichen, der bekanntlich seit geraumer Zeit ab der ersten Minute kostenpflichtig ist. Vorbei die kundenfreundliche Zeit, als man dort kurz kostenfrei halten konnte, um Leute abzusetzen oder abzuholen.

Auf Anfrage von IbizaHEUTE teilte die Flughafenverwaltung AENA mit, dass trotz dieser Nachteile die neue Regelung in Zukunft beibehalten werde. Man möchte damit dem unerlaubten Parken in der ausdrücklich ausgewiesenen 2-Minuten-Haltezone ein Ende setzen. „Immer wieder haben Leute auf dem Streifen, auf dem man maximal zwei Minuten halten darf ohne das Fahrzeug zu verlassen, ganze Tage lang ihr Auto abgestellt“, sagt Paula Aguilera von AENA. „Das wollen wir unterbinden, Vorschriften müssen befolgt werden.“

Es sei auch nicht möglich, dort den ganzen Tag einen Polizisten zu stationieren, der nichts Anderes zu tun habe, als zu schauen, ob jemand wirklich nur zwei Minuten hält. „Die Polizei auf Ibiza hat wichtigere Aufgaben“, so Aguilera. Flughafeneigene Kontrolleure, wie sie in der Vergangenheit immer mal wieder vor Ort waren, stehen offenbar auch nicht zur Verfügung. Und das, obwohl der Flughafen Monat für Monat Rekordzahlen meldet.

Die Flughafenverwaltung setzt darauf, dass die Autofahrer sich dank der neuen Regelung korrekt verhalten – und die nachfolgenden Fahrer nicht unnütz in der Spur warten lassen…

Im Gegensatz zum allgemeinen Eindruck will AENA, gemeinsam mit der Lokalpolizei – bis auf kleinere Vorkommnisse – eine Entspannung der Verkehrssituation am Flughafen festgestellt haben. „Der Verkehr fließt flüssiger“, sagt Aguilera. „Genau das wollten wir erreichen.“

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