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Ibiza: Ferien-Vermietung. Steuern. Gutes Öl.

Inselrat von Ibiza und Airbnb einigen sich

Im Rechts-Streit zwischen der Insel-Regierung und dem Unterkunfts-Portal Airbnb gibt es eine Kompromiss-Einigung:
Ursprünglich sollte Airbnb alle Inserate löschen, die wegen fehlender Lizenz-Nummer auf illegale Ferien-Vermietung hindeuten. Die unerlaubte Vermietung ist auf Ibiza ein großes Problem. Vermieten darf nur, wer eine offizielle Lizenz dazu bekommen hat. Die Vermietung an Urlauber ist lediglich in Einzel-Häusern erlaubt, Wohnungen in Apartmenthäusern sind generell tabu. Sowohl Vermieter als auch Mieter können mit hohen Strafen belegt werden.
Die EU hatte jedoch in einem Gerichtsurteil entschieden, dass Airbnb nur ein Vermittler ist und im Rahmen der Informationsgesellschaft über das Angebot an Ferien-Unterkünften informiert. Die Plattform ist demnach nicht verpflichtet, die Einhaltung des rechtlichen Rahmens zu überprüfen.
Nun hat der Inselrat mit Airbnb ein Abkommen ausgehandelt. Die Plattform nimmt das Inserat dann automatisch aus dem Angebot, wenn gegen den Besitzer der Immobilie ein Verfahren wegen illegaler Vermietung angestrengt ist und Airbnb die Benachrichtigung darüber vorliegt.
Der Inselrat hofft nun, dass sich auch andere Plattformen dem Verfahren anschließen.

IBI-Splitting für Ibizas Hauptstadt-Anwohner beantragt

Statt alles auf einmal zu zahlen, lieber in vier zinslosen Raten. Diesen Antrag für die Begleichung der Grundsteuer (IBI) stellt die liberale Partei Ciudadanos im Rathaus von Eivissa für die Anwohner der Gemeinde der Inselhauptstadt.
„Mit einer solchen Maßnahme kann in Zeiten wirtschaftlicher Not den Familien wirklich geholfen werden“, sagte der Sprecher im Rathaus, José Luis Rodríguez. Nun fehlt nur noch die Zustimmung des Rathauses.

Auf die ganz traditionelle Weise wird Olivenöl auch in Spanien kaum noch hergestellt. Edel und gesund ist das kalt-gepresste Öl aber weiterhin. Foto: IbizaHEUTE-Archiv

Baleària-Fähre von Ibiza wirbt für Oliven-Öl

Die geschmacklichen und gesundheitlichen Vorzüge des reinen spanischen Olivenöls werden auch von der EU anerkannt. Diese fördert eine Werbe-Kampagne, die unter anderem die Baleària-Fähre Cecilia Payne ziert.
Das Schiff pendelt zwischen Dénia, Ibiza und Mallorca. Auf beiden Seiten des Bugs prangt nun der Spruch „Olive Oil makes a tastier world“.
Spanien besitze ein „gastronomisches Juwel“, das sei noch immer zu wenig bekannt, sagte der Präsident des Verbandes der Olivenöl-Produzenten Spaniens und der EU, Pedro Barato, bei der Vorstellung der Kampagne in Dénia.