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Krankheitsfälle schwinden weiter

Auf Ibiza und Formentera geht es bei den Genesungen weiter voran. Dazu wurden seit vier Tagen keine neuen Corona-Infizierungen festgestellt.

Heute, Freitag, 1. Mai 2020, gelten nur noch 37 Personen auf den beiden Inseln als aktiv erkrankt. Gestern waren es noch 39.

Innerhalb der vergangenen 22 Tage schrumpfte laut Gesundheitsministerium die Zahl der erkannt aktiv erkrankten Personen von 98 auf die jetzigen 37.

Seit 24 Tagen gab es außerdem keine Neu-Zugänge auf den Intensivstationen der Pityusen. Es werden nur noch sieben Patienten intensivmedizinisch betreut.

Auch neue Todesfälle blieben weiter aus.

Von den bislang, seit Diagnose des ersten Falls auf Ibiza, insgesamt 158 festgestellt erkrankten Personen auf den Pityusen gelten 109 als geheilt. Zwölf verstarben.

Balearenweit hat die Zahl der erkannt an COVID-19 erkrankten Personen um 20 abgenommen, bei fünf weiteren Todesfällen und elf Neu-Entdeckungen.

Die Gesamtzahl der diagnostizierten Corona-Fälle, seit Ausbruch auf den Balearen, beträgt laut Gesundheitsministerium 1894, von denen 1090 in Krankenhäusern behandelt wurden. 1245 erkannt infizierte Personen sind inzwischen als genesen registriert, 193 Patienten verstarben.

 

800 Tests im Gesundheitsbereich

Bis zum Wochenende sind auf Ibiza und Formentera 800 COVID-19 Tests im Bereich des Sektors der medizinischen Mitarbeiter durchgeführt worden.

Sowohl Test-Personal als auch die Zeiten für Test-Durchführungen wurden deutlich ausgeweitet, sodass aktuell 90 Personen pro Tag getestet werden können, die im Gesundheitsbereich beruflich intensiv mit potenziellen Corona-Patienten in Kontakt kommen.

Auf den Pityusen beträgt der offizielle Prozentsatz der erkannt Infizierten aus dem Gesundheits-Sektor unter sieben Prozent. Spanienweit seien es hingegen 20 Prozent. Zurzeit seien auf den Pityusen zwei aktiv erkrankt.

 

Formetera mit großen Fragezeichen

Am Montag, dem 4. Mai, wird Formentera als erste Gemeinde direkt mit Phase 1 der stufenweisen Aufhebung des Alarmzustandes beginnen. Alle anderen fangen bei Phase Null an. IbizaHEUTE berichtete.

Damit schaut ganz Spanien auf die Insel. Doch bei aller Freude schwingt viel Unsicherheit mit. Denn nichtmal für Phase Null stehen bislang (1. 5. 2020) alle Regeln fest.

So sind zwar beispielsweise für Gastrobetriebe die Bewirtungsbereiche bekannt, nicht aber, wie mit dem Personal umgegangen werden kann, das oft den ERTE-Regeln für Zwangs-Schließungen unterliegt. Offenbar soll es eine Modifikation der bisherigen ERTE-Vorschriften geben.

Klar ist hingegen, dass der Tisch-Abstand groß sein wird, Kellner mit Masken und Handschuhen bedienen sowie die Oberflächen nach jedem Gast intensiv gereinigt werden müssen. Die Sanitärbereiche sowieso.

Bei Boutiquen liegt besonderes Augenmerk auf den Ankleide-Kabinen. Diese – und besonders die Vorhänge – müssen hygienisch einwandfrei bleiben und für jeden Kunden neu desinfiziert werden. Hier werden Plastik-Vorhänge möglicherweise das Mittel der Wahl. Ein Problem stellen die Anproben an sich dar. Die Kleidungs-Stücke werden offenbar, nach einmaliger Anprobe, bis zum nächsten Tag aus dem Verkehr gezogen. Handschuhe, Desinfektions-Gel und Ozon-Reinigungsgeräte sollen für Virenfreiheit sorgen.

Formentera bekleidet damit eine Vorreiter-Rolle, die auch viel Eigenwerbung mit sich bringen kann. Auf jeden Fall wird sie viel „Erste-Hand-Erfahrung“ im Umgang mit der Phase 1 liefern, von der alle anderen profitieren werden. Sicherlich auch, was die Festlegung der offiziellen Vorschriften für diese Phase angeht.

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