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„Pssst! Privattaxi? Billig und schnell!“ So locken die Fahrer von Piraten-Taxis an Ibizas Flughafen, auch vor Discos und Hotels. Und in Anbetracht langer Schlangen vor dem Taxistand mit der Aussicht auf eine halbe oder ganze Stunde Wartezeit, sind solche Angebote für viele verlockend. Und überdies noch günstiger als mit dem regulären Taxi, da steigt so manch einer ein. Das Thema unserer Recherche hieß „Piraten-Taxis“ – und die Probleme, die die illegalen Chauffeure auf Ibiza seit Jahren mit sich bringen. Heraus kam bei Katja Müllers umfangreicher Recherche ein regelrechter Taxi-Krimi. Hier ihr Bericht.

 

 

Piraten-Taxis – das bedeutet illegale Fahrten mit normalen Autos. Zumeist Mietwagen, häufig von Nicht-Spaniern gesteuert, die viel Geld machen wollen. Schwarz und gefährlich. Denn die Gäste, die sich auf diese Touren einlassen, sparen zwar rund 20 Prozent der regulären Taxikosten, allerdings sind sie weder bei einem Unfall versichert, noch bei Polizeikontrollen vor Unannehmlichkeiten geschützt. Deshalb warnen – leider nur spärlich – Plakate auf dem Flughafen bei den Kofferbändern im Ankunftsbereich vor Fahrten im illegalen Piraten-Taxi, die die ankommenden Fluggäste jedoch kaum wahrnehmen.

 

Ein „Pirat“ erzählt…
Wir fanden einen Ex-„Piraten“, der auspackte. „Pro Nacht habe ich in der Hauptsaison locker 600 Euro verdient“, erklärt er mir, ein junger Deutscher, der anonym bleiben will. Nennen wir ihn Jan. In vergangenen Sommern ist Jan Piraten-Taxi gefahren. „Wir Piraten haben uns oft untereinander abgesprochen – man kennt sich in der Szene. Naja, man könnte es auch als organisiert bezeichnen“, gibt er zu, allerdings sagt er nichts über Hintermänner. Sich gegenseitig vor Polizeikontrollen mit einem Code warnen, sei ganz normal, wie er erwähnt. „Die meisten Fahrten haben wir vom Flughafen aus gemacht und nachts von den Clubs weg“, erzählt Jan weiter.

Wie er seine „Opfer“ gefunden hat, möchte ich wissen. „Ich habe normalerweise jüngere Leute ausgesucht, die sparen gerne Geld und man hat mit ihnen Spaß. Du gehst auf sie zu, fragst, ob sie ein Taxi brauchen und sagst, was du bietest. An den Clubs stand ich mit meinem Wagen abseits, um nicht aufzufallen. Dann ging es mit meinen Fahrgästen zum Auto. Immer hatte ich Hochprozentiges an Bord, um einen guten Service zu bieten. Man muss sich ja etwas einfallen lassen“, Jan grinst.

Das brachte ihm sogar Stammgäste und Vorbestellungen ein. Und wenn die Polizei kontrolliert? „Kein Problem“, sagt Jan. „Natürlich briefst du deine Fahrgäste, was sie bei Verkehrskontrollen zu sagen haben. Die Devise lautet, dass alle Insassen befreundet sind und ich meine Freunde durch die Gegend kutschiere. Da machen die Leute mit, denn sie sparen ja die teuren regulären Taxi-Preise.“

Apropos, die unterschiedlichen Wagen, in denen er seine Gäste transportierte, haben ihm nie gehört. Jan hat seine fahrbaren Untersätze normalerweise bei unterschiedlichen Autovermietungen legal besorgt. „Das lohnt sich bei dem Verdienst – und wenn du erwischst wirst, und der Wagen eingezogen wird, ist er ja nicht deiner“, verrät der Taxi-Pirat die Tricks der schwarzen Machenschaften.

 

Lorenzo Gennari, gebeutelter Autovermieter in Ses Figueretes

Geschädigte Autovermietungen 
Nach Insider-Schätzungen gibt es auf Ibiza mehrere organisierte Ringe der Taxen-Piraterie mit rund 300 illegalen Fahrzeugen, oft Leihautos. Daneben versuchen auch Einzelkämpfer ein Stück vom großen Kuchen abzubekommen.

Durch die Piraten werden nicht nur die legalen Taxifahrer geschädigt, sondern auch die Autovermietungen, wenn sie von illegalen Chauffeuren als Wagendepot auserkoren wurden. Wie der Italiener Lorenzo Gennari mit seiner Auto- und Motorradvermietung „IberoMoto“ in Ses Figueretes.

Sein Geschäft konnte er im vergangenen Jahr fast dicht machen. „Meine Wagen-Flotte umfasste damals erst 15 Autos, weil ich erst vor zwei Jahren angefangen habe. Da ist es ruinös, wenn davon fünf stillgelegt sind und sich in polizeilichem Gewahrsam befinden, weil sie als Piraten-Taxis geschnappt wurden. Denn ich musste die Wagen teuer wieder auslösen. Bei mir müssen die Kunden, je nach Wagen zwischen 250 und 700 Euro Kaution hinterlegen. Die günstigen Kautionspreise sprachen sich wohl herum – leider in den verkehrten Kreisen. Jeder missbrauchte Wagen hat mich um die 250 Euro gekostet – und fast meine Existenz“, erzählt Lorenzo.

 

Die 250 Euro setzen sich aus dem Abschleppdienst, den täglichen Park-Gebühren auf dem Sicherungsplatz sowie weiteren Gebühren der Polizei zusammen. Dazu kommt noch, dass der Autoverleiher erst einmal sein Auto finden muss: „Das Auto ist einfach weg, der Kunde auch. Bis du weißt, wo sich der Wagen befindet, und du ihn ausgelöst hast, sind mindestens 4 Tage vergangen. Dazu kommt noch der Verdienstausfall des Wagens, der in dieser Zeit nicht einsatzfähig ist.“

Doch es kommt schlimmer: Lorenzo musste sich Ende 2014 schließlich einen Anwalt nehmen, da man ihn von behördlicher Seite aus verdächtigt, einer der Drahtzieher der Piraten-Taxis zu sein. Unterschiedliche Autos von ihm, die er an verschiedene Leute vermietet hatte, so seine Aussage, tauchten über Wochen in Polizeikontrollen mit teilweise immer demselben Fahrer auf, der sich als Taxi-Pirat entpuppte. Einer gleich drei Mal mit demselben Wagen – den jedoch offiziell unterschiedliche Kunden bei ihm gemietet hatten. „Das Auto legte die Polizei dann für fünf Monate still, erzählt Lorenzo gebeutelt. „Das waren insgesamt über 6000 Euro Kosten.“ Der Fall wird immer noch vor Gericht in Palma de Mallorca verhandelt, wo der Leihwagenfirmen-Besitzer seine Unschuld beweisen will. „Das lasse ich mir nicht gefallen!“, sagt er entschieden.

Warum er nicht gründlicher seine Kunden überprüft habe, wirft man ihm vor. Das macht Lorenzo wütend: „Ich bin doch kein Experte für gefälschte internationale Pässe und Führerscheine und kann doch meinen Kunden nicht mit Misstrauen begegnen. Die Polizei soll gefälligst ihren Job machen und die Taxi-Piraten schnappen. Dazu arbeiten die Piraten raffiniert: Familien mit Mutter, Vater und Kind kamen zu mir, mieteten sich ein Auto – und stellten sich zum Schluss als Komplizen eines Taxi-Piraten heraus – was soll ich denn dazu noch sagen …!“ Er weiß: „Eine Rumänin ist wohl einer der Taxi-Ring-Köpfe, die auch Stroh-Leute zu mir geschickt hat. Aber ich kann nicht alle verdächtigen, nur weil sie Rumänen sind! Leute aus den unterschiedlichsten Nationen fahren ebenfalls Piraten-Taxis…“

 

Lösungsansätze
Und dann spricht der Mietwagenfirmen-Chef Klartext: „Mir ist schon klar, warum es Piraten-Taxis gibt! Weil die Taxipreise ins Unerschwingliche gehen. Warum haben diejenigen, die hier Taxilizenzen besitzen alle drei oder vier Häuser! Zusätzlich gibt es nicht genügend Taxis auf der Insel – jedenfalls nicht im Sommer. Geh ‘mal an den Flughafen. Da siehst du Schlangen von Leuten, die auf ein Taxi warten. Es ist ein sehr schlechtes Image für die Insel. Und die verantwortlichen Politiker machen nichts oder nicht genug.“

 

Ist Taxi-Piraterie ein Verbrechen?
Nein, für die Behörden begehen die Taxi-Piraten eine Ordnungswidrigkeit, die mit Strafen von 6000 bis 12 000 Euro geahndet wird und mit Stilllegung des Fahrzeugs endet. Jedoch zahlen die „Profis“ in der Regel nicht. Zumal ihnen noch nicht einmal das Auto gehört. Geraten sie in Verdacht, verschwinden sie kurzfristig von der Insel und kehren schnell zurück, um als „Touristen“ den nächsten Coup in Sachen Taxi zu starten. Da es sich oft um Nicht-Spanier handelt, ist der Vollzug der Geldstrafe für die Behörden mühselig bis unmöglich. Taxi-Piraten handeln nach der Devise: Mir passiert nichts. Das Auto gehört mir nicht. Die Geldstrafe zahle ich nicht. Aber dafür verdiene ich mal eben 600 Euro die Nacht!

Taxi-Piraten machen auch ihr Geschäft, weil offensichtlich Taxen fehlen. Das sehen die Behörden anders. Aktuell gibt es auf Ibiza legal 363 Taxis das ganze Jahr über, davon sind bis zu 295 saisonal zusätzlich (einzelne Sommermonate) zugelassen. „Wir haben also im Sommer mehr als 650 legale Taxis“, heißt es seitens des Inselrats (Consell). Im vergangenen und in diesem Sommer wurde die Zahl der saisonalen Lizenzen erhöht – im Juli von 114 auf 295, im August von 229 auf ebenfalls 295 und im September von 114 auf 183.

Übrigens ist eine Taxilizenz nicht gleichzusetzen mit einem Taxiführerschein. Die Lizenz ist die Erlaubnis, als Taxifahrer innerhalb eines gewissen Zeitraums in einer bestimmten Gemeinde an den entsprechenden Stationen stehen zu dürfen, und auf eigene Rechnung zu fahren. Mit einer Lizenz kann man in der Regel zwei Taxis anmelden. Die Voraussetzung dafür ist natürlich unter anderem ein Taxiführerschein.

Die Vergabe der Taxilizenzen ist wiederum Sache der Gemeinden. Auf meine Fragen erhalte ich von Santa Eulària folgende Aussagen: Es gibt dort 28 saisonale (von Juni bis September) und 57 Festlizenzen, plus weitere sechs der Letzteren, die erst vor kurzem zusätzlich in der Gemeinde zugelassen wurden. Sie gelten das gesamte Jahr hindurch. Santa Eulària habe praktisch nicht unter der extremen Taxen-Piraterie zu leiden, wie Eivissa mit seinem Hafen oder Sant Josep mit seinem Flughafen sowie den vielen Diskotheken, so die Aussage der Gemeinde. Auch habe man, neben der Ausgabe weiterer Lizenzen, die Kontrollen verschärft, was der Inselrat und die anderen Gemeinden bestätigen. Doch mit welchem Ergebnis?

 

Polizei – Bestrafung der Fahrgäste?
Wir fahren zum Flughafen und sprechen mit der Polizei. In diesem Fall mit der Guardia Civil. Fotografieren dürfen wir nicht, klar. Ein Polizist gibt uns bereitwillig Auskunft. Vor wenigen Jahren wurde das Gesetz gegen die Taxi-Piraten verschärft, so dass bei Feststellung des entsprechenden Delikts das Fahrzeug stillgelegt wird, erklärt er. Doch merklich verschärft seien die Kontrollen aber nicht. Auch sei die Zahl der Piraten-Taxis nicht nennenswert gesunken.
Der Polizist sagt: „Wir drehen im Flughafen als auch vor dem Eingang ein paar Runden mehr, ja, aber wenn wir nicht hinschauen, geht’s weiter. Eigentlich müssten wir 24 Stunden am Tag direkt am Eingang stehen und kontrollieren. Aber das ist nicht zu schaffen.“ Was tun? Sein Vorschlag: „Die Touristen müssten besser aufgeklärt werden, wie gefährlich ihre Fahrt bei einem Unfall werden könnte. Mit Handzetteln solle man am Eingang des Flughafens, der Häfen und in Hotels darauf aufmerksam machen.“

Dazu kommt: Dingfest könne man die Fahrer oft auch nur machen, wenn die Fahrgäste nicht behaupten, dass sie mit dem Fahrer befreundet seien. „Vielleicht wäre es eine Maßnahme, die Fahrgäste auch zu bestrafen. Immerhin wissen sie sehr genau, dass sie gerade eine illegale Fahrt unternehmen“, meint der Polizist.

 

Lange Schlangen am Flughafen von angekommenen Gästen, die auf ein Taxi warten. Kein gutes Image – und für die Piraten-Taxis der richtige Nährboden.

 

Alles gewollt – ein Taxifahrer packt aus
Vor dem Flughafengebäude reden wir mit einem Taxifahrer. Nennen wir ihn Luis, denn auch er möchte unbedingt anonym bleiben: „Ich würde meinen Job verlieren, wenn herauskäme, dass ich so offen mit Reportern spreche.“ Luis, der vom Festland kommt, fährt seit zehn Jahren Taxi auf Ibiza – allerdings nicht auf eigene Faust, sondern für ein Taxiunternehmen, das eine Lizenz hat. 60 Prozent seines Verdienstes muss er abgeben, was völlig normal sei, wie er sagt. Doch habe er „die Schnauze voll“ von der „Selbstsucht“ der Lizenzbesitzer und deren „mafiösen“ Machenschaften.
Mafiöse Machenschaften“, das bedarf einer Erklärung… Gerne würde Luis eine eigene Taxilizenz besitzen. Das ist jedoch nicht so einfach. Denn um die Vergabe der wenigen Lizenzen zu rangeln, ist nur sinnvoll, wenn man unendlich lange auf Ibiza ohne Unterbrechung Taxi gefahren ist. Denn die Bewerber mit den längsten eingeschriebenen Taxischeinen werden vorgezogen. Um sich zu bewerben, müsste Luis schon um die 20 Jahre als Taxifahrer unter Vertrag befördern. Und das mindestens sechs Monate hintereinander ohne ein Jahr Unterbrechung. Sonst verfallen die vorigen Jahre. „Auf dem Festland sind es beispielsweise nur 10 Jahre. Aber hier haben die Lizenzbesitzer alles fest in ibizenkischer Hand“, so Luis. Und damit das so bleibt, gilt: „Wer sich als angestellter Taxifahrer dagegen auflehnt, fliegt raus – und keiner stellt ihn mehr ein – zumindest nicht vor einem Jahr. So einfach ist das!“

 

Luis kennt die Tricks der Taxi-Piraten: „Richtig schlimm ist es seit etwa sieben Jahren. Wenn nachts die Touristen-Bomber aus England kommen, schwärmen die Piraten von Platja d’en Bossa an den Flughafen, um die Touris abzufangen, die normalerweise nach Sant Antoni wollen. Im Flughafen-Café bei der Ankunft, siehst du an den Hochtischen zwischen den Säulen zwei Reihen nur Taxi-Piraten.“ Seit Jahren sei eine blonde, ausländische Frau die Drahtzieherin, weiß er. Sie habe unter dem Deckmäntelchen einer eigenen Autovermietung organisierte Fahrer unter ihren Fittichen. Einmal sei sie von der Flughafengesellschaft Aena rausgeschmissen worden – und auch gerichtlich verfolgt, anscheinend jedoch ohne wirkliche Folgen. Denn sie sei nach wie vor im Geschäft…
„Wenn Du einen Stab Anwälte hinter dir stehen hast, passiert hier nichts. Zudem gibt es zu viele unterschiedliche Polizei: die Policía Local, die Guardia Civil und die Nationalpolizei, die alle ihre Runden drehen. Der Parkplatz ist ein Hoheitsgebiet der Guardia Civil, der Bürgersteig ist lokal, das Innere des Flughafens ist zum größten Teil national… Jede Polizeisparte schiebt die Verantwortung auf die andere. Wie soll dabei etwas Vernünftiges herauskommen?“, sagt Luis und klagt über sein Geschäft: Habe er vor 10 Jahren noch etwa 36 000 Euro pro Monat in der Hauptsaison verdient, hat sich sein Einkommen um etwa die Hälfte reduziert. Schuld seien schon die Piraten-Taxis, behauptet er. „Aber glaub’ doch nicht, dass bei den legalen Taxis nicht auch Schwarzfahrten gemacht werden! Wie oft habe ich bei alteingesessenen ibizenkischen Unternehmen deren Taxis ohne Taxameter fahren sehen. Da will der Chef Steuern sparen…“

Luis bringt in Sachen Taxi-Piraten dann ein Argument, dass verwundert: „Solange ein großer Teil der Taxi-Bosse, der Lizenznehmer des Vereins der ibizenkischen Transportunternehmen (FEBT, Federación Empresarial Balear de Transportes) unter der Hand sogar für die Piraten-Taxis sind, solange wird nichts wirklich dagegen unternommen!“

 

Wie das? Schließlich nehmen die Piraten doch den regulären Taxis Fahrgäste und damit auch Geld weg? Luis sieht das anders: „Die Inhaber der Lizenzen wollen unter allen Umständen verhindern, dass mehr Lizenzen vergeben werden. Die Kuchenstücke sollen nicht kleiner werden… Die illegalen Fahrer am Flughafen schaffen die langen Schlangen weg, das ist alles, was zählt. Denn ohne Massen von wartenden Gästen, die ein Taxi haben möchten, werden auch keine weiteren Lizenzen vergeben, weil die Taxen ja anscheinend ausreichen. Da sei es eher zu verkraften, wenn die eine oder andere Fahrt nicht mit dem eigenen Taxi stattfindet. Oder wer weiß, wer wirklich hinter den organisierten Piraten-Taxis steckt?“

Das sind natürlich harte Geschütze, die der Taxifahrer auffährt: Wahrheit oder Fantasie? Wir wollen da mehr wissen und sind am nächsten Tag im Hafen von Eivissa. Ein Dutzend Taxis steht da, viele der Fahrer sind ältere Ibicencos. Wir wollen von ihnen erfahren, was es mit den angeblich mafiösen Verhältnissen auf sich hat – und stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Einer von ihnen bestätigt in etwa das, was Luis zuvor sagte – natürlich anonym.

Kann es sein, dass alt-eingesessene Taxi-Unternehmen die Piraten-Taxis mehr als nur dulden? So nach dem Motto: In der Saison helfen uns die Piraten, dass die Schlangen nicht zu lang werden und die Behörden keine weitere Lizenzen vergeben, und in der Nebensaison sind wir ausgelastet! Fest steht: Ein Taxi-Unternehmen zu haben, kann so etwas wie eine Gelddruck-Maschine sein. Vor Jahren gingen einmal Zahlen durch die Insel-Presse, dass ein Taxi locker 20 000 Euro Gewinn pro Monat bringen würde. Bei zwei, vier oder mehr, wäre das ein Millionengeschäft!

 

Wiederholen wir die Frage: Was ist Fakt, was Fantasie? Wir wissen es nicht! Wir wissen aber, das Nacht für Nacht Dutzende Piraten-Taxis unterwegs sind, die Fahrer locker 600 Euro bei ihrer illegalen Nachtschicht verdienen – und die Fahrgäste bei einem Unfall nicht versichert sind, sie ein hohes Risiko eingehen. Aber jeder hat es selbst in der Hand, bei wem er einsteigt. Und ob derjenige, den man bei einer Polizeikontrolle Freund nennen soll, wirklich ein Freund ist…

 

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