Hohe Geldstrafe wegen illegaler Ferienvermietung

Ibizas Politik macht weiter ernst im Kampf gegen die illegale Ferienvermietung: Der Gemeinde Santa Eulària hat eine Geldstrafe in Höhe von 298.589,62 Euro gegen eine GmbH und deren alleinigen Geschäftsführer verhängt. Grund sei das irreguläre Anbieten von touristischen Unterkünften im Gemeindegebiet, teilte die Kommune mit.

Demnach wurde das Sanktionsverfahren eingeleitet, nachdem Kontrolleure des Inselrats festgestellt hatten, dass das Unternehmen ein Ferienhaus in der Urbanisation Siesta ohne die erforderliche touristische Genehmigung vermarktet hatte.

Der Kommune zufolge handelt es sich bei dem Verstoß um eine „schwerwiegende Verletzung der Bauvorschriften“. Gemäß dem balearischen Städtebaugesetz 12/2017 entspricht die verhängte Strafe 32,5 Prozent des Gebäudewerts, der mit 918.737,28 Euro beziffert wurde. Die Kommune wirft der GmbH vor, eine Nutzungsänderung des Gebäudes ohne entsprechende rechtliche Genehmigung vorgenommen zu haben.

Das Verfahren ist Teil des kommunalen Wohnungskonzepts „Santa Eulària Crea Futur“, einer Initiative zur Bekämpfung illegaler Ferienvermietungen. Das Programm soll nicht nur sicherstellen, dass Wohnungen in der Gemeinde ganzjährig für Einheimische zur Verfügung stehen, sondern gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum fördern und Immobilienspekulation eindämmen.

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