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Die aktuellen News von der Insel

Fluggesellschaft Spanair ist pleite

Die spanische Fluggesellschaft Spanair hat ab sofort den Flugbetrieb eingestellt. Der Grund: Die spanische Provinz Katalonien, die wichtigster Anteilseigner der Fluggesellschaft ist, sieht sich wegen der Krise in Spanien nicht in der Lage, Spanair erneut einen Millionenkredit zu gewähren. Schon im Januar 2011 hatte Katalonien Spanair einen Notkredit von 10,5 Millionen gewährt. Betroffen von den sofortigen Flugeinstellungen sind 22.000 Passagiere. Sie stehen nun ratlos vor geschlossenen Schaltern. Das Ministerium für Infrastruktur und Transport erklärte, Spanair sei verpflichtet, sich um die betroffenen Passagiere zu kümmern. Eine der Lösungen: Passagiere sollen auf andere Airlines umgebucht werden. Spanair flog auch regelmäßig Ibiza an.

Neue Clowns-Schule

Der inzwischen als Clown und Künstler international be- und anerkannte Eric de Bont, hat eine neue Clownsschule auf Ibiza ins Leben gerufen: „Bont’s República Independiente del Fracaso“, zu Deutsch: Bonts unabhängige Republik des Scheiterns. Seine erste Talentschmiede, Bonts Internationale Clowns-Schule in Sant Josep, läuft seit Jahren mit großem Erfolg. Viele Künstler kommen von allen Kontinenten der Erde, um sich entweder professionell ausbilden zu lassen oder um entsprechend auszubilden. Sie ist mittlerweile eine weltweit anerkannte und geschätzte Referenz, so die Geschäftsleitung. Weitere Infos unter: www.bonts.com.

Eierei Teil 2

Die Gemüter sind nicht besänftigt. Die Deko „La Movida“ muss nun doch wieder ab! Die Stadt Sant Antoni, die den Künstler Toni Riera extra beauftragte, das Wahrzeichen, das „Ei des Kolumbus“ zu dekorieren, muss heute dafür sorgen, dass die Veränderung wieder rückgängig gemacht wird. Besonders die Irokesenfrisur … Andernfalls drohen die drei Künstler, Antonio Hormigo, Luis Ojeda und Julio Bauzà vor’s Gericht zu ziehen. Sie haben die Skulptur Anfang der 90er Jahre geschaffen.

Ei, ei, ei …

… oder der Anfang eines Kunst-Klein-Krieges im übergroßen Ei-Format. Die Stadt Sant Antoni beauftragte den Künstler Toni Riera das Wahrzeichen, das „Ei des Kolumbus“ (katalanisch: Ou de Colom) zu schmücken und zu dekorieren. Die Skulptur steht in der Nähe der Hafenpromenade auf einer Verkehrsinsel am Passeig de ses Fonts. Anlass sind die Patronatsfestivitäten, die ab diesen Samstag, den 28. Januar, noch den ganzen Februar über andauern. Das Resultat der Verwandlung mit Schriftzug „La Movida“ („unterwegs, auf Piste“ frei übersetzt) und einem kecken Gesicht inklusive Irokesenfrisur fand nicht überall Zuspruch. Fürchterlich regten sich darüber die Künstler Antonio Hormigo, Luis Ojeda und Julio Bauzà auf: Es sei ein Rowdytum und eine Verschandelung der Skulptur, heißt es seitens der Familie Hormigo, die man so auf keinen Fall lassen könne. Die drei Künstler schufen Anfang der 1990er Jahre die Statue zu Ehren von Christoph Kolumbus. Denn einer örtlichen Legende zufolge soll Kolumbus auf Ibiza geboren sein. Im Loch in der Mitte des Eies steht eine Nachbildung der Santa Maria, Kolumbus‘ Flaggschiff auf seiner Fahrt nach Westindien. Seit 1992 ist das Ei des Kolumbus offiziell im Besitz der Stadt Sant Antoni. Und es sei auch nicht das erste Mal, dass die Skulptur für Festivitäten geschmückt werde, so die Stadt. Trotzdem will sich die Bürgermeisterin, Pepita Gutiérrez, mit den drei Erschaffern des Eies noch einmal zusammensetzen, um die Gemüter zu besänftigen … 

Tonnenweise Müll entfernt

Säuberungsaktionen kann es nie genug geben. Unter diesem Motto sammelten die Müllabfuhr Cespa und der Katastrophenschutz von Ibiza gemeinsam jüngst über einen ganzen Tag lang rund 3 500 Kilo Müll in den Klippen und am Strand von Baix de sa Penya ein. Bei dem Müll handelte es sich um Schrott und Abfälle aller Art. Auch gab es einige Freiwillige, die dabei halfen. Und selbst der Abgeordnete für Umwelt, Joan Mayas, hatte sich an der Säuberungsaktion höchstpersönlich beteiligt.

Erste geprüfte Türsteher

Die Zahl der 42 angemeldeten Personen, die die neu eingeführte Prüfung für staatlich geprüfte Türsteher in Diskotheken und Nachclubs ablegen wollten, reduzierte sich bereits am 22. Dezember letzten Jahres, der Tag der Prüfung. Von den angetretenen Kandidaten bestanden die Prüfung jedoch im zweiten Anlauf gerade mal 16 Anwärter, berichtete der Inselrat (Consell). Alle anderen können noch einmal am 30. Januar die Prüfung wiederholen. Der Minister für Industrie, Beschäftigung und neue Technologien, Vicent Roig, bemängelte, dass die meisten Teilnehmer nicht mit dem nötigen Ernst an die Sache gehen. Es sei keine reine Formsache, sondern eine ernstzunehmende Zertifizierung. Man müsse bedenken, dass diese Personen Orte mit bis zu 6000 Personen gleichzeitig unter Kontrolle halten müssen. Dies sei ein ernstes Thema mit Verantwortung gegenüber den Menschen und dieser Arbeit, schloss er.

Flughafengebühren sollen sinken

Die Zentralregierung in Madrid plant, die Flughafengebühren, die die Airlines für Starts und Landungen zahlen müssen, zu senken. Das soll insbesondere auf den Flughäfen der Kanaren und Balearen der Fall sein, kündigte jetzt die Staatssekretärin für Tourismus, Isabel Borrego, an. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, den Tourismus anzukurbeln. Ein Ziel dieser Maßnahme ist, durch etwas niedrigere Steuern die Airlines zu veranlassen, auch in der Nebensaison die Inseln als Urlaubsdestinationen anzufliegen.

Einbruch des homosexuellen Marktes?

Ibiza wird als Reiseziel für den homosexuellen Markt unattraktiver, stellte Juan Pedro Tudela fest. Er ist der Organisator und Koordinator des LGBT-Tourismus-Bereichs der Tourismus-Messe Fitur 2012. LGBT steht dabei für Lesben, Homosexuelle, Bi- und Transsexuelle. Zum einen war die Pityusen-Insel, die eigentlich schon immer pro Homosexualität stand, noch nicht einmal in dieser Messe-Sektion vertreten. Zum anderen bekomme sie große Konkurrenz durch andere Reiseziele, wie Griechenland, „wo sie einen phänomenal behandeln“, so Tudela weiter. Ibiza müsse aufpassen, dass der LGBT-Markt nicht zu einem Übermaße einbricht, warnt der Koordinator. Er sei für die Balearen-Insel wichtig und mache ein gewisses Flair aus. Das zu verlieren, könne sie sich nicht leisten.

Drei Bibliotheken weniger

Von den insgesamt 16 Bibliotheken auf der Insel Ibiza, bleiben nun mindestens drei  des Bibliotheken-Netzes voraussichtlich geschlossen. Betroffen sind davon die Bibliotheken „Sa Blanca Dona“, „Puig d´en Valls“ und „Can Bonet“. Dieses Lesenetzwerk funktionierte durch staatlich-finanzielle Mittel, die den Bibliotheken jährlich zufloss. Die letzte staatliche Hilfe kam den Bibliotheken im vergangenen Jahr am 31. Oktober zu. Bereits vor diesem Datum ging es den drei oben erwähnten Bibliotheken wirtschaftlich schlecht, so die Aussage. Trotzdem ging ihnen das Geld zu und sie bleiben geschlossen. Für die Bibliotheken sei es eine schwierige Situation, wie der Netz-Koordinator José Garibo erklärt. Die eh knapp bemessenen monetären Mittel kommen immer erst monatelang später. Solange muss die Verwaltung die finanzielle Lücke, wie die Zahlung der Gehälter angestellter Bibliothekaren, aus eigenen Kräften schließen. Oft verwalten die Bibliotheken auch Bürger- und Elterninitiativen ehrenamtlich. Zwischen 6000 und 9000 Euro erhält derzeit jede Bibliothek auf das Jahr gerechnet als Zuschuss.

Schlechte Flugverbindungen

Der Verband der Hoteliers von Ibiza und Formentera kritisierte jetzt aufs Schärfste auf der Tourismus-Messe Fitur in Madrid die Streichung der finanziellen Unterstützung bei den Fluggesellschaften im Winter. Die Auswirkungen seien fatal. Nicht nur, dass damit die Touristenzahl reduziert würde, auch bliebe Ibiza und seine Einwohner ohne vernünftige Flugverbindung zu Europa, so die Feststellung. Die einzige direkte Verbindung sei sonntags über Air Berlin nach Düsseldorf, klagt der Präsident des Verbands Juanjo Riera. Die Kosten der finanziellen Hilfe für die Fluggesellschaften würden durch die einreisenden Touristen wieder „herein“ kommen, so die Aussage. Die Insel-Regierung hingegen forderte eine Reduzierung der Flughafengebühren und bekräftigte noch einmal, dass sie auch weiterhin nicht gedenke, Flüge über die Staatskasse zu finanzieren. Die Flughafengebühren zu senken, sei Aufgabe der Zentralregierung.

Formentera baut Parkplätze aus

Die wichtigsten unbefestigten Parkplätze in der Hauptstadt Sant Francesc lässt nun der Inselrat von Formentera ausbauen. Den Platz neben den Friedhof Vell beispielsweise, nutzten die Autofahrer aus Ermangelung an Parkplätzen in den letzten Jahren stets dafür, um ihr Vehikel abzustellen. Da es jedoch im Sommer sehr staubt und der Regen den Platz im Winter zu einer Schlammgrube verwandelt, werden nun auch diese fast 200 Stellplätze zu einem offiziellen Parkplatz nach ökologischen Gesichtspunkten ausgebaut. Insgesamt erhält die kleine Pityuseninsel dann über 300 ebene Stellplätze verteilt auf drei planen, staub- und schlammfreien Parkplätzen.

Weitere 20.000 Besucher bis Mai

Bisher kamen durch das staatlich geförderte neue Ferienprogramm des Instituts Imserso (Instituto de Mayores y Servicios Sociales) für die Wintersaison um die 18.800 Touristen in die Gemeinde Santa Eulària. Weitere 20.000 werden bis Mai durch diese Maßnahme erwartet. Die mitmachenden Hotels und Einrichtungen sind nach eigener Aussage zufrieden und erreichten sogar, dass weitere Hotels öffnen. Säuberungsaktionen, speziell in Es Canar sind angedacht und Anfang Februar sollen bereits die Touristenbüros öffnen. Außerdem bittet die Stadt die Gesundheitseinrichtungen und Transportunternehmen bezüglich guter Verkehrsverbindungen um Hilfe. Touristen sollen leichter Rezepte und Medikamente erhalten und sich auf der Insel bestens fortbewegen können. Wie vom Stadtrat verkündet werden am 9. Februar die Hotels Panorama und Ereso eröffnen, am nächsten Tag, den 10., das Hotel Coral. Das Hotel Miami eröffnet am 14. Februar und ab 20. März das Atlantic. Auch die Hotels Sa Cala und Tres Torres sind zum Teil bereits geöffnet.

Viele suchen einen Job

Die Pityusen verabschiedeten sich vom Jahr 2011 mit insgesamt 12.180 Arbeitssuchenden. Die Arbeitslosigkeit auf Ibiza und Formentera ist zwar um 0,4 Prozent und um 5,5 Prozent im Monats-Vergleich November 2011/10 zurückgegangen. Insgesamt stieg aber die Rate zum Vorjahr um 4,8 Prozent für Ibiza und 9 Prozent für Formentera an. Die Gesamtzahl der Arbeitslosigkeit erhöhte sich auf den Balearen um 7,45 Prozent auf 98.087 Personen, laut Ministerium für Arbeit und Soziales.

Mehr Aus- als Zuwanderer

Im vergangenen Jahr verließen über eine halbe Millionen Personen Spanien. Es wanderten zwar auch etwa 450.000 Menschen ein, jedoch bleibt ein Defizit von 50.090 Personen im Jahr 2011. Eine neue Situation für das Land Spanien, das seit Jahrzehnten gewohnt ist, ein Einwanderland zu sein. Es ist das erste Jahr, seit es darüber verfügbare Daten des Nationalen Instituts für Statistik (INE) gibt, das die Zahlen fallen. Schuld daran sei die Wirtschaftskrise, so die Begründung des Instituts. Laut Prognosen des INE wird der Migrationssaldo von Ausländern noch bis 2020 negativ sein. Von den 507.740 ausgewanderten Personen waren 62.611 Spanier (davon etwa 32.000 Männer und 30.000 Frauen) und 445.129 Ausländer (davon etwa 265.000 Männer und 180.000 Frauen).

Schiffstransport wird teurer

Fracht zu transportieren per Schiff wird teurer. Das hat nun die Reederei Baleària an die Unternehmer und Kunden in einem Brief mitgeteilt, die (bisher) auf den Seetransport von Waren setzen. In diesem Schreiben teilt die Reederei die Erhöhung ihrer Kosten, insbesondere der Öl- und Benzinkosten, und deren Umlage auf ihre Preise mit. Demnach wird ab Februar dieses Jahres die Fracht pro laufenden Meter um 3 Euro steigen – von 11,47 Euro auf 14,47. Eine gute Nachricht: Die bisherigen Preise im Personentransport, also pro Fahrgast, bleiben im Jahr 2012 stabil.

Online-Werbung für die Insel

Angesichts der mangelnden wirtschaftlichen Ressourcen, setzt Ibizas Inselrat (Consell) jetzt auf das Internet in Sachen Tourismusförderung. Ab April dieses Jahres soll eine neue Version des Online-Portals ibiza.travel an den Start gehen, die zu einem Katalog und auf eine Plattform führt, auf der die User interagieren können. Der Inselrat hofft so, wie auf Twitter und Co auf eine schnelle Verbreitung der Informationen und touristischen Angeboten. Zudem ruft der Inselratspräsident Vicent Serra Ferrer zur Hilfe in dem Internet-Sektor auf, die zur Verbreitung und Verlinkung des Portals beiträgt. Trotz Einschnitte stellt der Inselrat immerhin 60.000 Euro jährlich für das Online-Marketing zur Verfügung.