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Die aktuellen News von der Insel

Die neue IbizaHEUTE ist da!

Wer noch kein Abonnent ist, aber trotzdem gut über Ibiza und Formentera  informiert sein möchte, Servicethemen als auch Hintergrundinformationen sowie spannende Reportagen schätzt, der sollte sich jetzt zum Kiosk aufmachen.

Denn die neue IbizaHEUTE-Ausgabe für Februar ist da!

Wieder mit vielen interessanten Reportagen, Tipps und Hintergründen über die Geschehnisse der Pityusen.

Herzlichst

Ihr Redaktions-Team

Umwelt – Meer im „guten Zustand“

Die Gewässer rund um die Balearen sind in einem „guten und gesunden Zustand“. Dieser Meinung ist zumindest die Vereinigung der balearischen Fischer. So gingen ihnen im Jahr 2011 rund 3,5 Prozent mehr Fisch und Meeresfrüchte in die Netze als noch 2010. Im Vergleich zu 2009 konnte sogar ein Zuwachs von 8,6 Prozent verzeichnet werden. In ganz besonderem Maße fingen die Fischer Sardinen und Holzmakrelen. Aber auch rote Gambas, Langustinen sowie Llampugas – Goldmakrelen –, holten sie in großem Umfang aus dem Meer.

Spanair – und trotzdem kein Ende

Durch die Pleite der Fluggesellschaft Spanair sind nicht nur allgemein viele Fluggäste betroffen, auch verliert Ibiza insgesamt bis zu 13 Prozent seiner sowieso schon wenigen Flugverbindungen in diesem Winter. Besonders sind die Verbindungen in den ersten und letzten Stunden des Tages Richtung Madrid und Barcelona betroffen. Momentan gibt es keine Fluggesellschaft, die sich bereit erklärt, diese Flüge zu ersetzen, so die Balearen-Regierung.

Wachstum im Schiffsnahverkehr

Mit den Schiffslinien zwischen den Pityusen Ibiza und Formentera fuhren letztes Jahr  über 1,2 Millionen Passagiere. Das sind im Vergleich drei Prozent mehr als im Jahr 2010, wie das balearische Hafenamt berichtet. Resümierend hat die Aktivität vom Schiffsnahverkehr zugenommen: 22 Prozent mehr Anleger im Hafen von Ibiza als noch im Jahr 2010. Im Gegensatz dazu sei die Anlegerzahl der Kreuzfahrtschiffe um zwei Prozent zurückgegangen. Genauso wie die Verschiffung des Güterverkehrs. Demnach seien 2011 im Hafen von Ibiza insgesamt 1.936.415 Tonnen verladen worden, ein leichter Rückgang, wenn auch ein minimaler, als im Jahr zuvor.

Befürchtung einer Ölverschmutzung

Die Anwohner, die am Flussgebiet von Santa Eulària wohnen, haben nun Alarm geschlagen. Grund der Besorgnis: Öl am Grund des Flusses. Nämlich dort, wo die Straße Vila (Ibiza-Stadt)-Santa Eulalia die Ortschaft Can Xiquet Pou kreuzt. In der Nähe findet sich auch ein Rohr mit industriellen Abwässern, die ebenfalls in den Fluss geleitet werden. Ob diese Abwässer Schuld an der Ölverschmutzung sind, bleibt abzuwarten. Die Anwohner befürchten jedoch, dass aufgrund des Fundes das Grundwasser betroffen ist.

Hilfe für Spanair-Passagiere

Wer von der Spanair-Pleite als Passagier betroffen ist – und auf seinen Rückflug wartet, liest mit Fragezeichen solche Sätze wie: Das für den Luftverkehr zuständige Ministerium forderte die Fluggesellschaft auf, „ihrer Verantwortung gegenüber den Passagieren“ gerecht zu werden. Insbesondere müsse sie Ticketpreise erstatten und alternative Beförderungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen.

Was heißt das nun? Wie kommt derjenige wieder zurück?

Wer seine Internetagentur oder sein Reisebüro anruft, bekommt im Moment auch nur ratlose Antworten bzw. es wird auf andere Fluglinien verwiesen, „die derzeit relativ günstige Flüge anbieten“ würden …

IbizaHEUTE hat nachrecherchiert und Folgendes für die Betroffenen herausgefunden:

Unter der angegebenen Hotline von Spanair 900 13 14 15 hört der Anrufer, dass Spanair mit den Airlines Iberia, Vueling und Europa Sonderabkommen geschlossen hat. In den nächsten drei Tagen sollen die betroffenen Passagiere zu diesen Airlines mit ihren Spanair-Tickets gehen und sie erhalten zu Sonderkonditionen (bis zum 3. Februar) Inlandsflüge zu 60 Euro und internationale Flüge zu 100 Euro.

Doch Vorsicht: Dazu kommen noch die Flughafen- und Ausstellungsgebühren für’s Ticket sowie sonstige Gebühren, die die Fluglinien erheben. Da kommen bei einem internationalen Flug schnell über 200 Euro zusammen, wie wir bei unseren Recherchen feststellen mussten.

Rückerstattung der Flugkosten laut Spanair-Hotline:

Wer über Kreditkarte den Flug bezahlt hat, möge sich an seine Bank wenden. Wer eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat, der möge sich an die jeweilige Versicherung wenden. Wer über ein Reisebüro gebucht hat, der solle sich in jedem Fall auch an dieses wenden.

 

 

 

Fluggesellschaft Spanair ist pleite

Die spanische Fluggesellschaft Spanair hat ab sofort den Flugbetrieb eingestellt. Der Grund: Die spanische Provinz Katalonien, die wichtigster Anteilseigner der Fluggesellschaft ist, sieht sich wegen der Krise in Spanien nicht in der Lage, Spanair erneut einen Millionenkredit zu gewähren. Schon im Januar 2011 hatte Katalonien Spanair einen Notkredit von 10,5 Millionen gewährt. Betroffen von den sofortigen Flugeinstellungen sind 22.000 Passagiere. Sie stehen nun ratlos vor geschlossenen Schaltern. Das Ministerium für Infrastruktur und Transport erklärte, Spanair sei verpflichtet, sich um die betroffenen Passagiere zu kümmern. Eine der Lösungen: Passagiere sollen auf andere Airlines umgebucht werden. Spanair flog auch regelmäßig Ibiza an.

Neue Clowns-Schule

Der inzwischen als Clown und Künstler international be- und anerkannte Eric de Bont, hat eine neue Clownsschule auf Ibiza ins Leben gerufen: „Bont’s República Independiente del Fracaso“, zu Deutsch: Bonts unabhängige Republik des Scheiterns. Seine erste Talentschmiede, Bonts Internationale Clowns-Schule in Sant Josep, läuft seit Jahren mit großem Erfolg. Viele Künstler kommen von allen Kontinenten der Erde, um sich entweder professionell ausbilden zu lassen oder um entsprechend auszubilden. Sie ist mittlerweile eine weltweit anerkannte und geschätzte Referenz, so die Geschäftsleitung. Weitere Infos unter: www.bonts.com.

Eierei Teil 2

Die Gemüter sind nicht besänftigt. Die Deko „La Movida“ muss nun doch wieder ab! Die Stadt Sant Antoni, die den Künstler Toni Riera extra beauftragte, das Wahrzeichen, das „Ei des Kolumbus“ zu dekorieren, muss heute dafür sorgen, dass die Veränderung wieder rückgängig gemacht wird. Besonders die Irokesenfrisur … Andernfalls drohen die drei Künstler, Antonio Hormigo, Luis Ojeda und Julio Bauzà vor’s Gericht zu ziehen. Sie haben die Skulptur Anfang der 90er Jahre geschaffen.

Ei, ei, ei …

… oder der Anfang eines Kunst-Klein-Krieges im übergroßen Ei-Format. Die Stadt Sant Antoni beauftragte den Künstler Toni Riera das Wahrzeichen, das „Ei des Kolumbus“ (katalanisch: Ou de Colom) zu schmücken und zu dekorieren. Die Skulptur steht in der Nähe der Hafenpromenade auf einer Verkehrsinsel am Passeig de ses Fonts. Anlass sind die Patronatsfestivitäten, die ab diesen Samstag, den 28. Januar, noch den ganzen Februar über andauern. Das Resultat der Verwandlung mit Schriftzug „La Movida“ („unterwegs, auf Piste“ frei übersetzt) und einem kecken Gesicht inklusive Irokesenfrisur fand nicht überall Zuspruch. Fürchterlich regten sich darüber die Künstler Antonio Hormigo, Luis Ojeda und Julio Bauzà auf: Es sei ein Rowdytum und eine Verschandelung der Skulptur, heißt es seitens der Familie Hormigo, die man so auf keinen Fall lassen könne. Die drei Künstler schufen Anfang der 1990er Jahre die Statue zu Ehren von Christoph Kolumbus. Denn einer örtlichen Legende zufolge soll Kolumbus auf Ibiza geboren sein. Im Loch in der Mitte des Eies steht eine Nachbildung der Santa Maria, Kolumbus‘ Flaggschiff auf seiner Fahrt nach Westindien. Seit 1992 ist das Ei des Kolumbus offiziell im Besitz der Stadt Sant Antoni. Und es sei auch nicht das erste Mal, dass die Skulptur für Festivitäten geschmückt werde, so die Stadt. Trotzdem will sich die Bürgermeisterin, Pepita Gutiérrez, mit den drei Erschaffern des Eies noch einmal zusammensetzen, um die Gemüter zu besänftigen … 

Tonnenweise Müll entfernt

Säuberungsaktionen kann es nie genug geben. Unter diesem Motto sammelten die Müllabfuhr Cespa und der Katastrophenschutz von Ibiza gemeinsam jüngst über einen ganzen Tag lang rund 3 500 Kilo Müll in den Klippen und am Strand von Baix de sa Penya ein. Bei dem Müll handelte es sich um Schrott und Abfälle aller Art. Auch gab es einige Freiwillige, die dabei halfen. Und selbst der Abgeordnete für Umwelt, Joan Mayas, hatte sich an der Säuberungsaktion höchstpersönlich beteiligt.

Erste geprüfte Türsteher

Die Zahl der 42 angemeldeten Personen, die die neu eingeführte Prüfung für staatlich geprüfte Türsteher in Diskotheken und Nachclubs ablegen wollten, reduzierte sich bereits am 22. Dezember letzten Jahres, der Tag der Prüfung. Von den angetretenen Kandidaten bestanden die Prüfung jedoch im zweiten Anlauf gerade mal 16 Anwärter, berichtete der Inselrat (Consell). Alle anderen können noch einmal am 30. Januar die Prüfung wiederholen. Der Minister für Industrie, Beschäftigung und neue Technologien, Vicent Roig, bemängelte, dass die meisten Teilnehmer nicht mit dem nötigen Ernst an die Sache gehen. Es sei keine reine Formsache, sondern eine ernstzunehmende Zertifizierung. Man müsse bedenken, dass diese Personen Orte mit bis zu 6000 Personen gleichzeitig unter Kontrolle halten müssen. Dies sei ein ernstes Thema mit Verantwortung gegenüber den Menschen und dieser Arbeit, schloss er.

Flughafengebühren sollen sinken

Die Zentralregierung in Madrid plant, die Flughafengebühren, die die Airlines für Starts und Landungen zahlen müssen, zu senken. Das soll insbesondere auf den Flughäfen der Kanaren und Balearen der Fall sein, kündigte jetzt die Staatssekretärin für Tourismus, Isabel Borrego, an. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, den Tourismus anzukurbeln. Ein Ziel dieser Maßnahme ist, durch etwas niedrigere Steuern die Airlines zu veranlassen, auch in der Nebensaison die Inseln als Urlaubsdestinationen anzufliegen.

Einbruch des homosexuellen Marktes?

Ibiza wird als Reiseziel für den homosexuellen Markt unattraktiver, stellte Juan Pedro Tudela fest. Er ist der Organisator und Koordinator des LGBT-Tourismus-Bereichs der Tourismus-Messe Fitur 2012. LGBT steht dabei für Lesben, Homosexuelle, Bi- und Transsexuelle. Zum einen war die Pityusen-Insel, die eigentlich schon immer pro Homosexualität stand, noch nicht einmal in dieser Messe-Sektion vertreten. Zum anderen bekomme sie große Konkurrenz durch andere Reiseziele, wie Griechenland, „wo sie einen phänomenal behandeln“, so Tudela weiter. Ibiza müsse aufpassen, dass der LGBT-Markt nicht zu einem Übermaße einbricht, warnt der Koordinator. Er sei für die Balearen-Insel wichtig und mache ein gewisses Flair aus. Das zu verlieren, könne sie sich nicht leisten.

Drei Bibliotheken weniger

Von den insgesamt 16 Bibliotheken auf der Insel Ibiza, bleiben nun mindestens drei  des Bibliotheken-Netzes voraussichtlich geschlossen. Betroffen sind davon die Bibliotheken „Sa Blanca Dona“, „Puig d´en Valls“ und „Can Bonet“. Dieses Lesenetzwerk funktionierte durch staatlich-finanzielle Mittel, die den Bibliotheken jährlich zufloss. Die letzte staatliche Hilfe kam den Bibliotheken im vergangenen Jahr am 31. Oktober zu. Bereits vor diesem Datum ging es den drei oben erwähnten Bibliotheken wirtschaftlich schlecht, so die Aussage. Trotzdem ging ihnen das Geld zu und sie bleiben geschlossen. Für die Bibliotheken sei es eine schwierige Situation, wie der Netz-Koordinator José Garibo erklärt. Die eh knapp bemessenen monetären Mittel kommen immer erst monatelang später. Solange muss die Verwaltung die finanzielle Lücke, wie die Zahlung der Gehälter angestellter Bibliothekaren, aus eigenen Kräften schließen. Oft verwalten die Bibliotheken auch Bürger- und Elterninitiativen ehrenamtlich. Zwischen 6000 und 9000 Euro erhält derzeit jede Bibliothek auf das Jahr gerechnet als Zuschuss.

Schlechte Flugverbindungen

Der Verband der Hoteliers von Ibiza und Formentera kritisierte jetzt aufs Schärfste auf der Tourismus-Messe Fitur in Madrid die Streichung der finanziellen Unterstützung bei den Fluggesellschaften im Winter. Die Auswirkungen seien fatal. Nicht nur, dass damit die Touristenzahl reduziert würde, auch bliebe Ibiza und seine Einwohner ohne vernünftige Flugverbindung zu Europa, so die Feststellung. Die einzige direkte Verbindung sei sonntags über Air Berlin nach Düsseldorf, klagt der Präsident des Verbands Juanjo Riera. Die Kosten der finanziellen Hilfe für die Fluggesellschaften würden durch die einreisenden Touristen wieder „herein“ kommen, so die Aussage. Die Insel-Regierung hingegen forderte eine Reduzierung der Flughafengebühren und bekräftigte noch einmal, dass sie auch weiterhin nicht gedenke, Flüge über die Staatskasse zu finanzieren. Die Flughafengebühren zu senken, sei Aufgabe der Zentralregierung.

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