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Garten_08

Der Sommer mit steigenden Temperaturen beginnt und so mancher Gartenbesitzer fängt nicht nur wegen der an Sonne zu schwitzen. Da Regenfälle von Mai bis Ende August nicht mehr zu erwarten sind (es sei denn das Klima ändert sich in diesem Punkt zu unseren Gunsten), müssen die Gärten regelmäßig bewässert werden. Wer keinen eigenen Brunnen besitzt, versalzte Brunnen hat oder an salzhaltiges Stadtwasser angeschlossen ist, ist darauf angewiesen, „gutes“ Wasser LKW-weise zu kaufen. Je nach Größe des Gartens und Art der Anpflanzung kann das teuer werden. Wenn Sie nicht zu denen gehören wollen, denen beim Anblick der Wasserrechnung der Schweiß ausbricht, finden Sie auf den nächsten Seiten einige nützliche Tipps.

Hier ein paar Wasser sparende Gartentipps:

Back to Nature
Für diesen Gartentyp müssen Sie sich von ein paar liebgewonnenen Gartenillusionen trennen und sich dem Rhythmus der mediterranen Natur anpassen. Pflanzen Sie im Herbst, wenn Regenfälle, natürliche Nachtfeuchte und milde Temperaturen das Anwachsen begünstigen.

Wählen Sie nur Bäume, Büsche und Stauden aus, die Sie auch in der Natur unserer Inseln finden – wie Mandelbäume, Oliven, Steineichen, Johannisbrot- und Granatapfelbäume. Matabüsche (Pistacia lentiscus), Ginster, Zistrosen, Rosmarin, Lavendel, Gräser. Dazu Agaven, Sukkulenten und ein paar Jucca-Palmen – als Alternative zu den vom roten Palmrüssler bedrohten Sorten. Sichern Sie im ersten Jahr eine gute Verwurzelung durch zusätzliche Bewässerung. Im nächsten Herbst können Sie die Pflanzen in der Regel schon sich selbst überlassen. Über den Winter „pumpen“ sie sich mit Wasser voll, und bis in den späten Frühling hinein stehen sie in Pracht und Blüte.

Der Sommer ist dann die Zeit in der Ihr Garten schlafen wird und allerhöchstens die Agaven blühen. Wenn Sie es aushalten können, dass die Pflanzen einen Teil ihrer Blätter abwerfen um Verdunstungsfläche zu reduzieren, und die wasserspeichernden Blätter der Sukkulenten einschrumpeln wie ein Kamelhöcker nach langer Trockenzeit, werden Sie mit einer sehr erfreulichen Wasserrechnung belohnt und haben zudem Ihren Beitrag gegen die Wasserknappheit auf den Inseln geleistet.

Mit den ersten Regenfällen wird Ihr Garten wieder zu neuem Leben erwachen. Sogar auf Naturrasen brauchen Sie nicht zu verzichten. Streuen Sie im Herbst Samen für trockenresistenten Rasen auf die gelockerte Erde. Selbst wenn Unkraut dazwischen ist, gibt es kein Problem. Denn wenn Sie die Fläche mit dem Rasenmäher kurz halten, haben Sie bis Mai einen grünen Naturrasen. Der ist im Sommer braun und vertrocknet, kommt aber im Herbst von alleine wieder.

Auch Wildwiesen mit Mohn und Chrysanthemen sind durch Einsaat in lockere Erde leicht zu kreieren. Wichtig ist im Herbst – und nicht erst im Frühjahr einzusäen, dann braucht man garantiert nicht anzugießen. Nach der Blüte müssen Sie warten, bis alles vertrocknet ist, und die Pflanzen sich aussäen konnten. Anschließend wird es runtergemäht und die Erde mit dem Kultivator gelockert, damit die neue Saat im Herbst wieder schön aufgehen kann….
Der pure Garten
Wenn Sie klare Formen und pure architektonische Gärten lieben, sollten Sie sich mit Kakteen, Sukkulenten, Jucca-Palmen und Drachenbäumen anfreunden. Ihre grafischen Wuchs-Formen, feste Blattstrukturen und ihre Fähigkeit Wasser zu speichern und mit extremen Standorten klar zu kommen, setzen sie auf die Top Ten der anspruchslosen und doch schicken mediterranen Gewächse.

Pflanzen können Sie Kakteen und Co. zu jeder Jahreszeit, selbst im Hochsommer, wenn es nicht anders geht. Natürlich brauchen die Pflanzen für die Anwachszeit Unterstützung durch Ihren Gartenschlauch. Aber selbst wenn Sie nur einmal pro Woche dazu kommen, nehmen es die Pflanzen nicht übel. Wenn Sie konsequent bei den Dickblättrigen bleiben, werden sie von März bis Ende Mai mit einem spektakulären Blütenmeer belohnt.

Denn alle Sukkulenten haben in dieser Zeit ihre Blühperiode: die halbhohen Sonnenräder (Aeonium arboreum) mit dicken gelben Dolden, Aloen mit hohen gelb-orange-roten Fahnen. Und all die Bodendecker von quietsch-rot über leuchtend-pink bis schneeweiß verwandeln Ihren Garten in ein Farbenmeer. Für den Rest des Jahres müssen Sie dann leider auf Blüte verzichten und stattdessen mehr in Richtung dekorative Kieselsteine denken.

Wenn Sie dem Wunsch nach Hibiskus widerstehen können, wird ihre Konsequenz mit einem ästhetisch-purem und pflegeleichten Garten belohnt, der zwar in der Anlage teurer ist, da diese Pflanzen langsam wachsen und entsprechend ihren Preis haben, aber sich mit den Jahren über geringe Unterhaltskosten amortisiert.

Und Sie sparen das kostbare Nass, das nach dem trockenen Winter so wichtig für das Leben auf den Inseln ist. IbizaHEUTE schrieb in der Mai-Ausgabe über diese Problematik und wird das Thema „Insel und Wasser“ weiter kritisch hinterfragen und nach Lösungen suchen. Ein Garten, der wenig Wasser braucht, ist ein Garten in die richtige Richtung …

 

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