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Die aktuellen News von der Insel

Neues Parkhaus am Flughafen

Die stetig steigenden Passagierzahlen am Flughafen von Eivissa – und die, besonders im Sommer, oft chaotische Verkehrs-Situation hat die Flughafenverwaltung dazu bewogen, ein neues Parkhaus und eine weitere Zufahrt zu planen.
Das neue Parkhaus soll hinter dem jetzigen entstehen, das von den Autovermietungen genutzt wird. Zusätzlich kann auf dem aktuellen Parkplatz ein Hochdeck gebaut werden. Alte Tiefgaragen-Pläne wurden dagegen verworfen.
Die Pläne stehen, der Umfang an Plätzen, das Design und der Baubeginn liegen dagegen noch nicht fest.
Um den Verkehr zu entzerren, soll der Airport auch eine zweite Zufahrt bekommen, und zwar in Form eines Kreisverkehrs am Ende des Geländes Richtung Sant Josep/Cala Jondal.

Lidl verbannt Plastiktüten

Lidl hat angekündigt, Plastiktüten aus dem Angebot zu nehmen. Spanienweit bedeutet das nach eigener Aussage eine Umweltentlastung von 100 Millionen Tüten pro Jahr – und gleichzeitig eine Gewinn-Einbuße von 1,5 Millionen Euro.
Mit der Maßnahme geht Lidl der EU zwei Schritte voraus. Die EU sieht einen Einweg-Plastiktütenverzicht ab 2020 vor. Lidl will dies nicht nur deutlich früher im ganzen Land umsetzen, der Discount-Riese will ganz auf Plastiktüten verzichten und diese gegen Beutel aus Naturmaterialien ersetzen.
Diese kosten natürlich deutlich mehr. Man rechnet mit rund 50 Cent pro Beutel, versichert aber, daran keinen Profit machen zu wollen. Der höhere Preis kann die Kunden gleichzeitig motivieren, eigene Beutel oder Kisten mitzubringen und den Konsum von Beuteln noch weiter zu reduzieren.
Zusätzlich sollen auch die Umverpackungen der Produkte reduziert werden und wesentlich mehr zurück zur „Losen Schüttung“ gekehrt werden.
Back to the roots – der Umwelt zuliebe…

Neues Bus-System

Ibiza per Bus ist immer noch – sagen wir mal ausbaufähig: Zu wenig Verbindungen, zu selten, zu unzuverlässig… Einheimische wie auch Touristen ziehen das Auto weiterhin vor.
Das sieht auch die Inselregierung. Sie will das Bus-System deshalb komplett revolutionieren. „Der jetzige Service basiert auf einem 30 Jahre alten Plan“, so die Grundaussage. „2019 soll er völlig neu aufgebaut werden – zu einem vorbildlichen Transportsystem und einer echten Alternative zum Auto.“
Dazu gehören erweiterte Strecken, häufigere Verbindungen, bessere Busse und einem modernes Informationssystem.
Im Moment läuft die Projektentwicklung, bei der Firmen, Fachleute wie auch Privatpersonen Vorschläge einbringen können. Sind die Details beschlossen, folgt im Sommer die Ausschreibung für die Konzession. Anfang 2019 soll dann das neue System umgesetzt werden.

Stadt im Bau-Infarkt…

Ibizas Inselhauptstadt Eivissa ist kurz vor Saisonbeginn eine große Baustelle. Unter anderem blockiert die Tiefgaragenbaustelle am Hafen die Hauptstraße und das Fährterminal und die Tiefbauarbeiten für die unterirdischen Mülltonnen machen die Haupt-Zufahrt-Straße Avenida España alle paar Meter zur einspurigen Schleichspur. Die Straße entlang der Yachthäfen ist wegen Bauarbeiten ebenso gesperrt wie andere Stadt-Straßen, wo neue Rohre verlegt werden.
Die Unternehmen arbeiten mit Hochdruck daran, bis zum offiziellen Saisonstart Anfang Juni fertig zu werden. Ab dann explodiert die Zahl der Menschen – und der Verkehrs auf der Insel.
Allerdings lassen sich einige der Baustellen auf keinen Fall bis dahin abbauen. Es wird also Geduld gefragt sein.

Drei von vier Schiffen illegal

Nicht nur im Bereich der Ferienvermietung von Häusern und Wohnungen wird viel ohne entsprechende Genehmigung angeboten. Auch zahlreiche Schiffsbesitzer machen lukrative Geschäfte ohne entsprechende Papiere.
Laut dem zuständigen patronal de actividades marítimas (APEAM) sind zurzeit rund 1700 Charterschiffe den Gewässern der Balearen aktiv, die keine Lizenz haben.
Besonders locker nimmt man es offenbar auf Ibiza: Während auf Mallorca das Verhältnis von legalen und illegalen Charterschiffen in etwa 1:1 ist, kommen, laut APEAM auf Ibiza drei illegale auf ein Schiff mit Zulassung.
Die Vereinigung rät daher dringend, sich immer die Charterpapiere zeigen zu lassen und am besten über offizielle Charterunternehmen zu buchen.

Sechs Jahre für Feuer-Verursacher

Feuer ist eine der größten Sorgen auf den Inseln. Vor allem im Sommer wird aus einer achtlos weggeworfenen Zigarette, einem Lagerfeuer – oder sogar aus einem parkendem Auto mit heißem Katalysator über trockenem Gras oder einer Glasscherbe, die zum Brennglas wird, innerhalb von Minuten ein Brand, der fast nicht mehr zu stoppen ist. Brände haben in den vergangenen Jahren große Flächen auf den Inseln verwüstet.
Entsprechend drastische Strafen drohen. Aktuell geht es um den Buschbrand auf S’Espalmador im August 2016, der jetzt vor Gericht geht. Damals hatte ein italienischer Schiffsbesitzer mit einer aus Spaß abgefeuerten Seenot-Rakete ein Feuer verursacht, das einen 14-stündigen Großeinsatz der Feuerbekämpfungs-Einheiten zur Folge hatte.
Die Inselregierung fordert sechs Jahre Haft und eine hohe Geldstrafe.

Bessere Feuerwehr-Präsenz

Bislang gibt es auf Ibiza nur eine einzige Feuerwache, etwas südlich von Sant Rafel, an der Straße Eivissa-Sant Antoni.
Nun stehen zwei Neuerungen an:
Die Wache wird in das ehemalige Militärgelände umziehen, das an derselben Straße kurz vor der Stadtgrenze Eivissas liegt. Auf dem Terrain sollen in Zukunft unter anderem die Rettungs-Zentralen der wichtigen Notfalldienste vereint werden.
Außerdem wird geplant, zwei weitere Wachen auf der Insel zu eröffnen. Durch sie sollen die Einsatzkräfte dann alle Inselorte in kürzester Zeit erreichen können.
Die Feuerwehr muss dafür von derzeit 51 auf 100 Mann aufgestockt werden. Die Kosten dafür müssen anteilig von den Inselgemeinden mitgetragen werden.

Keine Helikopter mehr auf Tagomago

Das balearische Umweltministerium plant, jegliche Art von Flugverkehr auf Tagomago zu verbieten. Wird das Gesetz vom Govern verabschiedet, dann dürfen weder Flugzeuge, noch Hubschrauber, Ultraleichtflieger oder Drohnen die Insel überfliegen oder auf ihr landen. Das heißt, dass auch der Helikopter des deutschen Immobilienunternehmers Matthias Kühn Tagomago weder anfliegen noch dort aufsetzen darf. Ausnahmen gelten nur für Notfälle, Überwachungsflüge und Brandbekämpfung. Darüber hinaus sollen Feste mit Musikbeschallung auf Tagomago verboten werden. Auch die Strandbar auf Tagomago darf aus Umweltschutzgründen nicht mehr betrieben werden. Sie wird abgerissen.

Mehr deutsche Insel-Besucher

Nachdem die Zahl der deutschen Besucher auf Ibiza und Formentera in den vergangenen Jahren zurückging, zeigt der 2018er-Start eine sehr positive Entwicklung: Im März kamen weit mehr als doppelt so viele Deutsche wie im gleichen Monat des Vorjahres. Um genau zu sein, verzeichneten die Pityusen eine Steigerung von 147%! Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass Ostern im vergangenen Jahr Mitte April lag, 2018 dagegen genau Ende März/Anfang April.
Trotzdem: Eine – hoffentliche – Trendwende, die besonders die Inselregierung freut. Inselratspräsident Vicent Torres betonte mehrfach, dass der deutsche Markt hoch angesehen ist und man die Deutschen zurückgewinnen möchte.
Gleichzeitig zeigt die Zahl, dass die Bemühungen darum, auch die ruhigeren Monate zu beleben, weiter Früchte zu tragen scheinen. Denn auch die Zahlen der Insel-Besucher aus anderen Ländern stiegen:
Die Niederlande legten um 89,8% zu, aus dem Vereinigten Königreich kamen 76,2% mehr. Schwächer ist der Zuwachs der Italiener, dieser betrug, nach fast explosionsartigen Zuwachszahlen in den vergangenen Jahren, nur noch 22,7%. Die „Urlauber im eigenen Land“ – also die spanischen Inselbesucher, blieben relativ stabil, die Zahl stieg um 16,6%.

Sieben blaue Flaggen

Die “blaue Flagge” gilt als Qualitätssiegel für umweltfreundliche Strände und Buchten – oder auch Häfen – mit ausgezeichneter Infrastruktur. Unter anderem wird das Vorhandensein von Toiletten, Mülleimern und Abwasserentsorgung berücksichtigt, sowie Sicherheit und Service. Auf Ibiza wehen die blauen Flaggen in diesem Jahr an sieben Stellen.
Vier davon sind Strände in Santa Eulària: Es Figueral, Cala Llenya, Cala Llonga und Es Canar. In der Gemeinde Sant Joan wurden Portinatx, Benirras und Cala Sant Vicente ausgezeichnet.
Desweiteren wird das Qualitätsmerkmal in den Häfen Marina Ibiza und Es Nautic de Sant Antoni wehen.
Für die Auszeichnung der blauen Flaggen müssen sich die Gemeinden bewerben. Dass also keine Strände aus den Gemeindegebieten von Eivissa, Sant Antoni und Sant Josep dabei sind, heißt nicht, dass sie keine Flagge bekommen könnten – sie haben sich schlicht nicht beworben.

Kosten bei Top-Köchen

Den Montag, 14. Mai 2018, sollten sich alle freihalten, die sich fürs Kochen begeistern und außergewöhnliche Küche lieben.
Im Rahmen von „Ibiza Sabor“ findet im Restaurant „Es Nàutic“, im Yachthafen von Sant Antoni, ein besonderer Erlebnistag statt: Von 10 bis 19.30 Uhr gibt es echte Gourmet-Highlights:
Unter anderem stehen Live-Show-Cooking von Top-Köchen Spaniens, Deputationen und Referate von Sterneköchen auf dem Programm. Das alles vollkommen gratis und für jeden Interessenten geöffnet.
Das gesamte Programm auf Spanisch und Katalan finden Sie hier: Programa III Foro de Gastronomía del Mediterráneo – 14 mayo 2018

Mehr über das Festival der Inselspezialitäten „Ibiza Sabor“ und die teilnehmenden Restaurants finden Sie in der aktuellen Mai-Ausgabe der IbizaHEUTE – erhältlich an den Inselkiosken, weltweit als e-Paper über die IbizaHEUTE-App sowie im Einzelheft-Versand oder Abo.

Aktion gegen Ölsuche

Über Jahre drohte dem Mittelmeerbereich, zwischen den Balearen und dem Festland, dass Bohrplattformen hier zukünftig Öl fördern. Seismische Untersuchungen des Meeresbodens, die eine große Schädigung für die Meeresfauna darstellten, fanden bereits statt. Nach groß angelegten Protestaktionen wurden die Arbeiten eingestellt.
Doch jetzt ist das Thema wieder auf dem Tisch: Zwischen Ibiza und Mallorca sowie im Südosten von Ibiza und Formentera wird wieder getestet.
Die Umweltorganisation „Aliança Mar Blava“ ruft deshalb zum vereinigten Protest auf. Jeder, der sich gegen die Ölsuche einsetzen möchte, kann dies mit seiner Unterschrift tun. Dafür stellt die Initiative Formulare zur Verfügung.
An vielen Stellen der Inseln liegen entsprechende Papiere aus, auch in der Redaktion von IbizaHEUTE.
Wer nicht hier ist – oder direkt von zu Hause aus unterzeichnen möchte, kann ebenfalls aktiv werden: Online stellt die „Aliança Mar Blava“ Unterschrift-Formulare zur Verfügung, die Sie auf den Weg schicken können. Die Webseite selbst ist mehrsprachig. Ganz wichtig ist aber, dass das SPANISCHE Unterschrifts-Formular eingereicht wird. Das Formular steht, zum besseren Verständnis, unter anderem auch auf Deutsch und Englisch zur Verfügung. So verstehen Sie genau, was darin steht. Ausfüllen und einreichen müssen Sie aber die spanische Version, sonst wird Ihre Unterschrift nicht gewertet.
Alle Informationen finden Sie unter https://alianzamarblava.org/de/
Direkt zur Aktions-Seite gegen die Ölsuche geht es unter https://alianzamarblava.org/de/claim-against-medsalt-2/

Wieder Schallkanonen im Meer

Umweltschützer und Politiker sind alarmiert. Zur Zeit laufen im Meer um die Balearen wieder Untersuchungen der Firma „Medsalt-2“, um angeblich die Salzablagerungen im Mittelmeer zu untersuchen. Doch die Umweltschutz-Organisation „Mar Blava“ hat ermittelt, dass bei diesem Projekt auch wieder Öl- und Gasunternehmen beteiligt sind.

Sie erinnern sich: Vor einigen Jahren waren Tiefseebohrungen zwischen den Balearen und Valencia zur Gas- und Ölgewinnung geplant. Diese wurden aber nach dem Protest von Bürgern und Politikern eingestellt. Nicht zuletzt, weil der Ölpreis so stark gefallen war, dass sich teure Tiefseebohrungen nicht mehr rechneten. Der Ölpreis stieg aber wieder…

Bei den Untersuchungen von „Medsalt 2“ werden wieder die gefürchteten Pressluft-Kanonen eingesetzt, die Meeresbewohner im Umkreis von 300 Kilometern extrem stören oder gar töten können. Deshalb startete „Mar Blava“ eine Unterschriften-Aktion gegen diese Untersuchungen mit Knallkanonen. Entsprechende Listen liegen aus:

Kunsthandwerkermarkt Vara de Rey, beim Mittelalterfest in Dalt Vila und beim Mai-Fest in Santa Eulària.

Die Unterschriften-Sammlung geht bis zum 21. Mai.

 

Haustier-Wellnes im Hard Rock

Das Hard Rock Hotel Ibiza bietet in dieser Saison einen neuen Service: Nicht nur die zweibeinigen Gäste werden im 5-Sterne-Luxus verwöhnt, ab sofort gibt es auch spezielle Wellnessprogramme für deren Haustiere.
Voraussetzung: Die Hunde oder auch Haus-Ferkel/-Schweine dürfen zehn Kilo nicht überschreiten… Mehr finden Sie im Netz unter den Stichworten „Hard Rock Hotel Animal Instinct“.
Wie der Herr, so’s Gescherr…

Feuerverbot bis 15. Oktober

Seitdem 1. Mai gilt auf den Inseln, also auch auf Ibiza und Formentera, das absolute Verbot, offenes Feuer zu machen. Das Verbot endet erst am 15. Oktober. Wer trotzdem Feuer macht, zum Beispiel Gartenabfälle verbrennt, muss damit rechnen, dass Feuerwehr und Löschflugzeug alarmiert werden – und das dann hohe Strafen kostet. Die Insel-Regierung weist darauf hin, dass 90 Prozent alles Brände auf Leichtsinn oder Fahrlässigkeit zurückzuführen sind.

Die aus dem Autofester geschnippte Zigarette ist genauso gefährlich wie das offene Grillfeuer, oder das über leicht brennbarem Gras abgestellte Auto, wo der Auspuff noch heiß ist. Sehr gefährlich sind auch private Feuerwerke.

World Run auf Ibiza: Niki Lauda am Start!

Für den World Run auf Ibiza ist prominenter Besuch geplant: Formel 1-Superstar und Airline-Chef Niki Lauda persönlich soll – so der neuste Stand der Information – den Startschuss abgeben. Also: Wer schon immer mal von einer Sportlegende ins Rennen geschickt werden wollte – meldet euch noch schnell für den Ibiza-Run an. Spaß, Promis – und das alles auch noch für einen guten Zweck!

Alle Infos gibt’s hier:
https://www.ibiza-heute.de/2018/04/wings-for-life-world-run/