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Dieses Mal traf sich Chris Zippel mit Enrico Regini aka Riccicomoto in der Nähe seines Studios. Riccicomoto lebt seit fünf Jahren auf Ibiza und moderiert seit 2007 die Radiosendung „Audio Selfdefence“ bei Ibiza Global Radio. Seine Show läuft jeden Samstag, um 15 Uhr.

Als Produzent hat Riccicomoto unter anderen mit Helly Larson (der leider 2017 an einem Hirntumor verstarb), Megablast, Deep Spelle, Nadja Lind, Helmut Ebritsch und Ivan Garci zusammengearbeitet. Seit Jahren ist er für seine oftmals jazzigen, dubbigen, cineastischen und atmosphärischen Sounds bekannt. In seinem Studio vertont er ebenso regelmäßig Werbe- und Imagefilme oder auch Filme für deutsche Fernsehsender.

Sag mal, warum bist Du auf Ibiza?
Riccicomoto: Weil Ibiza, was neue Sounds und Musik angeht, immer noch einer der Hotspots ist. Zudem hatte meine Familie ein Haus auf Ibiza. So bin ich sehr oft zum Urlaub hierhergekommen und habe mich sehr schnell in die Insel verliebt. Ibiza hat für mich eine ganz besondere Energie und einen einzigartigen Flow. Irgendwann beschloss ich dann, auf Ibiza leben zu wollen und bin vor fünf Jahren von Hamburg nach Ibiza gezogen. Ich genieße mein Leben hier sehr.

Wo bist Du auf Ibiza tagsüber unterwegs – hast Du ein paar Tipps?
Riccicomoto: Sehr gerne fahre ich Fahrrad auf der Insel, ich liebe die Abwechslung. Ich schaue mir immer irgendwelche Sachen auf meinen Wegen an, die ich noch nicht kenne. Da gibt es auch nach fünf Jahren immer noch Neues zu entdecken… Wenn ich Zeit für den Strand habe, gehe ich zum „aguas blancas“, dem kleinen Strand im Norden der Insel – der ist nicht so überlaufen. Zum Mittagessen bin ich immer wieder gerne im kleinen Strand-Restaurant „Bar Flotante“, in der Bucht von Talamanca. Einfaches, aber leckeres Essen zu fairen Preisen.

Was war die letzte Party auf Ibiza, die für Dich richtig gerockt hat?
Riccicomoto: Das war die Closing-Party im „Nagai“, Anfang Januar. Ich kam gerade aus Deutschland zurück. Die Vibes im „Nagai“ haben mich sehr angenehm überrascht. Im Dezember war ich auf einigen Partys in Deutschland unterwegs – das war alles nichts für mich. Es war dort grau und trist – und dies schien sich auf die Stimmung der Leute zu legen… Als ich gerade auf Ibiza landete, wurde ich zum Closing ins Nagai eingeladen. Die Stimmung war ganz das Gegenteil, einfach wunderbar! Viele tolle und entspannte Leute, die alle ein Lächeln im Gesicht trugen – und feine Musik von meinem Kumpel Sascha Weisz aka Megablast… Das war einfach ein tolles „Willkommen auf Ibiza“!

Gibt es neue musikalische Strömungen auf der Insel oder kommen die eher von außen?
Riccicomoto: Das ist schwer zu beurteilen. In der heutigen vernetzten Welt sind neue Strömungen doch immer ein Mix von „außen“ und „innen“. Es gibt derzeit sehr gute und clever produzierte Sounds, aber einen ganz neuen Entwurf oder völlig neuen Ansatz, den gibt es augenblicklich für mich nicht. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass das Tempo runter geht. Um organischer zu werden, kombiniert man im Moment gerne elektronische Sounds mit Weltmusik (world music). Aber es gibt natürlich auch noch den ganz klaren Techno-Sound. Für mich gibt es sehr gute Produktionen in vielen verschieden Genres der elektronischen Musik – und Ibiza ist sicherlich einer der Nummer-1-Orte, an denen diese „bunten“ Sounds ihre Hörer finden.

Gibt es den „Balearic Sound“ noch? 
Riccicomoto: Tja, ich bin mir nicht sicher, ob es den noch gibt… Der Sound, der hier gespielt oder produziert wird, ist nächste Woche in Miami oder anders wo zu hören. Viele Partys und Events von Ibiza haben inzwischen Ableger und touren vor allem im Winter um die Welt, mit den entsprechenden DJs im Gepäck. Ibiza ist kein musikalischer Mikrokosmos mehr. Der Sound der Insel wird auch durch das Netz so schnell weiterverbreitet, das er einfach kein Alleinstellungsmerkmal mehr hat. Denn wir sprechen hier von elektronischer und nicht von volkstümlicher Musik, die immer kulturell verwurzelt ist. Allerdings denke ich, dass der Sound, der hier im Sommer auf der Insel gespielt wird, immer brandaktuell und frisch ist und es sich hier auf der Tanzfläche zeigt, ob ein Sound funktioniert oder nicht.

Wie heißt Dein neues Album und wann erscheint es?
Riccicomoto: Die neue „Days of Glory“-EP habe ich für Lucidflow aus Berlin produziert. Ich arbeite schon seit vielen Jahren mit diesem Label zusammen und bin sehr glücklich darüber. Das Album entstand diesen Winter und ist voll mit deepen und dubbigen Sounds durchzogen. Allerdings sollte es diesmal auch wieder etwas progressive zugehen… Das Ganze erscheint vorraussichtlich Ende März. Ich bin gespannt wie es gefällt!

Wir auch!
Coole Hörproben und nächste Auftritte des Künstlers auf www.riccicomoto.de

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