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Wenn man sich mit den Ärzten auf der Insel unterhält, sind in den Sommermonaten die meisten Patienten wegen Ohrentzündungen in Behandlung, meist hervorgerufen durch Pool- oder Meerwasser. Für viele ist der Badespaß in dem Urlaub damit gelaufen.
Aber warum entzünden sich die Gehörgänge im Sommerurlaub so leicht – und viel wichtiger: wie kann man es verhindern?

Hörakustikmeister Sven Vavrik klärt auf

 

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Entzündungen des Gehörganges können entstehen, wenn Bakterien oder Pilze das Ohr befallen und sich ausbreiten. Besonders wenn der Gehörgang ständig Feuchtigkeit ausgesetzt ist, werden übermäßig viele Erreger hinein gespült. Wärme bildet die ideale Brutstätte. Und oft ist das Wasser in Pools und auch im Meer nicht wirklich keimfrei.

Entzündungen des Gehörganges gibt es im Gehörgang oder im Mittelohr. Erstere sind häufiger. Sie werden meist durch kleinste Verletzungen im Gehörgang hervorgerufen, in denen sich Erreger ansiedeln und zur Entzündung führen. Solche Mikroverletzungen können z.B. durch Reinigen der Ohren mit Wattestäbchen oder häufiges Kratzen im Ohr entstehen.

Wie kann ich das Risiko minimieren, eine Ohrinfektion zu bekommen?

1) Hilfreich ist es, sich vor dem ersten Badetag (das kann bereits im Vorfeld zu Hause sein oder am Urlaubsort) durch den Arzt die Ohren gründlich reinigen zu lassen, da auch natürliches Ohrenschmalz, wenn es übermäßig vorhanden ist, eine Infektionsquelle darstellt. Außerdem quillt es unter Wasser-einwirkung auf und kann den Gehörgang komplett verschließen.

2) Pflegende, ölhaltige Ohrentropfen aus der Apotheke: Vor dem Schwimmen oder Baden ins Ohr geträufelt, bilden sie eine natürliche Schutzschicht vor dem Wasser und vor Erregern. Zusätzlich etwas Watte mit den Tropfen getränkt im Ohr, bieten eine zusätzliche Wasserbarriere.

3) Hörakustik-Geschäfte können besondere Schwimmschutz-Stopfen bieten. Im Optimalfall werden diese innerhalb von nur einer halben Stunde individuell für das Ohr maßgefertigt und bieten so optimalen Schutz gegen eindringendes Wasser. Sie helfen auch bei bereits bestehenden Infektionen gegen neu-eindringendes Wasser. Standard-Ohrstopfen kann ich nicht vorbehaltlos empfehlen. Sie sind oft undicht oder saugen Wasser sogar auf.

4) Nach dem Baden die Ohren unter der Dusche mit sauberem Wasser sanft ausspülen.

5) Indem man das nasse Ohr nach unten hält und an der Ohrmuschel leicht hin- und her zupft, läuft überschüssiges Wasser aus.

6) Gründlich mit dem Handtuch trocken tupfen. Nicht mit dem Handtuch oder Wattestäbchen tief in den Gehörgang dringen, da sonst die beschriebenen Mikroverletzungen auftreten können.

7) Wenn noch unangenehme Nässe bleibt, kann man bei milder Wärme, niedriger Stufe und mit mindestens 30 Zentimeter Abstand die Ohren mit dem Fön trocknen.

8) Sollte dennoch im Urlaub ein unangenehmes Stechen im Ohr auf den Beginn einer Entzündung hindeuten, können als „Notfalltherapie“ ein paar Tropfen Rasierwasser zur Desinfektion ins Ohr geträufelt werden – aber bitte nicht, wenn ein Loch im Trommelfell bekannt ist!

9) Gehen Sie rechtzeitig zum Arzt. Er kann im Frühstadium meist noch schnelle Abhilfe leisten. Also, bleibt der Schmerz zum Beispiel über Nacht, ist eine aufkeimende Entzündung wahrscheinlich.
Auf einen unbeschwerten Sommer am und im Wasser!

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