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Im Straßenverkehr auf Ibiza & Formentera gibt es eine Menge zu beachten. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt.

 


Wer noch immer glaubt, in Spanien wurden die Verkehrsschilder oder gar Ampeln nur zum Spaß aufgestellt, den kann das teuer zu stehen kommen. Bußgelder für Vergehen sind deutlich höher als in Deutschland. Beispiel: Falschparker kommen leicht auf 40 bis 100 Euro.
Noch teurer sind Verstöße wie Geschwindigkeitsübertretungen (bis 600 Euro), Telefonieren am Steuer (bis 300 Euro) und Fahren ohne Gurt (auch auf den hinteren Plätzen) kosten 90 Euro Strafe – pro nicht angeschnallter Person. Auch das Ignorieren einer Einbahnstraße kann Teuer werden.
Wer mit einem motorisierten Zweirad (auch Mofa) unterwegs ist, der muss einen Helm tragen!

 


Führerschein:

Natürlich brauchen Sie auch in Spanien zum Führen eines Kraftfahrzeuges eine gültige Fahrerlaubnis. Alle amtlichen Führerscheine sind gültig. Für deutsche Urlauber also sowohl der graue “Lappen” aus Großvaters Zeiten, als auch der Rosafarbene und der “neue” EU-Schein im Scheckkartenformat.

 


Dokumente und Ausrüstung:
Die kompletten Fahrzeugpapiere müssen immer im Original mitgeführt werden. Kopien davon können Sie bei der Verkehrsbehörde in Eivissa (Dirección General de Tráfico) gegen eine Bearbeitungsgebühr beglaubigen lassen. Erst dann werden sie bei einer Verkehrskontrolle von den Beamten akzeptiert.
Wichtig: In Spanien ist es Pflicht, den Einzahlungsnachweis der bezahlten Kfz-Versicherung dabeizuhaben. Das gilt eigentlich auch für Fahrzeuge mit nichtspanischem Kennzeichen. Hier drücken die Ordnungshüter aber meist ein Auge zu, wenn man den Nachweis nicht dabei hat.
Ins Auto gehören außerdem: Mindestens ein Warndreieck (bei Firmenfahrzeugen sogar zwei) eine Warnweste und ein Satz Ersatzlampen für die Beleuchtung.
(Fragen Sie vorsichtshalber den Autovermieter!)
Parken:
Beim Parken nicht nur nach möglichen Parkverbotsschildern Ausschau halten, sondern auch auf die Farbe des Bordsteins achten. Auf weiß markierten Parkflächen darf kostenlos geparkt werden. Ist eine gelbe Markierung da, dann gilt dort striktes Parkverbot! Ist sie blau oder grün/blau, muss ein Parkticket aus dem Automaten gezogen werden. Pfeile am Boden zeigen den Weg zum nächsten Automaten.
Parkzeiten, in denen gezahlt werden muss, sind in der Regel Mo – Sa von 9 – 14 und 17 – 22 Uhr. Die Zeiten stehen aber auch auf den Automaten. Außerdem kann die Menü-Sprache der Automaten eingestellt werden, sodass die Bedienung auch ohne Spanischkenntnisse kein Problem mehr ist.
Eine Besonderheit: Es gibt Straßen, in denen an bestimmten Tagen auf der rechten Fahrbahnseite geparkt werden darf – und an anderen Tagen auf der Linken. Schilder weisen auf diese Parkregelung und die Zeiten hin.
Auch in Spanien darf auf Behinderten-Parkpläzen nicht geparkt werden – sofern Sie keinen entsprechenden Ausweis im Auto haben. Diese Plätze sind durch Schilder oder Bodenmarkierungen gekennzeichnet.
Außerdem gibt es spezielle Zweirad-Parkplätze, auf denen Autos nichts zu suchen haben. Diese sind meist mit entsprechend schmalen weißen Park-Markierungen gekennzeichnet.
Strafzettel:
Sollten mal ein Strafzettel hinter Ihrem Scheibenwischer klemmen, besteht die Möglichkeit die Strafe zu annullieren. Dazu können Sie innerhalb der auf dem Strafzettel vermerkten Frist (meist eine Stunde) am Parkautomaten eine minimale “Strafe” zahlen. Und das geht so: Sie drücken am Automaten den blauen Knopf (anulación denuncia), zahlen den geforderten Betrag und stecken die ausgedruckte Quittung zusammen mit dem Strafzettel in den kleinen Umschlag, der dem “Knöllchen” beilag und werfen diesen in den Schlitz unten am Parkautomaten. Das war’s.
Abschleppen und Park-Krallen:
Achtung! Ausländische Fahrzeuge werden oft direkt nach Ablauf der Parkzeit abgeschleppt oder bekommen eine der gefürchteten gelben Park-Krallen. Denn die Fahrzeughalter könnten sich trotz Strafzettel aus dem Staube machen.
Das Abschleppen kostet zwischen 75 und 150 Euro, je nach dem, ob man ein Ticket gelöst und nur die Parkzeit überschritten hat oder gar keinen Parkschein gezogen hat.
Wenn Ihr Fahrzeug nicht mehr da ist oder eine Kralle bekommen hat, klebt im Normalfall am Bordstein ein Dreieck in Signalfarbe mit einer Telefonnummer, über die Sie erfahren, an welchem Ort sich das Fahrzeug nun befindet. Sie können das Dreieck ablösen und damit zur Polizei oder zum Abstellplatz gehen und Ihre Strafe bezahlen.
Bezahlen von Busgeldern:
Je nach dem, welcher Art das Vergehen war: Busgelder werden in der Regel sofort erhoben.
Ertappt man Sie als Urlauber „auf frischer Tat“, verlangt der Beamte eine sofortige Zahlung. Haben Sie kein Geld dabei, begleitet er Sie auch zum Geldautomaten oder wartet, bis für Sie jemand Geld holt oder es Ihnen vorbei bringt.
Wer seinen Wohnsitz in Spanien hat, kann sich den Bußgeldbescheid zuschicken lassen und später überweisen.
Unser Tipp:
Wer sein Bußgeld gleich beziehungsweise innerhalb der ersten Woche bezahlt, kommt in den Genuss einer Ermäßigung von 30-50 Prozent.
Sollten Sie mit dem Mietwagen oder einem Fahrzeug ohne spanische Zulassung einen Strafzettel bekommen, könnten Sie pokern. Zurzeit werden solche Vergehen noch nicht bis in Ihr Heimatland strafrechtlich verfolgt. Pech jedoch, wenn Sie beim nächsten Mal direkt erwischt oder gar abgeschleppt werden. Dann ist, zusammen mit dem Betrag der vorherigen Vergehen, eine saftige Strafe fällig.
Radarfallen, Blitzer & Kontrollen:
Auf Ibiza gibt es einige festinstallierte Radarfallen. Sie werden vorher durch Schilder angekündigt – was nicht heißen soll, dass man vor und hinter ihnen “freie fahrt” hat. Denn es werden auch mobile Radarkontrollen durchgeführt. Und die sind schwer zu erkennen, da üblicher Weise von hinten geblitzt wird.
Es werden auch regelmäßig Polizeikontrollen durchgeführt. Oft an Kreisverkehren oder Kreuzungen. Das sieht im ersten Moment sehr dramatisch aus, weil die Beamte teilweise mit Maschinenpistolen bereit stehen. Am Fahrbahnrand liegen Nagelketten, die bei einem Fluchtversuch auf die Fahrbahn geschoben werden. Hier heißt es Ruhe bewahren und den Anweisungen der Beamten Folge leisten.
Glatte Straßen & Regen:
Die Fahrbahnen auf Ibiza und Formentera sind, auch im trockenen Zustand, oft extrem glatt. Das liegt zum Einen an dem Staub und Schmutz auf der Fahrbahn. Und zum Anderen an der Beschaffenheit des Asphalts. Zwar sind eine Menge Straßen frisch asphaltiert worden, man sollte es aber trotzdem lieber etwas langsamer angehen lassen.
Bei Regen ist extreme Vorsicht geboten. Denn dann fährt es sich wie auf Schmierseife und die Fahrt kann schnell zur Rutschpartie werden.
Höchstgeschwindigkeiten:
(wenn nicht anders ausgeschildert)
Innerorts 50 km/h
Landstraße: 90 km/h
Autobahn: gibt es auf Ibiza nicht
Hinweis: Die mehrspurigen Schnellstraßen zwischen dem Flughafen und Eivissa, sowie zwischen Eivissa und Sant Antoni sehen zwar nach Autobahnen aus, es sind aber keine!
Alkohol/Drogen:
Gerade im Urlaub schaut man gerne mal etwas tiefer ins Glas oder bringt sich mit Drogen etwas in Stimmung. Aber auch auf Ibiza sind die Kontrollen streng! Wer erwischt wird, dem drohen sehr hohe Strafen! Und bei einem Unfall sogar Gefängnis. Also: Derjenige, der fährt bleibt nüchtern und clean!
Nebenbei: Leider halten sich viele Fahrer nicht daran. Entsprechend hoch ist das Risiko auch mal unverschuldet in einen Unfall verwickelt zu werden. Schauen Sie lieber genau auf den Verkehr. Vor allem abends und nachts wird gerast und gefährlich überholt.
Ein weiteres Problem gibt es manchmal in Sachen Alkohol und Engländer (ohne den Bewohnern des Vereinigten Königreiches zu nahe treten zu wollen). Aber: in ihrem Land herrscht Linksverkehr. Wer hier einen Drink zu viel intus hat, der vergisst gerne mal, dass er nicht zu Hause ist – und demnach auf der linken Fahrbahnseite nichts verloren hat… Achtung, “Gegenverkehr”!
Die Promillegrenze in Spanien: 0,5 Promille. Für Fahranfänger, die ihren Führerschein kürzer als 2 Jahre besitzen, nur 0,3 Promille.

 


Kreisverkehr:

Auf Ibiza gibt es eine Menge Kreisverkehre. Diese sind zwar gut für den zügigen Verkehrsfluss, können jedoch bei überfüllten Straßen einen Stau auch nicht verhindern.
Die Regeln sind wie in Deutschland. Der Kreisverkehr hat, solange es nicht durch Schilder anders geregelt ist, Vorrang. Da die Kreisverkehre in der Regel mehrspurig sind, sollte man möglichst versetzt und auf der äußeren Spur fahren Denn sonst besteht die Gefahr, dass Sie die gewünschte Ausfahrt nicht schaffen, weil andere Fahrzeuge außen erst eine spätere Ausfahrt nehmen wollen. Im Zweifelsfall lieber eine „Ehrenrunde“ drehen und einen zweiten Anlauf nehmen. Geblinkt wird nur bei der Ausfahrt – woran sich aber nicht alle halten…

 


Links blinken:

Wundern Sie sich nicht, wenn auf der Landstraße das Fahrzeug vor Ihnen kurzzeitig den linken Blinker einschaltet, dann aber doch geradeaus weiter fährt. In Spanien ist es üblich, auf diese Weise dem nachfolgenden Verkehr zu signalisieren, dass sich vorne ein “Hindernis” (langsames Fahrzeug oder ein “echter” Linksabbieger) befindet. So soll verhindert werden, dass man von weiter hinten überholt und damit sich und andere gefährdet.
Apropos Hindernis: Auf Ibiza werden Ihnen bestimmt häufiger winzige Autos begegnen, die sich im Schneckentempo als nerviges “Verkehrshindernis” über die Landstraßen quälen. Das sind Autos, für die ein Moped-Führerschein reicht. Und damit ist deren Geschwindigkeit entsprechend begrenzt.

 


Tanken:

Auf Ibiza bekommen Sie auch die Sorten, die Sie aus der Heimat kennen. Die Namen sind anders. Aber die Oktanzahlen stehen immer dabei. Wenn Sie tanken möchten, dann müssen Sie in der Regel schon vor dem Tanken zahlen – oder sich zumindest beim Tankwart bemerkbar machen. Ansonsten wird er die Säule nicht freigeben.

 


Unfall:

Wie in Deutschland auch, sollten unbedingt die Personalien des anderen Autofahrers festgehalten werden. Im Zweifelsfall ist es das Beste, die Polizei zu rufen. Auch, wenn kein Personenschaden entstanden ist. Hilfreich sind Fotoaufnahmen von Schäden und Unfallort. Sie können später unter Umständen als Beweismittel nützlich sein. Vor allem sollten Sie nichts unterschreiben, schon gar nicht etwas, das auf Spanisch verfasst ist und Sie nicht verstehen!
Achtung: Es gibt Spanier oder auch Autofahrer anderer Nationen, die nicht versichert sind. Daher haben Sie immer bessere Karten, wenn Sie die Polizei rufen!
Gut: Wenn Sie Ihr Fahrzeug vollkaskoversichert haben. Dann sind Sie auf der sicheren Seite.

 


Moped, Roller und Motorräder:

Die Helmpflicht wurde oben bereits erwähnt. Sie sollten beim Benutzen von motorisierten Zweirädern im eigenen Interesse folgendes bedenken: Ein Helm nützt nur, wenn dessen Riemen auch geschlossen ist. Badeschlappen, kurze Hose und nackter Oberkörper sind bei der Hitze zwar eine verlockende Bekleidung. Aber aufgrund der sehr glatten Straßen sollte man auch über deren Schutzwirkung im Falle des Falles nachdenken. Die Notaufnahmen sind im Sommer voll von gestürzten oder verunglückten Mopedfahrern. Und wer sich nach einem Sturz aufgrund der heftigen Schürfwunden “nur” darüber sorgen machen muss dass er keine nahtlose Bräune mit nach Hause nehmen kann, der hat noch extremes Glück gehabt. Für andere endet der Urlaub im Krankenhaus, dem Sanitätsflieger zurück in die Heimat oder schlimmer – nämlich für immer. Verkehrstote sind im Sommer an der traurigen Tagesordnung…
Wichtig!
Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen: Werfen Sie niemals eine brennende Zigarette aus dem Fahrzeug! Das ist nicht nur bei (empfindlich hoher) Strafe verboten, vor allem in den trockenen Sommermonaten besteht höchste Brandgefahr!

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