Es hat geregnet im November, Dezember und Anfang Januar. Die Landwirte haben ihre Felder bestellt und Saatgut verteilt. Zumindest einen Teil, denn sie sind vorsichtig, nachdem sie im vergangenen Jahr wegen der extremen Trockenheit nur Verluste machten. Die Saat ging nicht auf und fürs Vieh musste Grünfutter vom Festland importiert werden, was teuer ist.
Bisheriger Regen lässt hoffen
In diesem Winter haben viele Bauern zumindest auf einem Teil ihrer Felder Getreide und Viehfutter ausgesät. Wenn es weiterhin ab und zu regnet, können sich die Pflanzen entwickeln, hoffen sie.
Wie die Zeitung „Diario de Ibiza“ berichtet, haben viele Bauern umgesattelt und pflanzen Kartoffeln. Die können im Juni, noch vor der großen Hitze, geerntet werden und sind auf Ibiza dank der roten Erde besonders schmackhaft. Von August bis Dezember reift die zweite Ernte, die der „neuen Kartoffeln“.
Auf Nummer sicher
Etwas zurückhaltender sind sie dagegen bei den sommerlichen Klassikern wie Honigmelonen, Wassermelonen, Kürbis und Tomaten. Da der Grundwasserspiegel sinkt und sie vielleicht nicht bewässern können, setzen sie lieber auf Nummer sicher und die heißt „Patata“.



