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Die aktuellen News von der Insel

Streik im Luftverkehr angesetzt

Der Präsident der balearischen Regierung, José Ramón Bauzá, hat in Ausübung seines Amtes jetzt die Iberia-Piloten gebeten, den vorgesehenen Streik für den 18. und 29. Dezember nicht durchzuführen. Er appelierte an ein verantwortungsbewusstes Umgehen dieser „Machtpositionen“. Für die Balearen würde dies ein erheblicher Schaden bedeuten. Nicht nur der Tourismus würde darunter leiden, auch und gerade für die dort ansässigen Bürger habe der Luftverkehr eine wesentliche Bedeutung, er sei „das mediale Herzstück“.

Grund des Streiks: Iberia hat die Gründung einer Tochterfirma im Stil einer Lowcost-Airline mit Namen „Iberia Express“ angekündigt. Die Piloten würden jedoch minimale Dienstleistungen an diesen Tagen garantieren sowie eine Luftbrücke auf die Kanarischen Inseln, die Balearen, Ceuta und Melilla. Sie garantieren weiterhin zwei Überseeflüge sowie 50 Prozent der Städte-Flüge mit einer Entfernung von 500 Kilometern.

Heute Feiertag der „unbefleckten Empfängnis“

Gleich nach dem Jahrestag der spanischen Verfassung am 6. Dezember, feiert Spanien heute, am 8. Dezember, erneut. Jedoch nichts Politisches, sondern etwas Religöses, wie in vielen katholischen Ländern: Mariä Empfängnis, auch bekannt als die „unbefleckte Empfängnis“ (Immaculada Concepción). Auch heute haben wieder alle Ämter, Banken und Geschäfte geschlossen. Viele Spanier nutzen diese beiden Feiertage um ein verlängertes Brückenwochenende zu begehen.

40.500 Flug-Passagiere innerhalb 1 Woche

Obwohl der Luftverkehr fast jeden Tag bis zum 12. Dezember im Vergleich zum Vorjahr sinkt, erwartet der Flughafen Ibizas vom 5. bis zum 12. Dezember rund 40.500 Fluggäste. Insgesamt 353 Flüge von verschiedenen Fluggesellschaften sorgen dabei für den Transfer. Trotz des Anstiegs der Passiere auf’s Jahr gesehen,  fallen zur Weihnachtszeit die Zahlen um knapp 10 Prozent zum Vorjahr. Der stärkste Rückgang ist vermutlich am Donnerstag, den 8. Dezember zu verzeichnen mit einer Prognose von 23 Prozent weniger Gäste als 2010 – insgesamt werden an diesem Tag 4.204 Personen erwartet.

Sonniger Nikolaustag auf Ibiza

Das Team von IbizaHEUTE wünscht allen einen schönen Nikolaustag. Bei 20 Grad (in der Sonne 25), kein Wölkchen am Himmel und eine See so glatt wie ein Spiegel wird hier am 6. Dezember jedoch nicht der Nikolaustag gefeiert, sondern als freier Tag, der Tag der Verfassung nach dem Regime Francos. Gemäß der Verfassung vom 6. Dezember 1978 ist Spanien ein sozialer und demokratischer Rechtsstaat mit der Staatsform einer parlamentarischen Monarchie (Art. 1, Abs. 3 der spanischen Verfassung) – und für die Spanier ein Grund zum Feiern.

Neues Tourismusgesetz

Der Entwurf des neuen balearischen Tourismus-Gesetzes (Ley General Turística, kurz LGT) ist quasi ein Freibrief für den Hotel-Sektor. Gleichzeitig kündigt es einen „Kreuzzug“ gegen illegale Unterbringung an. Für die Hotellerie bedeutet das neue Gesetz eine erhebliche Erleichterung im administrativen Bereich und schließt eine unkomplizierte Nutzungsänderung der Hotels beispielsweise in Ferien-Apartments in den touristischen Gebieten ein. Dies bedeute eine „komplette Kehrtwende“ in der Branche, wie der balearische Minister für Tourismus, Carlos Delgado, sagt. Illegale, an der Steuer vorbei wirtschaftende Unterbringungen, sollen demnach schärfer als zuvor sanktioniert werden. Die Geldbußen können nun bis zu 400.000 Euro erreichen, das sind rund 30 Prozent mehr als vergleichsweise zuvor.

Pflegestation in Sant Antoni

Der Inselratspräsident, Vicent Serra Ferrer, stellt aus Mangel an Budget in Aussicht, dass die Verwaltung der Pflegestation in Sant Jordi der Gemeinde Sant Antoni privatisiert wird. Das geplante Seniorenheim beinhaltet auch eine Station für Alzheimer-Betroffene und Menschen mit anderen Demenzerkrankungen. Der Inselrat hatte vergeblich versucht Subventionen bei der Balearen-Regierung für dieses Projekt locker zu machen. Ein privates Geschäftsmodell hingegen, würde eine vorzeitige Eröffnung in 2012 und eine hochwertige Gesundheitsversorgung gewährleisten, so Serra.

Über 65-Jährige leben oft allein auf Ibiza

Mehr als 30 Prozent der über 65-Jährigen Menschen auf Ibiza leben in völliger Einsamkeit, nach einer Studie des Ministeriums für Wirtschaft und Soziales der Balearen von 2010. Auf Formentera steigt diese Zahl sogar auf knapp 37 Prozent. An die 8.000 Personen insgesamt sind auf den Pityusen älter als 65 Jahre. Betroffen sind von den Vereinsamten gut 64 Prozent Frauen und knapp 36 Männer. 16,5 Prozent dieser Menschen haben wenig bis gar keinen Bezug zu ihren Familien und 22,5 Prozent haben keinerlei Freundschaften. Die Ursache hierfür sei auf die erhöhte Lebenserwartung und die damit einhergehende Verringerung der Menschen in den Haushalten zurückzuführen, so die Studie.

Balearen – höchste Arbeitslosenquote

Im vergangenen November wuchs die Arbeitslosigkeit auf den Balearen um 11,96 Prozent, das sind 10.396 Personen. Wobei sich die Gesamtzahl der Arbeitslosen auf der Inselgruppe auf 97.320 Menschen beläuft. Bereits im vierten Monat in Folge stieg die Zahl der Arbeitssuchenden in dieser Region, ebenso mit Vorreiterrolle für die Monate September und Oktober im Gegensatz zu anderen autonomen Gemeinden des Landes. Das besagen die gerade veröffentlichten Zahlen des spanischen Ministeriums für Arbeit und Immigration.

Rettungsaktion „Royal Enterprise“

Die 32 Meter lange Yacht „Royal Enterprise“, die am 25. Oktober dieses Jahres in Ses Bassetes vor Formentera auf Grund gelaufen ist, Nähe s’Estany des Peix, wird jetzt wieder flott gemacht. Ein Team von insgesamt 21 Mitarbeitern gleich zweier Unternehmen, darunter auch Tauchspezialisten und der Kapitän der gestrandeten Yacht, hat gestern mit den Bergungsarbeiten begonnen. Voraussichtlich werden die Arbeiten zwischen fünf und sieben Tage dauern, je nach Wetterlage, so ein Sprecher des Teams.

Im Winter mehr Flüge nach Ibiza

Die meisten Fluggesellschaften stornierten ihre Verbindungen nach Ibiza nach der Saison, weil die Start- und Landegebühren des Pityusen-Flughafens so hoch seien – es wäre nicht profitabel genug, so die Argumentation. Subventionen für die Fluggesellschaften, damit sie die Flüge oder Direktflüge nach Ibiza garantiert durchführen, wird es allerdings nicht geben. Das gab die Ministierin für Tourismus von Ibiza Carmen Ferrer deutlich zu verstehen: „Wir haben dafür kein Budget. Aber wir arbeiten gemeinsam an Lösungen.“ Eine Lösung für Flüge im Herbst und Winter könnte die Reduzierung der Flughafengebühren auf Ibiza sein.

Zerstückelte Leiche – Teil 2

Die Körperteile, die Spaziergänger am vergangenen Wochenende auf dem Camí de Sa Font des Verger in Sant Josep in einem Müllsack fanden, gehören einem Mann, der bereits vor Monaten verstorben sein muss, ergab nun die Obkuktion der Leiche. Wie es aussieht wurde der Mann gewaltsam getötet, jedoch nicht zerstückelt, wie anfangs angenommen. Die Witterung und Zeit ließen den Körper zerfallen. Die Todesursache sei trotzdem noch nicht klar, so die Guardia Civil. Es handele sich bei der Leiche vielleicht um einen der beiden Männer, einen Italiener und einen Priester aus Kantabrien, die auf Ibiza dieses Jahr Urlaub machten und plötzlich bis heute verschwanden.

Baptista wird ausgeliefert

Der Portugiese Paulo César Baptista wird voraussichtilch in wenger als zwei Wochen nach Spanien ausgeliefert. Baptista, der unter falschen Namen als Türsteher für das Nachlokal sowie Hotel Ushuaia auf Ibiza arbeitete, hatte am 19. August dieses Jahres den Kellner Abel Ureña niedergeschlagen. Der verstarb nach einem zweiwöchigen Koma im Krankenhaus. Baptista flüchtete, wurde allerdings wenig später in Holland festgenommen. Da zwischen den Niederlanden und Spanien ein Auslieferungsabkommen besteht, kann ihm nun beschleunigt der Prozess gemacht werden. Auch in Portugal erwarten Baptista Haftstrafen. Der Angeklagte arbeitete vor der Türstehertätigkeit auf Ibiza als Valetudo-Trainer in Holland und soll mafiösen Aktivitäten in Portugal nachgegangen sein. „Vale Tudo“ ist portugiesisch und heißt soviel wie „alles zählt“. Es ist eine Kampfsportart mit Vollkontakt und ohne Regelwerk, die ihren Ursprung in Brasilien findet – und eine mögliche Erklärung für den brutalen Ausgang der Auseinandersetzung im Ushuaia.

Zerstückelte Leiche in Sant Josep gefunden

Spaziergänger fanden vor wenigen Tagen eine Plastiktüte mit menschlichen Überresten im Bereich Ibiza Stadt/Sant Josep. Unklar ist, ob der zerstückelte Körper, der sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Verwesung befindet, einem Mann oder einer Frau gehört. Auch sind die Todesursachen bislang nicht zu erklären. Die Entdeckung machte ein Paar am vergangenen Sonntag auf dem Camí de Sa Font des Verger, als sie eingie Hunde beobachteten, die auf einem Müllsack kauten. Die Guardia Civil hat die Überreste nun nach Palma überführt, wo sie in einem forensischen Labor untersucht werden. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage und Wochen sind viele Spuren am Fundort weggespült, was die Spurensuche verkompliziert, laut Guardia Civil.

Pilze sammeln auf Ibiza

Die mallorquinischen Mykologen Josep Siquier und Joan Carles Salom und die ibizenkischen Antoni Serra und Jaume Espinosa veröffentlichen in der nächsten Ausgabe einer katalanischen Zeitschrift über Mykologie die Ergebnisse ihrer Forschung, die die Experten zwischen 2006 und 2010 betrieben haben. Demnach gibt es insgesamt 134 neue Arten und Unterarten von Pilzen, die wissenschaftlich zum ersten Mal auf Ibiza erwähnt werden. Davon haben sich wiederum 15 komplett neue Pilzarten entwickelt. Doch Vorsicht – längst nicht alle sind essbar!

Gefängnis für 314 Marihuana-Pflanzen

Das Strafgericht von Ibiza verurteilte jetzt einen Mann zu einem Jahr Gefängnis. Grund: Die Zucht von 314 Marihuana-Pflanzen in einem Gewächshaus bei Es Figueral. Nach Aussage des Verurteilten sei er Zahnarzt, dem man die Lizenz entzogen habe. Er behauptete, dass die Droge für seinen eigenen Konsum bestimmt war – mit etwa 15 bis 20 Gramm pro Tag. Das Gericht empfand jedoch die Menge von über acht Kilogramm Marihuana, die man bei ihm fand, als zu hoch. Zudem hatte er es in Dosen und Tüten abgepackt verteilt.

Neue Baupläne für Santa Eulària

Die Stadt Santa Eulària stetzt jetzt auf eine neue Stadt- und Gemeindeplanung. In einer außerordentlichen Sitzung des Insel-Bauausschusses der Bezirksregierung (Comisión Insular de Ordenación Territorial, Urbanismo y Patrimonio Històrico-Artístico (Ciotupa)) wurde daher einstimmig ein neuer Bebauungsplan für Santa Eulària beschlossen, der zwar ein Go bedeutet, jedoch mit Einschränkungen verbunden ist. Die Umsetzung der Pläne hätte bereits Anfang 2008 beginnen sollen. Der Plan sieht eine Bevölkerungdichte dieser Region von 62.165 Einwohnern vor, das sind 41 Prozent weniger als noch im allgemeinen städtischen Bebauungsplan von 1984. Die neue Planung ersetzt die vorläufigen Bestimmungen des Inselrats aus dem Jahr 2004, in denen eine künftige Bevökerungsdichte von 61.530 Einwohnern ausgewiesen wurde. Ein eingeschränktes Wohn-Wachstum wird es jedoch weiterhin in den Bereichen der Kläranlage geben. Betroffen sind davon Jesus, Puig d’en Valls, Ca na Negreta und Can Ramon. Dort sollen bis maximal 107 neue Wohnungen entstehen, bis die neue Kläranlage errichtet wird.

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 Sechs Prozent mehr Geburten

Im Krankenhaus der Inselhauptstadt, Can Misses, sind im vergangenen Jahr 1202 Babys geboren worden. Sechs Prozent mehr als 2017. Insgesamt hat es 16 Zwillingsgeburten gegeben. […]

 Ihre Fragen an die Parteien:

Was brennt Ihnen unter den Nägeln? Im Mai stehen die Kommunal–Wahlen an. Auch viele auf Ibiza gemeldete Zugereiste dürfen ihre Stimme abgeben. Dass das nicht […]

 Wasser marsch

Das Rathaus von Sant Josep hat grünes Licht für die Bewässerung in Cala Tarida gegeben. Pro Jahr dürfen somit mehr als 75.000 Tonnen aufbereitetes Wasser […]

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