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Die aktuellen News von der Insel

Kastilianisierung – Teil 2

Der Abgeordnete für die öffentliche Verwaltung, Simon Gornés, versuchte gestern die erhitzten Gemüter über die „Kastilianisierung“ auf den Balearen zu beruhigen: „Nichts liegt uns ferner, die Gemeinden dazu zwingen, die Orts- und Straßennamen nur noch auf Kastilisch zu schreiben“, warf er ein. Die Gesetzesänderung bestehe in einer größeren Freiheit für die Gemeinden, wie er erklärte. Die katalanischen Version würde immer bleiben, so Gornés weiter, es handele sich dabei ausschließlich um eine freiwillige Dualität der Ortsnamen, gerade im Hinblick auf den Tourismus.

Kastilianisierung auf den Balearen

Große Kritik in Sachen Linguistik löste jetzt bei der linken Partei und den balearischen Nationalisten ein Gesetzesentwurf der Regierung aus. Demnach sollen die Gemeinden und Dörfer künftig ihre Orts- und Straßenschilder wieder „kastilianisieren“ dürfen – also die Namen auch auf Spanisch (Kastilianisch), statt lediglich auf Katalanisch benennen und ausweisen. Auch die Amtssprache wäre davon betroffen: Wer in den Verwaltungen arbeiten möchte, müsste dann nicht mehr zwangsläufig Katalanisch könnnen und sprechen. Grund genug für die Opositionisten, katalanische Nationalisten und Linguisten der Inselgruppe auf die Barrikaden zu gehen. Von einem „Attentat auf die Sprache“ und „einer Zerstörung der Bauzá-Regierung“ ist da die Rede. Die Debatte geht vorerst weiter …

Busbahnhofgebühren müssen sinken

Nach dem nun der Busbahnhof Cetis in Ibiza-Stadt fertig gestellt ist, muss auch die wirtschaftliche Seite betrachtet werden, so die Bürgermeisterin Marienna Sánchez-Jáuregui. Momentan ist das Gebäude für einen regen Busverkehr zwar nach den neuesten Standards ausgestattet, jedoch steht es seit Fertigstellung quasi leer. Die Ein- und Ausfahrtgebühren pro Bus seien zu diskutieren, nach den Busunternehmen. Es gehe dabei um eine bis anderthalb Millionen Euro pro Jahr. Sánchez-Jáuregui betonte, dass von Seiten der Gemeinde (Vila) die Gebühren geprüft und gegebenenfalls heruntergesetzt werden, damit das Gebäude schnellstmöglich in Betrieb genommen werden kann.

Wasserpreis steigt auf Formentera

Kaum wurde das Wasser in Trinkwasserqualität auf der Insel Formentera für den allgemeinen Verbrauch freigegeben, da setzt es auch schon nach. Der Inselrat von Formentera hat nun angekündigt, dass sich der Preis für entsaltzes Trinkwasser 2012 um 27 Prozent steigern werde. Gründe: Erhöhte Herstellungskosten und ein Haushaltsdefizit von rund 400.000 Euro beim Wasserversorger Aqualia, dem es gilt schnellstmöglich Herr zu werden, so der Abgeordnete für Finanzen, Bartomeu Escandell.

Schulbus nach sa Serra

Die Ex-Abgeordnete für Bildung der Pityusen, Laura Carrascosa, schlug den dringend benötigten Ausbau der Buslinie nach sa Serra, Sant Antoni vor. Es wäre eine Buslinie mit der Endhaltestelle am neuen Schulzentrum sa Serra, das erst eröffnet wurde. Mehr als 75 Kinder besuchen diese Schule, die zum größten Teil von ihren Eltern per Auto gebracht werden müssen. Vorgesehen war ein kostenloser Schulbussshuttle-Service, der jedoch aus Einspargründen nicht zum Einsatz kam. Die Eltern streikten daher bei der Schuleröffnung, so dass lediglich 17 Schüler von den ursprünglich 75 angemeldeten in der Aula erschienen. Carrascosa will nun diesbezüglich mit diversen (Schul)Busunternehmen verhandeln, damit die Schüler doch noch in den Genuss des Busshuttles kommen. Sie kündigte an, weiterhin dafür zu kämpfen.

„Weihnacht wie sie früher war …“

Wir wünschen uns in diesem Jahr
mal Weihnacht wie sie früher war.
Kein Hetzen zur Bescherung hin,
kein Schenken ohne Herz und Sinn.

Wir wünschen uns eine Stille Nacht,
frostklirrend und mit weißer Pracht.
Wir wünschen uns ein kleines Stück
von warmer Menschlichkeit zurück.

Wir wünschen uns in diesem Jahr,
’ne Weihnacht wie sie früher war.
Es war einmal, schon lang ist’s her,
da war so wenig so viel mehr.

(Verfasser unbekannt)

Eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit wünscht

das gesamte Team von IbizaHEUTE

Müllgebühren steigen

Den „dramatischen“ Anstieg der Müllgebühren in Ibiza-Stadt (Vila), der für 2012 vorgesehen ist, haben jetzt die Unternehmer auf’s Schärfste kritisiert. Sie würden bereits unter dem Druck der enormen Steuerbelastung leiden, nun das auch noch – fehle nur noch eine Verteuerung des Wassers. Demnach sollen für Einzelpersonen die Müllgebühren um sechs Euro steigen, von 66 auf 72 Euro. Für das Gewerbe, das viel Abfall produziert wie Supermärkte, Hotels oder Fast-Food-Restaurants, werden die Gebühren zwischen 12 und 20 Prozent steigen. Im Gegensatz dazu, koste die Müllbeseitigung des Gewerbes in der Gemeinde Santa Eulària 96 Euro und in Sant Josep seien bereits in den letzten zwei Jahren jeweils die Gebühren gestiegen. Der Präsident der Gastronomie-Vereinigung, Joan Riera, merkte an: „Wenn dadurch Ibiza sauber wäre, hätten wir nichts dagegen einzuwenden. Jedoch ist der Service der Müllabfuhr unbedingt um ein Vielfaches zu verbessern.“ So sei die Gebührenerhebung jedenfalls nicht zu vertreten.

Maßnahmen gegen „All-inclusive“

Für die Touristen wird auf den Balearen jetzt allerei geboten: Ab sofort dürfen nämlich touristische Einrichtungen, Bars und Restaurants all das anbieten, was sie in ihrem Kerngeschäft nicht im Portfolio haben. Zum Beispiel können nun Restaurants und Bars auch Kleidung verkaufen oder ein Bekleidungsgeschäft kann Essen und Trinken anbieten. Theoretisch sind den Rund-um-Angeboten im Einzelhandel, dem Freizeitsektor und in der Gastronmie keine Grenzen gesetzt, so das balearische Ministerium für Tourismus. Ziel dieser Maßnahmen: sie sollen den typischen „All-inklusive“-Hotel-Angeboten die Stirn bieten. Dadurch seien die generellen Einnahmen in den letzten Jahren merklich gesunken, wie der Minister für Tourismus, Carlos Delgado, erklärt. Zudem sei dies eine Chance für neue Geschäftsideen und gleichzeitig ein weiterer Service für die Touristen.

Formentera führt …

… und zwar die höchste Ausländer-Arbeitslosenquote mit 23,4 Prozent innerhalb der Europäischen Union, nach einer Studie der Arbeitsagentur der Balearen (Servicio de Ocupación de Las Islas Baleares, kurz SOIB). Auf Ibiza liege demnach die Quote bei 19,5 Prozent. Vergleicht man die Quote mit den arbeitssuchenden spanischen Personen, so kommt man auf Ibiza auf 66,2 Prozent und auf Formenera auf 54,7 Prozent. Wenn die ausländischen Mitbürger dann eine Arbeit haben, sei das Bruttogehalt, so die Untersuchung, im Schnitt um 32,4 Prozent niedriger als bei der spanischen, arbeitenden Bevölkerung (jährlich um die 14.830 Euro).

Weihnachtsausgaben sinken gering

Die neuesten Hochrechnungen der Gades-Umfrage bezüglich der Wirtschaft und Weihnachten besagen, dass die Auswirkungen der Krise während des Weihnachtsgeschäfts auch in diesem Jahr spürbar sind. Die Insulaner der Balearen reduzieren demnach ihre Kaufeslust, um ihre Freunde zu beschenken. Auch sind Kleidung, Weihnachtsschmuck und -schmaus sowie Freizeitaktivitäten eher zweitrangig, so die Umfrage. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: 4,6 Prozent im Durchschnitt pro Kopf weniger Ausgaben, also dieses Jahr pro Kopf insgesamt (trotzdem noch stolze) 636 Euro für’s Feste. Mehr Geld hingegen wird in die Geschenke der Kinder investiert, insgesamt 172 Euro pro Nase – das macht eine Steigerung von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt geben die Menschen durchschnittlich 16,4 Prozent ihres Einkommens für Geschenke aus.

Der „Pro-Kopf-Ausgabensatz“ setzt sich übrigens aus mehreren Klassenabstufungen zusammen: obere Mittelklasse mit durchschnittlich 1.100 Euro Ausgaben pro Kopf zu Weihnachten, untere Mittelklasse mit bis zu 641 Euro, die Oberschicht mit 1.448 Euro im Schnitt und die Unterschicht mit 242 Euro pro Kopf durchschnittlich.

Schiffsverkehr zwischen Pityusen bleibt bestehen

Zwar sind sieben Schiffsfahrten zwischen Ibiza, Mallorca und dem Festland in den letzten Tagen wegen des schlechten Wetters gestrichen worden, jedoch soll die Seeverbindung zwischen Ibiza und Formentera ganz normal die nächsten, wie auch über die Feiertage aufrecht erhalten werden, nach der Reederei-Website der Balearia.

Die Schnellfähre „Federico García Lorca“ und die Fähre „Abel Matutes“ konnte beispielsweise nicht aus dem Hafen von Palma und auch auf Ibiza blieben die Fähren mit den Zielen Denia und Valencia am Kai verteut. In den letzten Tagen hieß es für die Schifffahrt ununterbrochen auf Ibiza warnend „Gelb“. Das bedeutete in diesem Fall Windgeschwindigkeiten von bis zu 30 Meilen pro Stunde. Jedoch soll das Wetter in den nächsten Tagen besser werden, allerdings bei niedrigen Temperaturen von bis zu maximal 14 Grad.

Erweiterte Öffnungszeiten

Die Balearen-Regierung will jetzt mehr Dynamik in den Handel bringen. Eine weitere Liberalisierung der Öffnungszeiten soll die Wettbewerbsfähigkeit des Einzelhandels auf den Balearen steigern. Flexible Öffnungszeiten erleichtern zudem für den Konsumenten die Einkäufe und es komme „ökonomische Bewegung“ in den Markt hinein, so die Ausführungen des Balearen-Präsidenten José Ramón Bauzá. Es muss allerdings auch nicht gleich non-stop, also 24 Stunden, 365 Tage im Jahr heißen, wie jetzt gerade in Madrid erlassen wurde. Die Bedürfnisse der Gesellschaft in Madrid und auf den Balearen seine verschieden. Es soll dem einzelnen Geschäfts- und Freizeiteinrichtungsinhaber/-inhaberin mit den erweiterten Öffnungszeiten, beispielsweise an Feiertagen, mehr Möglichkeiten bieten, Kundenbindung zu betreiben – und letztendlich natürlich die Wirtschaft ankurbeln.

Bürgermeister trägt keine Mitschuld

Das Landgericht Palma de Mallorca legte die Beschwerde des Vereins der Diskotheken und Clubs der Balearen gegen den damaligen Bürgermeister von Sant Josep, Josep Marí Ribas, nun ad acta. Ihm wurde vom Verein vorgeworfen, durch sein passives Verhalten eine Mitschuld an den Verstößen bei der Errichtung des Clubs DC-10 zu tragen. Das DC-10 ist eine bekannte Diskothek und befindet sich an der Straße Richtung Ses Salines. Marí Ribas wies diesen Vorwurf zurück und das Gericht gab ihm Recht.

Diskotheken sollen länger öffnen

Ein Ergebnis der jüngst stattgefundenen Bürgermeisterratsversammlung auf Ibiza: Um mehr Touristen anzulocken, sollen die Clubs der Insel künftig länger als nur für die offiziellen Saison-Monate öffnen. Im Januar sollen dazu eine Reihe von Meetings abgehalten werden. „Wir bitten um eine Erweiterung der Saison, so dass die Diskotheken mindestens bereits Anfang Mai eröffnen und erst Ende Oktober, wenn nicht noch später schließen. Wir werden mehrere Sitzungen abhalten, um diese Möglichkeit zu prüfen“, erklärt der Inselratspräsident Vicent Serra Ferrer zu dem Punkt. Darüber hinaus soll die Einführung eines einheitlichen GPS für Taxis in allen Gemeinden der Insel eingeführt werden. Entsprechende Bestimmungen darüber werden jetzt entworfen, so die Aussage.

Neu – Freitag, 16., bis 23 Uhr geöffnet

Wer mal etwas länger shoppen möchte, hat am Freitag, den 16. Dezember die Gelegenheit dazu. Dann öffnen nämlich die Geschäfte ihre Pforten bis 23 Uhr. Im Rahmen einer neuen Kampagne „Obert a la nit“ (Nachts geöffnet) hoffen die Konsortium-Veranstalter in Ibiza-Stadt (Vila), wie auch Isidoro Macabich auf etwa 60 Geschäfte, die an dieser neuen Initiative teilnnehmen. Bars und andere Lokalitäten in dieser Umgebung bieten anlässlich der Shoppingnacht Leckereien zu speziellen Preisen an und die Geschäfte locken mit Rabatten bis zu 20 Prozent auf die Einkäufe. Darüber hinaus findet ein Schach-Wettbewerb statt und ein Gospel-Chor soll die festliche Atmosphäre auf den Straßen unterstützen – sowie natürlich zum Kauf zahlreicher Weihnachtsgeschenke aninmieren.

Ibiza soll Strahlentherapie erhalten

Die Balearen-Abgeordnete für Gesundheit, Carmen Castro, bekräftigte jetzt, dass Ibiza eine Strahlentherapie anbieten wird, unabhängig davon, was Fachleute sagen.  Diese Therapieform soll im neuen Referenzkrankenhaus Son Espases errichtet werden. Castro, die gleichzeitig Ärztin auf Ibiza ist, gestand ihre Überraschung, als sie die Aussagen der Radiologen auf Mallorca in der Zeitung las: die Installation einer Strahlenbehandlung auf den Pityusen sei demnach „Unsinn“. Dieselben Spezialisten erklärten, dass das Projekt „politisch, aber nicht wirtschaftlich rentabel“ sei und schlagen vor, dafür lieber die Transport-Konditionen der Patienten nach Mallorca zu verbessern, statt eine derartige Behandlungsmethode für viel Geld im neuen Krankenhaus auf Ibiza einzurichten. Für Castro steht jedoch fest, sie wird in ihrem Amt dafür kämpfen, egal was ihre Kollegen dazu sagen. „Alle Bürger sind gleich, ob sie nun auf Mallorca oder Ibiza geboren sind. Ich möchte, dass wir diese Behandlungsmethode auf Ibiza anbieten können“, schließt sie bestimmt.