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Der „Río de Santa Eulària“ ist der einzige Quellfluss der Balearen. Spätestens im Hochsommer allerdings verdunstet das Flusswasser lange, bevor es das Delta in Santa Eulària erreicht. Das Flussbett unterhalb der Brücke am Ortseingang bleibt trocken. Normalerweise fließt das Flusswasser genau hier über kleine Wasserfälle in die Flussmündung, die sich von hier aus einen guten halben Kilometer ins Meer windet.

Seit einigen Wochen stinkt die Flussmündung. IbizaHEUTE-Leser äußerten sich besorgt, dass Abwässer aus einem Hotel in den Fluss geleitet würden, dass die Fische verenden und die Enten, die hier immer in großer Zahl schwammen, sogar mit Gift getötet worden wären.

Wir fragten bei der Gemeinde nach, was es mit diesen Aussagen und natürlich mit dem Gestank auf sich hat:

Für den Gestank ist in erster Linie die Tatsache verantwortlich, dass das Flussdelta zurzeit ein stehendes Gewässer ist, erklärt das Rathaus: Der Zulauf von frischem Wasser durch den Fluss fehlt. Außerdem gibt es im Mittelmeer so gut wie keine Ebbe und Flut, die für einen Wasseraustausch im Mündungsbereich sorgt. Das Wasser wird durch die Sonne außerdem erhitzt – und faulig, Algenwachstum wird vorangetrieben. All dies und verrottende Pflanzenreste sorgen für stinkende Faulgase. Eine Einleitung von Abwässern, wird beteuert, gibt es aber nicht.

Die Pressesprecher versicherten uns, dass regelmäßig – und in den vergangenen Tagen verstärkt – Wasserproben in dem Bereich durchgeführt werden. Darin wurden weder Spuren von Fäkalien, noch von Gift gefunden.

Zur Frage, ob das Hotel am Fluss Abwasser in den Fluss leitet, sagt die Gemeinde klar nein. Vor einigen Tagen musste die Firma Aqualia jedoch wegen verstopfter Rohre Arbeiten vornehmen. Aber auch dabei, so die Gemeinde, wurde kein Abwasser in den Fluss gepumpt.

Ein Leser hat unter anderem Toilettenpapier-Reste am Ufer gemeldet. Die Gemeinde schließt eine Fremd-Einleitung aus, eine Erklärung für das Papier könnte sein, dass die Büsche vor allem von nächtlichen Besuchern als Toilette genutzt werden. Das Delta ist beliebter Treffpunkt Jugendlicher.

Zu den Enten gibt es tatsächlich eine traurige Wahrheit: Sie gehören fest zum Bild des Deltas: Viele Leute besuchten sie und fütterten sie regelmäßig. Verschiedene Arten waren hier zu Hause. Die Gemeinde erklärt gegenüber IbizaHEUTE: Einige Tiere litten unter der absteckenden Krankheit „Botulismus“, die Muskellähmungen verursacht. Für den Menschen bedeutet diese Krankheit keine Gefahr, für die Enten ist sie jedoch hochansteckend und tödlich. Daher wurden die Tiere gefangen, einige von ihnen mussten auch getötet werden. Ein Verschwinden oder erhöhtes Sterben der Fische im Flussdelta kann jedoch nicht bestätigt werden.

Mit den Regenfällen „La Gota fría“, „der kalte Tropfen“, die meistens Anfang September vom Himmel fallen, wird der Fluss hoffentlich wieder reingespült und der Gestank verschwindet.

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