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Die aktuellen News von der Insel

Seegras-Schutz: Geldstrafen drohen!

Jetzt ist es amtlich! Die Balearenregierung hat das Dekret zum Schutz der Seegraswiesen genehmigt. Darin sind die Schutz-Regeln noch mal klar definiert und teilweise verschärft worden. Verbote wie Ankern, Verunreinigungen durch Abwässer oder Chemikalien sowie die Schleppnetz-Fischerei sind nur einige Beispiele. Bei Verstößen drohen empfindliche Geldstrafen. Die Höhe der Strafe hängt von der Schwere des Vergehens ab und reicht von 100 Euro bis hin zu 2 Millionen Euro.

Die Seegraswiesen gehören zu den wichtigsten Sauerstofflieferanten unseres Planeten. Außerdem dienen sie unter anderem als Lebensraum vieler Unterwasserbewohner, schützen Meeresboden und Strände vor Erosion und filtern Sediment aus dem Wasser. Sie stehen unter Naturschutz und gehören sogar zum UNESCO Weltnaturerbe.

Um die Balearen herum bedroht vor allem der Tourismus die Posidonia-Felder. Gerade das unkontrollierte Ankern vernichtet jedes Jahr Unmengen der sensiblen Planzen. Daher ist an vielen Stellen inzwischen das Ankern gänzlich verboten und das Festmachen nur noch an speziellen Bojen – die man vorher reservieren muss – gestattet.

Auf der Internetseite www.balearslifeposidonia.eu kann man sich erkundigen, wo und wie man dennoch als Wassersportler vor den Inseln ankern oder festmachen darf.

Ebenso hilfreich ist die brandneue App für Android und iOS mit Namen „PosidoniaMaps
Mit ihr lässt sich auf einer digitalen Karte exakt ermitteln, wo die Seegrasfelder rund um Ibiza und Formentera liegen. Per GPS lässt sich auch die eigene Position bestimmen. Man sieht quasi in Echtzeit auf der Karte, an welcher Stelle man sich mit seinem Boot gerade befindet.

Auch IbizaHEUTE berichtet regelmäßig über die Posidonia-Problematik: Zum Beispiel finden Sie im News-Bereich (S. 19) unserer Juli-Ausgabe Informationen zum Thema „Ankern & Umweltbojen“. Außerdem stellen wir im selben Heft, ab Seite 96, noch einige weitere informative und hilfreiche Ibiza-Apps vor – unter Anderem rund um das Thema Seegras und Wassersport.

Die Juli-Ausgabe der IbizaHEUTE bekommen Sie entweder direkt vor Ort in der Redaktion in Santa Eulària (Calle San Jaime 40, Öffnungszeiten: Mo-Fr, 10-14 Uhr) oder Sie können sie als ePaper über unsere kostenlose IbizaHEUTE-App erwerben.

Hitzewelle erwartet

Ab heute, Mittwoch, den 1. August 2018, ist die erste Hitzewelle des Sommers angekündigt. Auf den Balearen sollen tagsüber Temperaturen von über 35 Grad im Schatten erreicht werden. Auch nachts bleibt es sehr warm.

Die hohen Temperaturen werden sich laut Meteorologen wohl bis mindestens Sonntag halten.
Zur Zeit herrscht eine stabile Schönwetterlage und Warmluft aus Afrika strömt zu uns nach Spanien.

Die extreme Wärme kann zu Kreislaufproblemen führen. Hören Sie auf Ihren Körper! Achten Sie auch auf Babys, Kleinkinder und ältere Menschen.

Trinken Sie reichlich, vermeiden Sie unnötige körperliche Anstrengungen und meiden Sie die direkte Sonne und die Mittagshitze. Wer kann, sollte sich ein schattiges Plätzchen suchen und sich im Pool oder mit einem erfrischendem Bad im Meer Abkühlung verschaffen.Auch eine leicht kühle (nicht kalte!) Dusche oder ein feuchtes Tuch im Nacken sowie das Kühlen von Unterarmen, Waden und Füßen sind wohltuende Erfrischungen.

Und freuen Sie sich – auch wenn es heiß ist – auf Ibiza oder Formentera zu sein! Denn auf dem spanischen Festland erwarten die Meteorologen deutlich höhere Temperaturen um die 40 Grad…

Wenig Arbeitslose

Die Balearen – Ibiza, Mallorca, Formentera und Menorca – verzeichneten in den Monaten April bis Juni 2018 die Rekord-Abnahme an Arbeitslosen von 29%. Das ist spanienweit der größte Rückgang an Nicht-Erwerbstätigen. 85.400 Menschen gingen wieder in ein Arbeitsverhältnis über.
Die Arbeitslosenquote liegt damit auf den Balearen bei – für Spanien – extrem niedrigen 11,2%.

Blaukrabbe gelandet…

In der Bucht von Ses Salines sind vier Exemplare der Blaukrabbe (Callinectes sapidus) entdeckt worden. Die Krabbenart ist eigentlich im Westatlantik beheimatet – an der amerikanischen Atlantik-Küste – wurde aber im 19. Jahrhundert in europäische Gewässer eingeschleppt.
Die fremde Art ist im Mittelmeer inzwischen an vielen Orten heimisch. Sie hat bereits große Teile Mallorcas besiedelt, jetzt wurden erste Exemplare auf Ibiza entdeckt.
Die Krabben sind dafür bekannt, sich stark zu verbreiten, das Umweltministerium ist bereits eingeschaltet. Ein Aufhalten der Krabben ist jedoch nicht möglich.
Kleiner Trost: Die Blaukrabbe gilt als Delikatesse…

Wellness für DJs

Ibizas Partyleben – für Urlauber ein Riesen-Spaß, für alle, die in dem Geschäft arbeiten, ein Riesen-Stress. Vor allem die DJs stehen unter Dauerbelastung. In England gibt es bereits die Hilfsorganisation „Help Musicians“. Laut einer Erhebung leiden besonders DJs besonders oft unter Überlastung und Angstzuständen. Sie sind auch besonders gefährdet, Alkohol und Drogen zu verfallen.
In Sant Josep hat deshalb ein Gesundheitszentrum für die Betroffenen der Musikbranche eröffnet. Es ist darauf spezialisiert, die Menschen dabei zu unterstützen, sich zu entspannen. Dazu gehören Physiotherapie und Ayurveda, Ernährungsberatung, Schlaftraining und Bewegung – sowohl sportlich als auch entspannend in der Natur.
Für all das stehen Ärzte, Physiotherapeuten, Ernährungsberater und Trainer zur Verfügung.

Nachts kein Alkohol

Der Gemeinderat von Ibizas Inselhauptstadt Eivissa hat einstimmig beschlossen, dass der Verkauf von Alkohol in Geschäften und Tankstellen des Gemeindegebietes nachts verboten wird. Zwischen 22 und 8 Uhr ist der Verkauf jetzt tabu.

Zusätzlich ist, zum Schutz der Jugend, Alkoholwerbung verboten, die Minderjährige anspricht. Ebenso Werbung für Alkohol mit Bildern oder Stimmen von Minderjährigen. Darüber hinaus darf keine Werbung für alkoholische Getränke mehr an Gemeindegebäuden und -einrichtungen angebracht werden.

Illegale Wohnungen: Razzia!

Lange wurde gedroht, lange wurde es nicht ernst genommen: Ferienvermietung ohne eine Lizenz ist illegal und wird hart bestraft. Nachdem die Inselregierung bereits mit Vermietungs-Plattformen hart ins Gericht gegangen ist, fand jetzt eine erste Razzia in einem Wohnblock in der Platja d’en Bossa statt.
In dem Haus wurden illegale Vermietungen von 32 Wohnungen bei der Inselregierung angezeigt. Bei der Überprüfung durch Inspektoren und der Polizei vor Ort konnte der Verdacht in 22 der Wohnungen bestätigt werden. Die Vermietungen wurden sofort beendet, gegen die Wohnungsbesitzer wurden Verfahren eröffnet, die noch innerhalb dieses Jahres abgeschlossen werden sollen. Jedem Wohnungsbesitzer droht eine Strafe von 40.000 Euro.
Die Inselregierung bittet weiter darum, illegale Ferienvermietungen anzuzeigen. Das geht unter anderem direkt bei der Inselregierung (Consell, Avda. de Espanya, Eivissa) und online auf der Website des Consell de Eivissa. Mehr dazu lesen Sie in der kommenden August-Ausgabe 2018 der IbizaHEUTE.

Hotel-Schnäppchen

Nach Jahren von immer neuen Besucher-Rekorden läuft die Saison 2018 schleppend. Andere Destinationen, die in den vergangenen Jahren aufgrund von Krisen und Naturkatastrophen gemieden wurden, sind wieder attraktive Reiseziele. Außerdem ziehen offenbar zahlreiche Menschen die Konsequenz aus den hohen Preisen auf den Inseln.
Die Hoteliers haben daher für den Juli und August Zimmer-Rabatte von bis zu 40% angekündigt, um doch wieder mehr Urlauber zu locken.

Historische Stätte gefunden

Bei den Bauarbeiten für die neue Verkehrsführung im Bereich Ca Na Negreta und Jesús, die die Staubildungen auf der Hauptstraße Eivissa-Santa Eulària sowie im Bereich von Jesús beenden sollen, sind historische Spuren gefunden worden. Glücklicherweise handelt es sich dabei jedoch offenbar um Strukturen, die häufig auf der Insel vorkommen. Archäologen nehmen die Stätten auf, der Bau soll aber nicht verzögert werden.

Scharf und nachhaltig

Am Freitag, 13. Juli, kommt eine neue Brillenmarke nach Ibiza: „neubau“ heißt sie, neu ist sie in der Tat. Die österreichische Manufaktur setzt auf Nachhaltigkeit und nutzt in allen Bereichen der Produktion, Verpackung und selbst im Marketing und beim Optiker, der die Brillen führt, auf umweltverträgliche Materialien und Techniken.

Dabei werden weder in der Materialqualität noch im Design Kompromisse eingegangen.

Selbst ein Bild machen können Sie sich bei der Ibiza-Präsentation bei Optica La Mar, an der Strandpromenade von Santa Eulària.

Von 10 bis 14 Uhr ist das Team für die Präsentation und Fragen vor Ort. Von 17 bis 21 Uhr geht es dann weiter, inklusive DJ-Musik, Aperitif und Häppchen.

Sonderaktion an dem Tag: Wer Korrekturgläser braucht und morgen eine „neubau“ kauft, der bekommt das Korrektur-Glas gratis.

Schnellverfahren genehmigt

Das Thema um den ReiseRabatt für Inselresidenten kocht weiter hoch. Damit die Menschen, die auf den Inseln gemeldet sind, die Möglichkeit haben, kostengünstig auf die Nachbarinseln und zum Festland zu gelangen, ist ein Ticket-Rabatt von 75% für Flug– und Fährtickets beschlossen worden. Die Umsetzung hat aber bislang nicht vollständig stattgefunden, es wurde sogar eine monatelange Verzögerung angekündigt, die sich bis ins kommende Jahr hinziehen könne.
Nun hat die Regierung ein Schnellverfahren genehmigt, damit die Umsetzung doch zeitnah stattfindet.
Der Reise-Rabatt steht auch Nicht-Spaniern zu, die mit einem Wohnsitz auf den Inseln gemeldet sind.

Neues Gericht verzögert sich

Für Montag (2. Juli 2018) war eigentlich die Eröffnung der neuen Zivilgerichts-Kammer geplant, die die vier bestehenden entlasten sollte. Zivil-Verfahren ziehen sich zum Teil über mehrere Jahre hin. Nun wurde bekanntgegeben, dass die Eröffnung sich bis Ende September verzögert. Der Haupt-Grund dafür sei Personalmangel: Von acht nötigen Mitarbeitern konnte bislang nur einer gefunden werden. Außerdem sind die bestellten Möbel bislang nicht eingetroffen.

Verwirrung in La Marina

Wer im AltstadtHafenbereich von Ibizas Inselhauptstadt Eivissa zum Shoppen fahren möchte, der hat es schwer:
Der Paseo Vara de Rey ist Fußgängerzone, die Zufahrt zum Fischerviertel La Marina ist stark eingeschränkt. Besuchern wie auch den Geschäftstreibenden gefällt das gar nicht.
Die Vereinigung der Geschäftstreibenden protestierte nun, nachdem auch noch Schilder aufgestellt wurden, die den Anschein erwecken, dass Privatpersonen, die weder dort leben noch dort ein Geschäft haben, gar nicht mehr hineinfahren dürfen. Dabei ist das Befahren für jeden erlaubt. Die aktuelle Beschilderung verschweigt dies allerdings.
Das Zeitlimit, in dem man sich in dem Bereich aufhalten darf, beträgt jedoch 20 Minuten. Ein Kamerasystem registriert bei der Zufahrts-Schranke das Kennzeichen und prüft bei der Ausfahrt die Aufenthaltszeit. Überschreiten wird mit Geldbußen geahndet.

Kein Wegwerf-Plastik mehr

Ibiza nimmt den Kampf gegen die Plastik-Flut mit hohem Tempo auf: Innerhalb von fünf Jahren sollen Einweg-Plastikartikel vom Markt verschwinden. Das betrifft sowohl Tüten als auch Plastik-Besteck, -Geschirr, -Becher oder -Strohhalme.
Die EU gibt europaweit vor, dieses Ziel bis 2030 zu erreichen. Ibiza will aber schon in fünf Jahren soweit sein. Die geringe Größe der Insel, so die Einstellung, macht das ehrgeizige Ziel möglich, bis 2023 soweit zu sein.
Einzelne Supermärkte und Discount-Ketten haben bereits Einweg-Plastiktüten aus dem Angebot genommen – dazu gehört spanienweit auch Lidl. IbizaHEUTE berichtete darüber.

Bevölkerung wächst

Ibiza und Formentera sind nicht nur bei Urlaubern beliebt – die Pityusen üben auch eine magische Anziehungskraft auf neue Langzeit-Bewohner aus! Beide Inseln verzeichneten in den vergangenen 15 Jahren einen stetigen und steilen Bevölkerungsanstieg.
Das nationale statistische Amt hat jetzt die 2018er Zahlen herausgegeben – genau gesagt die Statistik von 2002 bis einschließlich 2017.
Ibiza hatte am 1. Januar 2018 genau 151.641 gemeldete Anwohner. Die kleine Nachbarinsel Formentera 13.295.
Im Jahr 2002 waren es auf Ibiza noch 88.799 und auf Formentera gerade mal 5596…

40% illegal…

In den ersten vier Monaten 2018 sind rund 40% der touristischen Ausgaben auf Ibiza und Formentera über illegale Vermietungen zustande gekommen:
Laut einer aktuellen Erhebung gaben Inselbesucher – von Januar bis April – insgesamt gut 207 Millionen Euro aus. 66 Millionen kamen von Hotelgästen, 60 über lizensierte Ferienunterkünfte – und gut 80 Millionen über Unterkünfte ohne VermietungsLizenz. Dadurch gehen dem Staat wichtige Abgaben verloren, die zum Teil in Umwelt– und Infrastrukturmaßnahmen fließen.
Die Inselwirtschaft profitiert trotzdem von den „illegalen Mietern“, denn auch sie geben ihr Geld ganz normal in den Geschäften & Co. aus. Wenn auch weniger als die „legalen Betten-Nutzer“: Diejenigen, die günstige, nicht lizensierte Unterkünfte buchen – überwiegend auf Internetportalen – lassen während ihres Aufenthaltes deutlich weniger Geld auf Ibiza oder Formentera. Sie geben im Schnitt knapp 500 Euro aus, während die Hotelgäste bei 640 liegen, und die Mieter lizensierter Ferienhäuser es sogar auf 1230 Euro bringen.