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Der gestrige Mittwochmorgen und -vormittag (2. September 2015) auf Ibiza und Formentera fiel buchstäblich ins Wasser. Vor allem in Sant Antoni machte „la gota fría“, zu deutsch „der kalte Tropfen“, seinem Namen wieder einmal alle Ehre. Als „gota fría“  wird das große Unwetter bezeichnet, das auf die extrem heißen August-Tage folgt: Eine Kaltfront stößt auf die feuchtwarme Luft über den Inseln und verursacht sehr starke Unwetter, normalerweise direkt gefolgt von einem deutlichen Temperatursturz.

Auf den Inseln hatten wir in den vergangenen Tagen gleich mehrere schwere Unwetter mit Sturm, sintflutartigem Regen und sogar Tornados. Das vom Mittwoch hinterließ neben einem beeindruckenden Schlamm-Spektakel durch einen Erdrutsch in die Bucht Port de Sant Miquel leider auch viele Schäden.
Die kübelartigen Regenfälle brachten Bäume zum Umstürzen, überschwemmten Landstraßen und lösten Stein- und Erdrutsche aus. Die Straßen rund um Sant Antoni und vielen anderen Orten der Insel waren unpassierbar, einige Autofahrer harrten an geschützten Plätzen aus, bis das Unwetter vorbei war.
Doch der Regen ließ sich Zeit – zum Vergnügen der einen und zum Ärgernis der anderen. Während sich einige Jugendliche in Sant Antoni auf ihren Luftmatratzen von Autos durch die überfluteten Straßen ziehen ließen, hatten Polizei und Feuerwehr alle Hände voll zu tun, die zahlreichen Anrufe und Einsätze zu koordinieren und das sturzbachartige Hochwasser in den Griff zu kriegen.
Zwölf Einsätze hatten die „bomberos“ (Feuerwehr) am gestrigen Vormittag. Betroffen waren vor allem die Gemeinden Jesús, Eivissa, Platja d´en Bossa, Santa Eulària und Sant Antoni.
Bereits ein paar Tage zuvor brach das Kanalisationssystem Ibizas aufgrund von heftigen Regenschauern und Gewittern zusammen, was das Auslaufen von Fäkalwasser und einige Staus aufgrund von heftigen Überschwemmungen auf den Straßen zur Folge hatte.
Die gute Nachricht: nach den vielen brütend heißen und schwülen Tagen der Saison wird das Klima auf der Insel jetzt wieder ausgeglichener – so zumindest lautet die Bauernregel beim gota fría ….

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