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Woran muss ich mich mit meinem Hund halten?

In den vergangenen Wochen wurden wir häufiger von verunsicherten Hundebesitzern angesprochen. Zurzeit haben die Ordnungshüter ein aufmerksames Auge auf die Einhaltung der hier geltenden Regeln. Damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, haben wir die wichtigsten hier für Sie zusammengestellt.

 

 

Chip-Pflicht

Auf den Balearen muss jeder Hund innerhalb der drei ersten Lebensmonate mit einem Mikrochip versehen werden. Dieser ist reiskorngroß und wird zum Beispiel vom Tierarzt unter die Haut gesetzt. Er enthält einen Zifferncode sowie Daten zu Hund und Herrchen. Mit dem Chip wird gleichzeitig der blaue EU-Heimtierausweis erstellt. Wer seinem Hund keinen Chip verpasst, muss mit einem Bußgeld von mindestens 150 Euro (bis zu rund 300 Euro) rechnen. Als Nachweis für den Chip gilt bei einer Kontrolle der Heimtierausweis, den der Hundebesitzer mit sich führen sollte, ebenso wie mögliche andere wichtige Papiere, zum Beispiel bei potenziell gefährlichen Hunden mit Registrierungspflicht.

 

Ortschaften

 

 

In Ortschaften müssen alle Hunde generell angeleint sein. Hundebesitzern, die dieser Verpflichtung nicht nachkommen, droht zum Beispiel in Santa Eulària ein Bußgeld von 100 bis zu 300,50 Euro. Wer mehrfach unangenehm auffällt, für den kann es teuer werden: bis zu 1502,53 Euro. Die Verordnungen der Gemeinden und die Bußgelder unterscheiden sich nur geringfügig. Natürlich sind Hundebesitzer auch für die Exkremente ihrer Vierbeiner verantwortlich. Diese müssen sofort von Bürgersteig und Wiesen entfernt werden. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, dem droht ein Bußgeld von mindestens 150 Euro.

 

 

 

Strände

Alle Strände sind laut Gesetz das gesamte Jahr über für Hunde tabu. Viele Hundebesitzer glauben, dass diese Vorschrift nur im Sommer gilt, doch: „Auch der Winter hat sonnige Tage und dann bevölkern Menschen die Strände, Kinder spielen im Strand. Jeder kann sich ausmalen, wie unangenehm es ist, dabei auf Exkremente zu stoßen“, heißt es in der Stadtverwaltung von Eivissa. Auch wenn der Hundespaziergang am Strand für viele selbstverständlich ist und die Polizei oft großzügig ist gilt: Wer sich nicht an die Vorschrift hält und seinen Vierbeiner im Sand Gassi führen möchte, der muss sich auf eine Geldbuße von 150 bis zu rund 300 Euro einstellen.

 

Campo

Fiffi & Co dürfen sich leider auch außerhalb von geschlossenen Ortschaften nicht nach Lust und Laune ohne Leine austoben. Gemäß dem Gesetz muss der Hund auch auf Wanderwegen im Wald an der Leine geführt werden, schließlich befindet man sich auf öffentlich zugänglichem Grund und Boden.

 

 

 Öffentliche Gebäude und Einrichtungen

Laut Gesetz sind Hunde in öffentlichen Gebäuden verboten. Auch ist ihre Mitnahme zu kulturellen Veranstaltungen wie Theater und Kino sowie zu Sportveranstaltungen untersagt.

 

Gastronomiebetriebe

Das Gesetz sagt klar: Nein. In Gastronomiebetrieben, in denen Lebensmittel für den menschlichen Verzehr hergestellt, verkauft, aufbewahrt oder transportiert werden, haben Hunde keinen Zutritt. Der Betreiber hat in einem geeigneten Außen- oder Innenbereich aber die Möglichkeit, für angeleinte Hunde einen „Wartesaal“ bereitzustellen.

 

Chiringuitos

Chiringuitos stehen an Stränden und bieten Lebensmittel an – also verbieten gleich zwei Gesetze den Hund hier.

 

 

Supermärkte

Hier gilt dasselbe wie für die Gastronomiebetriebe.

 

Öffentliche Busse

Der Gesetzgeber überlässt es den Busunternehmen, ein totales oder eingeschränktes Hundeverbot auszusprechen. Auf den Pityusen dürfen Hunde (und andere Haustiere) nur in mitgeführten Hundeboxen in den Bus. Allerdings gibt es bei der Größe eine entscheidende Einschränkung: „Es dürfen nur kleine Hunde mitgenommen werden“, heißt es bei dem Unternehmen Voramar El Gaucho. Größere Exemplare haben keinen Zutritt, mit Ausnahme von Blindenhunden natürlich. Dafür ist der Transport des Kleinhundes kostenlos.

 

Hunde im Taxi

Ob ein Hund ins Taxi darf, entscheidet der Taxifahrer, heißt es bei Radio Taxi Ibiza. Kleine und mittelgroße Hunde, die entweder auf dem Schoß sitzen oder in einer Transportbox aufbewahrt werden, stellen im Regelfall kein Problem dar. Große Hunde stoßen bei den Fahrern meistens auf Granit. Ein Zuschlag werde nach Aussage von Radio Taxi Ibiza nicht erhoben.

 

Hunde auf Fähren

Bei Baleària zeigt man sich traditionell Hunden gegenüber aufgeschlossen: Sie werden problemlos transportiert. Sämtliche Schiffe verfügen über Transportboxen, in die auch Hunde über 30 Kilogramm passen. Bei der Buchung muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass ein Hund mitgeführt wird. Für diesen wird ein separates Ticket ausgestellt! Dieser Vorgang ist auch bei Internetbuchung möglich. Wer sich für Acciona entscheidet, der muss die Buchung für den Hund persönlich in einer Geschäftsstelle durchführen. Grundsätzlich steht aber auch bei Acciona der Überfahrt mit Hund nichts im Wege.

 

Registrierpflicht für potenziell gefährliche Hunde

Nur mit besonderer Genehmigung dürfen auf den Balearen folgende Hunderassen gehalten werden:

–     Pit Bull Terrier

–     Staffordshire Bull Terrier

–     American Staffordshire Terrier

–     Rottweiler

–     Dogo Argentino

–     Fila Brasileiro

–     Tosa Inu

–     Akita Inu

 

Die oben genannten Hunde müssen auf öffentlichen Straßen und Plätzen einen Maulkorb tragen. Die Leine darf nicht länger als zwei Meter lang sein – und pro Person darf nur ein Hund ausgeführt werden! Um eine Genehmigung zu bekommen, muss der künftige Halter folgende Voraussetzungen erfüllen beziehungsweise Nachweise erbringen:

–     Volljährigkeit

–     Polizeiliches Führungszeugnis(certificado de penales)

–     Psychologischen Eignungstest(certificado médico de aptitudes psicofísicas)

–     Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 120 000 Euro

–     Impfpass des Hundes

–     Eidesstattliche Erklärung (dass keine Vergehen i. Rahmen des geltenden Tierschutzgesetzes vorliegen)

–     den Hund mit einem Microchip zur Identifizierung versehen

Für den endgültigen Antrag müssen alle Papiere bei der jeweiligen Gemeindeverwaltung vorgelegt werden. Diese stellt dann die Lizenz zur Haltung des potenziell gefährlichen Hundes aus.

 

 

 

 

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