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Die aktuellen News von der Insel

Sant Josep unter Druck

Drei Vertreter des balearischen Verbands von Nachtclubs und  Diskotheken trafen sich jetzt mit der Bürgermeisterin von Sant Josep, Neus Marí, und dem Abgeordneten für Aktivitäten, Javier Marí. Grund: Die Anzeigen, die bereits seit Jahren gegen einige Lokalitäten und Beach-Clubs wegen Anwohner-Beschwerden, Bestimmungsverletzungen bis hin zur Illegalität bestehen. Ebenfalls wurde die Situation des Nachtlebens im Allgemeinen besprochen.

Nachdem der Inselrat den Verband gebeten hat, im nächsten Jahr die Diskotheken und Tanztempel zwei Monate länger zu öffnen, um den Tourismus anzukurbeln, ist der Druck auf die Gemeinde äußerst groß. Denn in Sant Josep gibt es nicht gerade wenige davon. Der Diskotheken-Verband wies darauf hin, dass sich alle Mitglieder sehr wohl an alle Bestimmungen hielten. In die Kritik der drei Vertreter kamen einige Hotels, die ebenfalls eine Diskothekenfunktion einnehmen würden, allerdings ohne spezielle Lizenz. Die Sache mit den Beach Clubs würde wohl nun das neue Tourismus-Gesetz (Ley General Turística) regeln, so die Bürgermeisterin.

Ibiza flimmert in Russland

Das russische Fernsehprogramm „Jeden Morgen aus aller Welt“ widmete kürzlich sechs Berichte über die Pityusen-Insel Ibiza. Dafür reiste ein Fernsehteam im September letzten Jahres im Auftrag auf die Insel. Die Berichte wurden in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Förderung des Tourismus in Ibiza, das spanische Fremdenverkehrsamt in Moskau und die Entwicklungsabteilung des Tourismus erstellt. Die Sendeformate wurden bereits ausgestrahlt. Der Inhalt konzentrierte sich auf die kulturellen, gastronomischen und ländlichen Aspekte sowie auf den aktiven Tourismus und auf den Lifestyle der Insel. Die Geschichten handeln über das Meer, von den ibizenkischen Einwohnern (von Ikonographie bis Kaninchenjagd), über die Produktion von traditionellen Produkten wie Öl und Käse, über Mode (traditionelle, Hippie und Adlib) und Dalt Vila, über die Ibiza-Architektur sowie Kulturerbe. Die Zahl des Publikums dieses Programms wird auf 120 Millionen Zuschauer geschätzt; nicht nur in Russland, sondern in allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion sowie in 30 weiteren Ländern über Satellit. Der geschätzte Werbewert dieser Berichte, die etwa je drei Minuten Sendelänge haben, beträgt mehr als 270.000 Euro. Man darf gespannt sein, ob die Russen nun Ibiza für sich als Ferien-Insel entdecken …

Insel-Flugticketpreise sollen sinken

Um die Transportsituation zwischen den balearischen Inseln zu verbessern, schlug der Minister für Tourismus und Sport, Carlos Delgado, jetzt eine drastische Senkung (bis zu 30 Prozent) der Flugpreise über Subventionierung vor. Dazu präsentierte er sein Anliegen dem balearischen Ministerium für Entwicklung. Zudem käme noch der Wegfall der Flugverbindungen der Fluglinie Spanair, wodurch besonders schwer Menorca betroffen sei, so die Information. Nach Delgado sollten die Flugtickets zwischen Ibiza und Palma sowie Palma und Mahon künftig nur noch 60 Euro pro Ticket kosten, statt 86 Euro. Das Ticket zwischen Mahon und Ibiza sollte dann von 118 auf 92 Euro gesenkt werden (22,03% weniger).

OP-Warteschleife

Derzeit warten auf den Balearen rund 14.000 Menschen auf einen Operationstermin. Davon befinden sich rund 500 Betroffene seit über sechs Monaten auf der Warteliste. Die Gesundheitsbehörde weist darauf hin, dass im Durchschnitt die Wartezeit 74 Tage beträgt, also rund zweieinhalb Monate. In sehr dringenden Fällen erfolge der notwendige Eingriff in weniger als 30 Tagen, so die Zusicherung. Ein Grund für die langen Wartezeiten: Die Gesundheitsbehörde hat im vergangenen Jahr rund 1,6 Millionen Euro durch die Vorgabe eingespart, Operationen in den normalen Arbeitszeiten des medizinischen Personals durchzuführen und damit keine Überstunden mehr anfallen zu lassen. Fazit: Im Vergleich zum Vorjahr wurden 32 Prozent weniger chirurgische Eingriffe vorgenommen. Letzte Zahl: Auf einen Facharzttermin warten derzeit rund 61.000 Menschen.

Bergauf im Tourismussektor

Grüne Welle für einen wichtigen Wirtschaftsfaktor! Das hat es in den vergangenen fünf Jahren nicht mehr gegeben: Kaum fing 2012 an, sicherten sich bereits die großen internationalen Reiseveranstalter per Exklusivverträge Übernachtungskapazitäten für den Sommer 2013 auf den Balearen. Ein gutes Signal für die Inselgruppe. Offensichtlich setzen die Touristikunternehmen nach den Revolutionen im Rahmen des „arabischen Frühlings“ in Nordafrika, wie etwa in Ägypten und Tunesien, weniger auf diese Länder als vielmehr auf die „sichereren“ spanischen Mittelmeerinseln.

Trend „Mutter und ledig“

Vier von zehn Kindern auf den balearischen Inseln werden von ledigen Müttern zur Welt gebracht. Das ist nach den Kanaren die zweithöchste Rate ganz Spaniens, wie das Nationale Statistikamt mitteilte. Das bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass die Damen in instabilen Beziehungen leben. Sie haben lediglich auf den Gang zum Standesamt verzichtet. Interessant: Mittlerweile bringen mehr Frauen spanischer Nationalität ohne Trauschein ihre Babys zur Welt als Ausländerinnen. Die Zahl der Frauen, die unverheiratet Nachwuchs bekommen, nimmt stetig zu. So waren im Jahr 2002 „nur“ 28 Prozent der Mütter ledig, 2010 waren es bereits 41 Prozent.

Schneeschauern auf Ibiza

Es ist heute, Samstag, 4. Februar, kalt auf Ibiza und Formentera. Beim morgentlichen Blick aus dem Fenster drückte der Wind Schneeschauern gegen die Fenster. Da bleibt nur Heizung aufdrehen, Kamin an und einen gemütlichen Tag im Haus zu verbringen. Die Kälte soll übrigens die nächsten Tage noch anhalten. Doch auch die Sonne wird sich wieder zeigen. Also, alles halb so schlimm …

Erst entkront, dann gefällt …

Nachdem die Bäume am Hafen am Plaza Riquer erst entkront wurden – mussten sie im Auftrag des Stadtrates nun doch „dran glauben“. Die 13 Bäume wurden komplett gefällt. Ursprünglich ging es um Vogelkot, den die brütenden Pieper dort gerade im Winter im großen Maße produzieren. Dass allerdings die Bäume jetzt radikal weggenommen wurden, löste bei einigen Gruppen und Bürgerinitiativen heftige Diskussionen und Kritik – auch an der Bürgermeisterin Marienna Sánchez-Jáuregui – aus. Seit fast 40 Jahren standen diese Bäume auf besagtem Platz. Weg sind sieben stolze Plantanen, die zu den ältesten Exemplaren der Insel gehörten und sechs Akazien- sowie Johannisbrotbäume, die etwa 10 Jahre alt waren.

Kältewelle wie vor 56 Jahren

Laut den balearischen meteorologischen Aufzeichnungen regnete es im Februar 1956 auf den Balearen unwahrscheinlich viel, wie sich auch der Historiker Felip Cirer erinnert. Gefolgt von drei sibirischen Kältewellen, die über die Inseln fegten und damit auch Schnee hinterließen. Die Ähnlichkeit zwischen diesen und der jetzigen Kältewelle, die Ibiza und Formentera seit gestern heimsucht, ist laut Amt bemerkenswert. Da die Pityusen prinzipiell trockener als der Rest der Balearen sind, wird der meiste Schnee diese Woche auf Menorca und Mallorca erwartet. Am 12. Februar im Jahr 1956 wurde als niedrigste Temperatur in der Gegend Codolar auf Meereshöhe -3 ° C gemessen und verzeichnet. Übertroffen um ein, zwei Grad im Minus wurde sie sogar noch in anderen Gegenden der Insel, wie in Sant Joan.

Baleària reagiert auf Spanair

Die Reederei Baleària reagiert jetzt auf die Spanair-Pleite mit günstigen Schifffahrtstarifen als klare Transport-Alternative zum Fliegen. So bietet sie spezielle Preise für die Fluggäste an, die von der Schließung der Fluggesellschaft Spanair betroffen sind. Für die Passagiere, die die Balearen verlassen möchten oder vom Festland zum Archipel müssen, und ein noch nicht angetretenes Spanair-Ticket vorweisen, für die ist bei der Überfahrt das Auto kostenlos. Reservierungen können per Baleària-Call Center (Telefon: 902 160 180) oder direkt an den Kassen der Reederei im Hafen vorgenommen werden.
Mögliche Routen: Barcelona – Ibiza/Ibiza – Barcelona, Valencia – Ibiza/Ibiza – Valencia, Denia – Ibiza/Ibiza – Denia, Barcelona – Palma/Palma – Barcelona, Valencia – Palma/Palma – Valencia, Denia – Palma/Palma – Denia.

Die neue IbizaHEUTE ist da!

Wer noch kein Abonnent ist, aber trotzdem gut über Ibiza und Formentera  informiert sein möchte, Servicethemen als auch Hintergrundinformationen sowie spannende Reportagen schätzt, der sollte sich jetzt zum Kiosk aufmachen.

Denn die neue IbizaHEUTE-Ausgabe für Februar ist da!

Wieder mit vielen interessanten Reportagen, Tipps und Hintergründen über die Geschehnisse der Pityusen.

Herzlichst

Ihr Redaktions-Team

Umwelt – Meer im „guten Zustand“

Die Gewässer rund um die Balearen sind in einem „guten und gesunden Zustand“. Dieser Meinung ist zumindest die Vereinigung der balearischen Fischer. So gingen ihnen im Jahr 2011 rund 3,5 Prozent mehr Fisch und Meeresfrüchte in die Netze als noch 2010. Im Vergleich zu 2009 konnte sogar ein Zuwachs von 8,6 Prozent verzeichnet werden. In ganz besonderem Maße fingen die Fischer Sardinen und Holzmakrelen. Aber auch rote Gambas, Langustinen sowie Llampugas – Goldmakrelen –, holten sie in großem Umfang aus dem Meer.

Spanair – und trotzdem kein Ende

Durch die Pleite der Fluggesellschaft Spanair sind nicht nur allgemein viele Fluggäste betroffen, auch verliert Ibiza insgesamt bis zu 13 Prozent seiner sowieso schon wenigen Flugverbindungen in diesem Winter. Besonders sind die Verbindungen in den ersten und letzten Stunden des Tages Richtung Madrid und Barcelona betroffen. Momentan gibt es keine Fluggesellschaft, die sich bereit erklärt, diese Flüge zu ersetzen, so die Balearen-Regierung.

Wachstum im Schiffsnahverkehr

Mit den Schiffslinien zwischen den Pityusen Ibiza und Formentera fuhren letztes Jahr  über 1,2 Millionen Passagiere. Das sind im Vergleich drei Prozent mehr als im Jahr 2010, wie das balearische Hafenamt berichtet. Resümierend hat die Aktivität vom Schiffsnahverkehr zugenommen: 22 Prozent mehr Anleger im Hafen von Ibiza als noch im Jahr 2010. Im Gegensatz dazu sei die Anlegerzahl der Kreuzfahrtschiffe um zwei Prozent zurückgegangen. Genauso wie die Verschiffung des Güterverkehrs. Demnach seien 2011 im Hafen von Ibiza insgesamt 1.936.415 Tonnen verladen worden, ein leichter Rückgang, wenn auch ein minimaler, als im Jahr zuvor.

Befürchtung einer Ölverschmutzung

Die Anwohner, die am Flussgebiet von Santa Eulària wohnen, haben nun Alarm geschlagen. Grund der Besorgnis: Öl am Grund des Flusses. Nämlich dort, wo die Straße Vila (Ibiza-Stadt)-Santa Eulalia die Ortschaft Can Xiquet Pou kreuzt. In der Nähe findet sich auch ein Rohr mit industriellen Abwässern, die ebenfalls in den Fluss geleitet werden. Ob diese Abwässer Schuld an der Ölverschmutzung sind, bleibt abzuwarten. Die Anwohner befürchten jedoch, dass aufgrund des Fundes das Grundwasser betroffen ist.

Hilfe für Spanair-Passagiere

Wer von der Spanair-Pleite als Passagier betroffen ist – und auf seinen Rückflug wartet, liest mit Fragezeichen solche Sätze wie: Das für den Luftverkehr zuständige Ministerium forderte die Fluggesellschaft auf, „ihrer Verantwortung gegenüber den Passagieren“ gerecht zu werden. Insbesondere müsse sie Ticketpreise erstatten und alternative Beförderungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen.

Was heißt das nun? Wie kommt derjenige wieder zurück?

Wer seine Internetagentur oder sein Reisebüro anruft, bekommt im Moment auch nur ratlose Antworten bzw. es wird auf andere Fluglinien verwiesen, „die derzeit relativ günstige Flüge anbieten“ würden …

IbizaHEUTE hat nachrecherchiert und Folgendes für die Betroffenen herausgefunden:

Unter der angegebenen Hotline von Spanair 900 13 14 15 hört der Anrufer, dass Spanair mit den Airlines Iberia, Vueling und Europa Sonderabkommen geschlossen hat. In den nächsten drei Tagen sollen die betroffenen Passagiere zu diesen Airlines mit ihren Spanair-Tickets gehen und sie erhalten zu Sonderkonditionen (bis zum 3. Februar) Inlandsflüge zu 60 Euro und internationale Flüge zu 100 Euro.

Doch Vorsicht: Dazu kommen noch die Flughafen- und Ausstellungsgebühren für’s Ticket sowie sonstige Gebühren, die die Fluglinien erheben. Da kommen bei einem internationalen Flug schnell über 200 Euro zusammen, wie wir bei unseren Recherchen feststellen mussten.

Rückerstattung der Flugkosten laut Spanair-Hotline:

Wer über Kreditkarte den Flug bezahlt hat, möge sich an seine Bank wenden. Wer eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat, der möge sich an die jeweilige Versicherung wenden. Wer über ein Reisebüro gebucht hat, der solle sich in jedem Fall auch an dieses wenden.