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Der Frühling ist extrem wichtig für Ihren Garten. Denn jetzt legen Sie den Grundstein dafür, dass Ihre Oase auch im Sommer richtig blüht und was im Frühjahr verpasst wurde, rächt sich im Sommer und Herbst. Damit das nicht geschieht, hat unsere Garten-Expertin Karen für Sie wichtige Tipps zusammengestellt.

Die Monate April und Mai sind in ihrer Blütenpracht von keinem anderen Zeitpunkt im Gartenjahr zu überbieten. Die Frühlingsblüher zeigen sich in voller Pracht, und die klassischen Sommerblüher wie Lavendel, Hibiscus und Bougainvilleen legen in den warmen Tagen so richtig los. Dazu die Rosen – ach es ist ein Farbrausch, der die Sinne betäubt.

Im Frühling ist fast jeder mit seinem Garten zufrieden. Die aufsteigende Energie und die Sonne entlocken selbst der kümmerlichsten Pflanze ein paar Blüten. Der Boden hat noch genug Feuchtigkeit, um mangelnde Bewässerung auszugleichen. Und die Tage sind noch nicht zu heiß, um die Blüten schnell dahinwelken zu lassen. Die Jahreszeit ist freundlich zu den Gärtnern und legt einen milden Schleier über alle Pflege- und Gestaltungsfehler.

Wenn es heißer wird, ist der emotionale Gärtnerabsturz (Ausnahmen bestätigen die Regel) fast schon vorprogrammiert, und man wird sich fragen, was man falsch gemacht hat. Warum blüht es am Pool nicht, wenn die Badesaison eröffnet wird? Den ganzen Winter und Frühling war es dort bunt und jetzt…
Damit sie nicht nur im Frühling Freude am Garten haben, sondern rund ums Jahr gerne „hinsehen“, hier ein paar grundlegende Tipps:

Jeder Gartenbereich braucht ein Gerüst aus immergrünen Büschen, Bäumen und/oder Palmen, welches das ganze Jahr hindurch gleich gut aussieht. Die unterschiedlichen Höhen, Blattstrukturen und Grüntöne bringen die Grundspannung in den Garten. Die Blüten der Stauden und Büsche setzen dann nur noch saisonale Akzente. So ist auch eine blütenlose Zeit gut zu überstehen.

Achten sie auf den Lauf der Sonne. Auf der Nordseite des Hauses stehen die Pflanzen zu 80 Prozent im Schatten. Hier fühlen sich nur immergrüne Pflanzen wohl, deren feste Blätter auch den kalten Winterwinden trotzen können. Eine Bougainvillea wird hier ewig vor sich hinmickern, und der Hibiscus nach drei vier Blühversuchen langsam eingehen. Nur da wo ausreichend Sonnenlicht hinkommt, dürfen Sie auch Blüten erwarten.
Im Süden und Westen des Hauses müssen Sie wiederum den hohen Sonnenstand im Sommer bedenken, der die Terrassen und Gartenflächen wie einen Backofen aufheizt. Hier fühlen sich nur echte Sonnenanbeter wohl, die – abgesehen von Kakteen – eine ausreichende Bewässerung brauchen, um im Sommer üppig zu blühen.

Bedenken Sie bei der Wahl der Blühpflanzen den Blütezeitpunkt und vor allem auch die Dauer. Viele Pflanzen mit spektakulärer Blüte blühen nur drei bis vier Wochen und ziehen sich dann völlig verausgabt auf ihr grünes Blatt zurück. Wurden sie während ihrer Blütezeit in einem Gartencenter entdeckt und hoffnungsvoll in den Garten gesetzt, ernten sie danach nur noch enttäuschte Gärtnerblicke.

Wenn Sie einen Jacarandabaum wegen seiner umwerfend blauen Blüte pflanzen, sollten Sie auch sicher sein, dass Sie im Mai und Juni Zeit haben, auf der Insel zu sein. Der gezähnte Lavendel Lavanda dentata blüht von Herbst bis in den April und wird Sie mit seinem unansehnlichen Sommerkleid am Pool die ganze Zeit ärgern. Lavanda officinalis dagegen ist der klassische Sommerlavendel, der auch nach seiner Blüte im kugelig geschnittenen Zustand noch gut aussieht.

Mischen Sie nicht zu viele Farben miteinander. Wählen Sie lieber ein Thema, das sich durch einen Gartenbereich zieht. Weiße und gelbe Blüten bringen Frische, Blau und Rosa wirken friedlich, Rosa und Weiß verträumt. Rein Weiß ist edel, orange und rote Farben wirken belebend. Sie werden staunen, wie leicht sich eine Ecke in einen stilvollen Garten verwandelt, wenn Sie konsequent bei einem Thema bleiben.

Damit die Pflanzen auch genügend Energie für Blatt und Blütenbildung haben, muss im Frühling ausreichend organisch gedüngt werden. Das Einarbeiten von Humus (z.B. der Marke Vigorhumus) in die obersten 5 bis 10 cm Erde im Wurzelbereich der Pflanzen ist oberstes Gebot für die nährstoffarme, lehmhaltige Erde Ibizas. Machen Sie es regelmäßig – zwei Mal im Jahr – wird sich Ihr Boden sichtbar verbessern und lockerer werden. Danach können Sie über die Blühsaison jeden Monat eine Handvoll mineralischen Dünger in Form von Pellets an die Erde geben, der sich mit dem Gießwasser löst und den Pflanzen als Langzeitdünger zur Verfügung steht.

Jetzt ist auch die Zeit, die automatische Bewässerung zu überprüfen. Ältere Pflanzen brauchen nicht mehr so viel Wasser, so dass einige Tropfer an der Leitung entfernt werden können. Andere Tropfer bewässern nur noch die Erde, weil die Pflanze, die dort einmal stand, schon vor längerer Zeit eingegangen ist. Ein Rundgang bei eingeschalteter Bewässerung entlarvt jedes Leck, jede überflüssige Stelle und auch jede Verstopfung in der Leitung.

Wenn Sie diese Tipps beherrschen, können Sie sich auf einen schönen blühenden Garten freuen. Und so soll es auch sein, meine ich. Viel Spaß in Ihrem Paradies.

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