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Wir nutzen ihn alle, den Computer. Und dass Thema Viren und Datenklau 
ist zwar allgegenwärtig – aber dass es einen selbst treffen könnte…?
Man will es nicht glauben, dabei wächst die Gefahr ständig.
Uli Sick, von Nuevas Tecnologías Ibiza, klärt auf und zeigt die Schutzmaßnahmen.

Der Computer ist inzwischen ein fester Bestandteil der Verbindung in die Welt. Sei es für den E-Mail Verkehr oder zum Surfen im Internet. Sie nutzen ihn auch für Briefe, Ihre Fotos, möglicherweise die Buchhaltung und für Banküberweisungen. Kurzum: Sie speichern wichtige persönliche Dokumente darauf…

Grund genug für Kriminelle, zu versuchen, jeden Computer zu knacken, der ihnen Türen offen stehen lässt. Sei es, um Daten zu klauen, sei es, um ihn für eigene Zwecke zu missbrauchen oder einfach nur, um Schaden anzurichten oder zu beweisen, dass sie es können.

Egal ob PC oder Mac – mit einfachen Regeln und Maßnahmen können Sie ziemlich sicher stellen, dass Ihr Computer „Privatbereich“ bleibt.

Der Weg des Bösen
Wer Ihren Computer manipulieren möchte, nutzt sogenannte „Schadsoftware“. Als Schadsoftware bezeichnet man Programme, die auf unserem Computer ohne unser Einverständnis und ohne unsere Kenntnis Aktivitäten durchführen, Informationen von unserer Festplatte stehlen oder sich selbst über unseren Computer auf anderen Geräte verbreiten.
Dabei muss der Computer nicht mal an ein Datennetz angeschlossen sein, um sich zu „infizieren“.
Das Einschleusen von Schadsoftware ist möglich durch:
1) Manipulierte E-Mail-Anhänge
2) Aufrufen von bösartigen Internet-Seiten
3) Einlegen verseuchter Datenträger (CD, USB-Stick,…)
4) Verbinden eines fremden Computers mit unserem W-LAN
5) Jede Art von Funk- oder Kabelverbindung
mit anderen Geräten

Die häufigsten Attacken laufen über E-Mails. Sogenannte „Phishing“-Mails gaukeln vor, von offizieller Stelle zu kommen. Sei es von einer Bank, die eine Aktualisierung Ihrer Kundendaten anfordert – oder, wie im April im großen Maße geschehen, von einer Behörde: Mitte April machte eine Mail die Runde, die angeblich und täuschend echt vom „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ (BSI) kam. Inhalt: „Von Ihrem Computer wurden verdächtige Aktivitäten registriert…“ Um rechtliche Schritte zu vermeiden, sollten die Empfänger auf ein Link klicken und ein Formular ausfüllen.
Allein über das Klicken auf solche Links kann das Herunterladen von Schadsoftware gestartet werden. Außerdem werden alle Angaben, die Sie machen, von den Erstellern dieser gefälschten Mails für eigene Zwecke missbraucht.

Generell gilt: Keine Bank und keine Behörde fordert Sie per Mail auf, übers Internet Angaben zu machen. Solche Mails nicht öffnen und direkt! Haben Sie auf ein Link geklickt, lassen Sie ein Virenschutzprogramm nach Schadsoftware suchen! Dazu gleich mehr.

Generell gilt bei E-Mails: Vorsicht bei unbekannten Absendern, und selbst bei bekannten Absendern nie leichtfertig Anhänge anklicken oder herunter laden.

Folgende Anhänge sollten grundsätzlich nie geöffnet werden, es sei denn Sie haben diese beim Absender, der Ihnen bekannt ist, angefordert: Anhänge mit den Dateiendungen „.exe“, „.jar“ und „.zip“ und bei Mac (Apple) „.dmg“ Diese sind besonders gefährlich. Meist unbedenklich hingegen sind Dokumente im Format „.pdf“

Beim Surfen im Internet sind Sie ebenfalls heimlichen Angriffen ausgesetzt. Dabei reicht es schon, eine bösartige Internetseite nur aufzurufen, um ein heimliches Herunterladen von Schadsoftware zu starten.

Weit weniger bewusst sind sich viele über die folgenden Verbreitungsarten von Schadsoftware:
Der USB Stick oder eine CD eines Freundes oder einer Firma kann bereits verseucht sein. Sobald der Datenträger in Ihrem Computer steckt, verbreitet sich das Schadprogramm.
Auch Besucher, die sich mit ihren Geräten in Ihr W-LAN einloggen, stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Ist das Gerät des Gastes infiziert, kann sich das Programm über das W-LAN auf alle weiteren Nutzer des Netzes verbreiten.
Dies gilt natürlich auch für jede andere Datenverbindung zu anderen Geräten. Hierzu zählt eine Verbindung per Kabel, per Bluetooth und alles was es sonst noch gibt.
Auch das Einloggen in ein fremdes W-LAN mit dem eigenen Gerät (z.B. bei Freunden, in der Kneipe) stellt ein Risiko dar.
Der richtige Schutz
Nun können Sie natürlich unmöglich selbst ständig prüfen, ob alles koscher ist. Zwei wichtige Maßnahmen machen Ihren Computer aber sicher:

1) Ein gutes Anti-Virus-Programm
Permanent tauchen weltwei neue Schadprogramme, Viren und Trojaner auf. Und zwar gleich zig neue Varianten pro Tag! Ein gutes Anti-Virus-Programm erkennt diese Schadsoftware. Es überwacht Ihren Computer und blockiert den Zugang für schädliche Programme. Doch das bedeutet einen riesigen Aufwand. Ich muss an dieser Stelle deshalb ganz klar sagen, dass kostenlose Anti-Virus-Programme nicht so viel taugen wie kostenpflichtige.

Die Hersteller der Antivirus-Programme betreiben einen enormen Aufwand und unterhalten ganze Rechenzentren mit hochkarätigen Experten (oft ehemalige Hacker, also selbst Autoren von Schadsoftware), die nichts anderes tun als die neusten Bedrohungen zu analysieren und Gegenmaßnahmen zu entwickeln, die dann online in unser Antivirus-Programm übertragen werden, damit wir optimal geschützt sind. Diese Aktualisierung sollte automatisch mehrfach am Tag geschehen. Dies ist nur mit enormem Kostenaufwand möglich, und aus diesem Grund kann ich nur aus eigener, über 20-jähriger Erfahrung, jedem Computerbesitzer empfehlen, nicht die jährlichen Kosten von bis zu 70 Euro für ein hochwertiges Schutzprogramm zu scheuen.

Es gibt wenige Ausnahmen, bei denen die kostenlose Version einer Antivirus-Software fast genauso gut ist wie die kostenpflichtige Ausgabe desselben Herstellers. Die Gratisversion finanzieren sich zum Beispiel über Werbeeinblendungen oder ein Abändern Ihrer Internet-Startseite. Wer bei der Installation einer solchen Gratissoftware nicht genau aufpasst oder sich nicht gut genug auskennt, findet schnell alle möglichen Einstellungen seines Computers verstellt. Ich persönlich kann hiervon nur abraten.

Was die Sicherheitssoftware selbst betrifft, so gehen die Expertenmeinungen geringfügig auseinander. Die derzeit fünf meistempfohlenen Sicherheitsprogramme sind:
• Kaspersky Internet Security
(http://www.kaspersky.com/de)
• Bitdefender Internet Security
(http://www.bitdefender.de)
• Avira Internet Security (http://www.avira.com/de)
• G-Data Internet Security (http://www.gdata.de)
• AVG Internet Security
(http://www.avg.com/de-de/internet-security)
• Norton Antivirus (http://de.norton.com/products)
Alle oben genannten Schutzprogramme gibt es sowohl für Windows als auch für Apple Computer.

Mein persönlicher Favorit seit vielen Jahren ist Norton Antivirus. Das Programm verhält sich nach meinem Empfinden am unauffälligsten und behindert die Arbeit oder die Geschwindigkeit des Rechners in keiner Weise. Aber dies ist lediglich meine persönliche Erfahrung, und sicherlich machen Sie nichts falsch, wenn Sie sich für ein anderes Produkt entscheiden.

2) Aktuelle Software
Genau so wichtig wie ein gutes Anti-Virus-Programm ist die aktuelle Software. Jedes Programm und jedes Betriebssystem ist Ziel von Hackern. Die Hersteller bieten sogenannte Updates, die neben neuen Funktionen auch Sicherheits-Aktualisierungen beinhalten. Im Optimalfall ist Ihr Computer so eingestellt, dass er regelmäßig übers Internet selbst abfragt, ob es Software-Updates gibt – und Sie gegebenenfalls darauf hinweist. Dann müssen Sie die Aktualisierung nur noch starten. Sie können – und sollten – aber auch manuell regelmäßig Update-Abfragen durchführen.

Bei einem PC geht das so: Klicken Sie in der Menüleiste „Start“ > „Programme“ bzw. „alle Programme“ > „Windows Update“ und dann „nach Updates suchen“ wählen.
Natürlich ist die Update-Suche nicht nur für Windows nötig, wie in diesem Beispiel, sondern für alle Programme. Leichter haben es die Nutzer eines Apple-Computers:
Hier klicken Sie oben links auf den Apfel. Dort finden Sie den Menüpunkt „Softwareaktualisierung“. Beim Anklicken startet der Computer die Updatesuche der vorhandenen Programme automatisch.
Kritisch wird es, wenn ein Anbieter die Aktualisierung seiner Programme beendet, wie im vergangenen Monat beim alten Windows XP geschehen. Wir berichteten in der April-Ausgabe darüber. Wird der „Support“ eingestellt, werden auch keine Sicherheitslücken mehr geschlossen. Dann ist es auch für Sie Zeit, zu wechseln!

Programme, die fast jeder nutzt und die deshalb bei Hackern besonders im Visier stehen sind unter anderem:
PDF Reader (Adobe)
Java (Sun)
Adobe Flash Player (Adobe)
Firefox (Mozilla)
Chrome (Google)
iTunes (Apple)
Quicktime (Apple)

Besonders diese Programme sollten immer auf dem neuesten Stand sein. Normalerwiese melden sie sich automatisch, wenn ein Update zum Download bereit steht. Doch das Fatale ist, dass beim PC dieser Hinweis meist übersehen wird, weil er unten in der Windows Taskleiste angezeigt und dadurch ggfs. verborgen oder einfach nur von uns missachtet wird. Siehe unten.

Apple macht das besser. Wenn hier ein Update ansteht, erscheint ein großer Hinweis mitten auf Ihrem Bildschirm. Man kann jederzeit manuell die neuste Version installieren, indem man die Webseiten der oben genannten Programme / Hersteller besucht.

Überwachung und Wartung
Genauso wichtig wie das bloße Vorhandensein einer guten Sicherheitssoftware ist die ständige Überwachung des Status. Jede Sicherheitssoftware blendet uns aus diesem Grund ein Status-Symbol ein, an welchem wir sofort erkennen können, ob alles in Ordnung ist oder ob es ein Problem gibt.

Ich möchte dies am Bespiel von Norton Antivirus zeigen. Dessen Symbol klinkt sich in die Windows Taskleiste ein. Das ist der Bereich unten rechts im Bild, links neben der Uhrzeit.
Sollte das Symbol nach der Installation der Software nicht vorhanden sein, muss man es zunächst sichtbar machen, da Windows von Haus aus nicht alle Statussymbole von Programmen in der Taskseite anzeigt. Dazu klicken wir ganz links auf das kleine Dreieck und wählen dann den Link „Anpassen“
In der darauffolgenden Übersicht der Symbole und Benachrichtigungen, die in der Taskleiste angezeigt werden sollen, wählen Sie „Symbol und Benachrichtigung anzeigen“ bei dem entsprechenden Symbol, in diesem Fall unser Norton Antivirus.
So hat man dieses wichtige Symbol immer im Blick. Sobald sich das grüne Häkchen in ein rotes Kreuz oder ein Ausrufezeichen verwandelt, sollte man das Symbol anklicken, um zu erfahren, wo das Problem liegt.

Im Regelfall sollte man dann die vorgeschlagenen Schritte zur Problembehebung befolgen. Wenn Sie Zweifel haben, fragen Sie lieber einen Fachmann.

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