Mietwagen vergleichen auf Deutschlands grtem Mietwagen-Preisvergleich

Ibiza HEUTE Ibiza Nachrichten, tägliche News, Ibiza Urlaub, Reise, Live Webcam, Ibiza Wetter, aktuelle Termine, Events, Ibiza Adressen, Ibiza Informationen, Ibiza Clubs, Szene, Kleinanzeigen, Reportagen, Service

Die aktuellen News von der Insel

Ibiza-Stadt rentabelstes Ziel 2011

Das Urlaubsziel, das am meisten von der touristischen Saison 2011 auf Ibiza profitieren konnte, war Ibiza-Stadt (Vila). Hier wurde der größte proportionale Beschäftigungsanstieg in diesem Sektor mit einem Plus von 16,7 Prozent gegenüber 2010 erreicht. Zudem kostete in Vila im vergangenen Jahr ein verfügbares Zimmer durchschnittlich 74,20 Euro – eine stetige Renditensteigerung von 37,3 Prozent gegenüber der Saison 2008.

Aber auch andere Gemeinden konnten ein Plus hinsichtlich der Zimmer-Rentabilität verzeichnen: In Santa Eulària des Riu beispielsweise konnten die Hoteliers einen Peis von 58,80 Euro aufrufen, was rund 25 Prozent mehr als im Jahr 2008 bedeutet.

Weinverkauf auf Formentera eingebrochen

Der Umsatz von Landweinen (auf katalanisch „Vi de la Terra“) brach auf Formentera im letzten Jahr um  63,2 Prozent ein, laut balearischem Ministerium für Landwirtschaft. Im Gegensatz dazu stieg der Verkauf auf Ibiza um 2,7 Prozent. Demnach wurden auf Ibiza im Jahr 2011 insgesamt 911,22 Hektoliter Wein vermarktet und auf Formentera 113,74. Der Rückgang der Absatzmenge auf Formentera kann daran liegen, dass im vergangenen Jahr andere Sorten Wein produziert wurden, die nicht unbedingt als Qualitätsweine zu erkennen oder ausgewiesen waren, so die Vermutung des Ministeriums.

Insgesamt wurden auf den Balearen im vergangenen Jahr 39.771 Hektoliter Prädikatswein produziert. Ein Plus von 3,9 Prozent. Die Landweine haben dabei um 10,7 Prozent zugelegt.

Klare Ansage auf der ITB

Und „die Größe ist sehr wohl wichtig, Herr Minister“, titelten jetzt auch die ibizenkischen Tageszeitungen. Nach dem sich der balearische Tourismus-Minister, Carlos Delgado, so überhaupt nicht der harschen Kritik stellte – der Messestand der Balearen auf der ITB in Berlin sei mit 70 Quadratmetern (statt 600 wie letztes Jahr) lächerlich und zum Schämen klein –, greift nun auch der Inselratspräsident von Ibiza, Vicent Serra Ferrer, ein. Die Regierungssparten von Ibiza versuchen sich demnach von der Marke „Balearen“ zu distanzieren und wollen sogar auf eigene Rechnung die nächsten Tourismus-Messen bestreiten. Die Absprache zwischen Serra Ferrer und den einzelnen Gemeinden und Bürgermeistern folge noch, laut Ankündigung. Denn hinzu komme, dass die ibizenkische Führungsriege nicht mit den Inhalten von der Mallorca-Repräsenz einverstanden ist: Delgado konzentriere sich auf der ITB lediglich auf das Projekt „Playa de Palma“, der Strand von Palma, heißt es.

„Wir haben großen Respekt vor dem deutschen Markt, der für uns sehr wichtig ist. Deswegen müssen wir auch mehr geben, als diesen Auftritt – auch wenn es nur für einige Tage im Jahr ist“, machte auch noch einmal Serra Ferrer klar.

ITB – Ibiza schlecht vertreten

Die Führungsriege von Ibiza und Formentera ist sich einig: Die Präsenz der Pityuseninseln sei „miserabel“ auf der diesjährigen Tourismusmesse ITB in Berlin. Vor allem die Platzeinsparung des Standes der Balearen sei übertrieben, so könne man nicht arbeiten, wie die Tourismus-Ministerin von Ibiza, Carmen Ferrer, erklärte. Hatte der Stand letztes Jahr noch eine Größe von 600 Quadratmetern, schrumpfte die Ausstellungsfläche 2012 nun auf insgesamt 70 zusammen. Immerhin lebten die Balearen vom Tourismus, da kann man sich auf einer Messe wie der ITB nicht derart darstellen. Das sei ein Grund zum Schämen, wie auch Vicent Marí, Bürgermeister der Gemeinde von Santa Eulària, betonte. Der balearische Tourismus-Minister, Carlos Delgado, der für den diesjährigen Messeauftritt verantwortlich ist, wies die Kritik jedoch weit von sich. Die Größe eines Standes sei nicht ausschlaggebend für das Ergebnis einer Saison, so Delgado. Zudem habe er die Kosten für die Balearen-Präsenz um 80 Prozent reduzieren können, im Vergleich zur ITB in 2011.

Erstes Krematorium auf Ibiza

Für viele Angehörige war das Thema Beerdigung auf Ibiza bisher eine überaus teure Angelegenheit. Denn normalerweise werden alle Verstorbenen eingeäschert. Dies musste seither auf Mallorca oder auf dem Festland geschehen, was mit entsprechenden Kosten verbunden ist. Jetzt will die Gemeinde Santa Eulària und der Bürgermeister Vicent Marí mit einer Rechtsverordnung noch in diesem Jahr ein Krematorium beim Friedhof in Santa Eulària errichten – das erste auf Ibiza überhaupt. Das Geschäft mit dem Sterben geht zweifelsohne auf, so der Bericht der Gemeinde. Denn laut Statistik sterben allein in der Gemeinde Santa Eulària durchschnittlich 12 Menschen pro Monat, das sind etwa 144 pro Jahr und auf der gesamten Insel Ibiza mehr als 500 Menschen pro Jahr. „Wirtschaftlich sinnvoll“, rechtfertigt der Geschäftsbericht das Projekt „Krematorium“. Demnach sind die Investitionskosten von 200 bis 300 Tausend Euro in 15 Jahren gemütlich getilgt und für Angehörige sinken die Kosten pro Einäscherung von etwa 6000 auf 2000 Euro, nach Aussage des Bürgermeisters.

Neues Riesen-Festival als Hommage

Vom 1. bis 3. Juli wird dieses Jahr auf Ibiza ein neues Festival namens „Ibiza 123 Festival“ stattfinden. Ein Festival mit einer Größe, das nicht nur nationales, sondern internationales Aufssehen erregt. Sting, Lenny Kravitz, DJ David Guetta oder Fatboy Slim sind nur einige Namen, die unter anderen auf dem „Ibiza 123 Festival“ open air auftreten. Rock, Pop und elektronische Musik sollen mit dem Sonnenuntergang in der Bucht von Sant Antoni de Portmany einhergehen.

Die Ministerin für Tourismus auf Ibiza, Carmen Ferrer, und die Bürgermeisterin von Sant Antoni, Pepita Gutiérrez, präsentierten just diese neue Initiative in Madrid, um weitere Förderer zu gewinnen. Laut Organisatoren soll das Festival „eine Hommage an die Insel sein, an ihre Kultur, ihre Geschichte, an den lokalen Reichtum und die Magie, die sie so besonders macht“. Erwartet werden rund 75.000 zahlende Besucher, dazu kommt ein potentielles Millionen-Publikum durch den Kanal „Clear Channel“ sowie Radiosender in den USA.

Die Konzerte finden in einem großen Open-Air-Bereich direkt am Meer nahe dem „historischen“ Café del Mar in Sant Antoni de Portmany statt, so Ferrer und Gutiérrez. Eingeteilt ist das Gelände in drei Konzertbereiche, einem Lounge-Abschnitt am Strand sowie weitere Bereiche, wie ein Hippie-Handwerkermarkt, Restaurants und Musikläden. Die Acts beginnen mittags und dauern bis zwei Uhr morgens, fein säuberlich mit den Clubs wie Pacha, Amnesia, Space und dem Party-Hotel Ushuaia abgestimmt, deren nächtliches Tanz-Programm dann anfängt.

Zudem sind bereits weitere Künstler-Namen für das Festival bestätigt, wie Rapper Tinie Tempah, der französische Musiker M83, DJ Tiesto, Luciano, 2ManyDJs, Wally Lopez, DJ Nano, JP Candela und Pete Tong. (Weitere Informationen gibt es dazu in der entsprechenden Ausgabe von IbizaHEUTE.)

Tankstelle in Santa Gertrudis

Das Go gab es jetzt zu einer zweiten Tankstelle in Santa Gertrudis, die schon einmal eine war. Die Station wurde 2003 geschlossen, als durch ein Leck Tausende Liter Kraftstoff in den Boden gelangten und so das Grundwasser eines nahegelegenen Brunnens kontaminierten. Nun gibt es die Genehmigung, sie wieder zu eröffnen mit vier doppelwandigen Tanks aus Stahl, in die je 30.000 Liter Kraftstoff passen. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich des Naturschutzes werden strikt eingehalten, versprach die Gemeinde.

Magaluf gegen Ibiza

Der Vergleich ist vielleicht ein klein wenig übertrieben, aber etwas passiert in Magaluf, dem Zentrum und Hochburg des mallorquinischen Nachtlebens. Die Briten haben Magaluf schon längst für sich entdeckt. Jetzt wollen die Betreiber des dortigen Nachtlebens Ibizas Clubszene den Kampf ansagen. Mit Super-DJs, Riesenbühnen und Profis der elektronischen Musik schmieden sie für die kommende Saison mehr als einen Hauch von Wettbewerb um das „beste Nachtleben auf dem Kontinent“, laut Kennermeinung.

Wal vor Ibiza

Ein Naturschauspiel der besonderen Art konnte vor einigen Tagen die Besatzung des Segelboots „Octopus C Ibiza“ beobachten: Während die Octopus bei der Felseninsel Tagomago vor der Bucht Cala Negra ankerte, hielt sich für mehr als vier Stunden ein größerer Wal in dieser Gegend auf. Er war für die Besatzungsmitglieder offensichtlich und erfolgreich nahe der Wasseroberfläche auf Nahrungssuche.

Höchster Arbeitslosenrückgang

Die Arbeitslosigkeit sank im Februar dieses Jahres auf den Balearen um 575 Personen gegenüber dem Vormonat. Das sind rund 0,6 Prozent. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen belief sich somit auf 98.352 Menschen. Trotz monatlich sinkender Zahlen, bedeutet dies 9,6 Prozent (8.690 Personen) mehr als im Februar 2011, nach Angaben des Ministeriums für Beschäftigung und soziale Sicherheit.
Damit sind die Balearen zusammen mit Extremadura, die einzigen autonomen Regionen, in denen die Arbeitslosigkeit im Verhältnis zum Januar sank, während die Arbeitslosigkeit landesweit um 2,44 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 4.712.098 Menschen stieg.

Nach Sektoren betrachtet, sind die meisten Arbeitslosen auf den Balearen im Dienstleistungssektor mit 72.320 Personen zu finden, gefolgt vom Baugewerbe mit 16.100 Personen und der Industrie mit 4.825 Personen.

Fast 2 Jahre Gefängnis

Gerade hat die hiesige Generalstaatsanwaltschaft ein Jahr und zehn Monate Gefängnis für einen Haus- und Grundstücksbesitzer gefordert. Grund: Der Mann hat sein Haus seit 2004 (um)gebaut ohne eine Lizenz dafür beantragt zu haben. Obwohl die Gemeinde wiederholt anordnete, dass er die Bauarbeiten sofort einzustellen habe, wenn er keine entsprechende Genehmigung vorweisen kann. Laut Staatsanwaltschaft ignorierte der Hausbesitzer alle Anordnungen, errichtete zudem einfach neue Wege und holzte viele Bäume ab. Die Anwälte des Angeklagten gaben zu Bedenken, dass es zumindst eine Erlaubnis für die Errichtung des Mauerwerks gab.

Im September 2004 hatte der Angeklagte ein Grundstück im Penyal de s’Àguila in der Gegend von Sant Miquel erworben, inklusive eines im Bau befindlichen Hauses und entsprechenden Baugenehmigungen für fünf Chalets – von 1973. Die Ausführungszeit betrug allerdings nur 18 Monate …

1. März – Tag der Balearen

Oder wie man an diesem Tag auf den Balearen sagt: „Dia de les Illes Balears“. Der 1. März ist nur auf den Balearen (Ibiza, Formentera, Mallorca und Menorca) ein Feiertag. Denn am 1. März 1983 wurden die „Autonomie-Statuten der Balearen“ (als unabhängige Landesgemeinde im Grundgesetz des Landes) vom spanischen Parlament verabschiedet. Seitdem ist der 1. März der ’Nationalfeiertag’ der Balearen.
An dem Wochenende das dem 1. März jedes Jahres am nächsten liegt (von Freitag bis Sonntag), organisieren die Hauptstädte der Inseln ein regelrechtes Veranstaltungsporgramm. Siehe auch im Online-Veranstaltungskalender auf dieser Website ab Freitag, den 2. März für Ibiza.

Frisch am Kiosk

Das Warten hat ein Ende: Die neue März-Ausgabe von IbizaHEUTE ist wieder am Kiosk erhältlich. Auch die vierteljährlich erscheinende englische und spanische Version, IBIZAactual, ist jetzt brandaktuell auf dem Markt. Beide Ausgaben haben gewohnt gut recherchierte Reportagen, Interviews, wunderschöne Fotos, News aus allen Lebensbereichen sowie viele Tipps und Service-Informationen für Ibiza und Formentera.

Wir wünschen viel Spaß bei Ihrer Monatslektüre!

Ihre Redaktion

Bundesstraße endlich fertig

Es dreht sich nur noch um wenige Tage, wann die Straße von und nach Sant Miquel 100-prozentig fertig

Foto: diariodeibiza/M.Copa

gestellt ist, sagte jetzt ein Sprecher der Inselregierung (Consell). Es werden im Moment nur noch einige Gartenarbeiten am Rand der Straße durchgeführt. Drei Mal wurden bisher die Bauarbeiten zur Erweiterung der Bundestraße inklusive Fahrradweg von der Inselregierung verlängert. Die Hauptschuld daran trugen archäologische Funde.

Geldstrafen in Millionenhöhe

Die spanische Wettbewerbsbehörde „La Comisión Nacional de la Competencia“ (CNC) greift nun durch. Sie hat Geldbußen in Höhe von mehr als insgesamt 54 Millionen Euro an die Unternehmer im Schiffsverkehr für wettbewerbswidrige Praktiken verhängt: Trasmediterránea (36,1 Millionen Euro), Balearia (15,9 Millionen Euro), Isleña Marítima de Contenedores (495.826 Euro), Sercomisa (1,15 Millionen Euro) und Mediterránea Pitiusa (402.453 Euro).

Die CNC wirft den Reedereien vor, sich anhand eines Kartells (Markt- und Preisgestaltung in Absprache sowie unangemessene Geschäftsbedingungen) im Güter- und Personenverkehr zwischen Festland und Balearen sowie zwischen den einzelnen Baleareninseln strafbar gemacht zu haben. Das ergaben entsprechende Untersuchungen in den Geschäftsräumen der Reedereien Trasmediterránea und Balearia im letzten Jahr.

Beschwerde gegen Hydro-Pläne

Die Gemeinde Santa Eulària hat sich nun bei der Inselregierung wegen der hydrologischen Pläne (Wasserbewirschaftung) der Balearen beschwert. Der Plan beziehe sich nur auf stehende Binnengewässer, wie Seen und Feuchtgebiete im Landesinneren. Jedoch wären so gut wie keine fließenden Gewässer berücksichtigt. Die Gefahr, dass sich der einzige Fluss der Balearen, nämlich der Fluss von Santa Eulària, durch die Pläne zum Bach verwandelt oder er vielleicht sogar ganz versiegen würde, sei hoch, so die Kritiker. Der Stadtrat beruft sich auf einen Bericht des Umwelt-Beraterungsunternehmens Duna Baleares, das aus einem Team von Biologen, Geologen und Historiker besteht.