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IBIZA Premium Ibiza-Luxushotel “7Pines” wird nicht verkauft!

Ibiza News

Wirbel um angeblichen “Verkauf” des “7Pines” Ibiza

Fotos: 7Pines, Ibiza

Zahlreiche Medien vermeldeten gestern und heute den “Verkauf” des Luxushotels 7Pines Ibiza an die Immobilien-Agentur Engel & Völkers. Für 130 Millionen Euro soll das Hotel den Besitzer gewechselt haben. Das ist so nicht richtig.

Richtig ist: Der Düsseldorfer Immobilien-Investor “12.18.”, der das 7Pines Ibiza entwickelt hat und betreibt, hat zusammen mit der Engel & Völkers Asset Management  (also nicht der Immobilien-Agentur) einen Fonds für erstklassige Hotel-Immobilien aufgelegt. In diesen Fonds wurden bisher 3 Hotel-Immobilien im Gesamtwert von 280 Millionen Euro eingebracht. Das 7Pines Ibiza ist dabei mit 130 Millionen Euro das teuerste, das 7Pines Sardinien das zweitteuerste. Das dritte ist das Schloss Roxburghe in Schottland. Weitere hochklassige Hotel-Immobilien sollen folgen – mit einem Zielwert von insgesamt 500 Millionen Euro.

An diesem Fonds können sich institutionelle Anleger beteiligen bzw. Anteile erwerben. Ähnlich wie bei Aktien wählen große Unternehmen diesen Weg meist, um neues Geld für weitere Investitionen zu generieren.

Von einem einfachen Verkauf, wie in einigen spanischen Medien, vor allem denen auf Ibiza, berichtet wurde, kann also nicht die Rede sein. Wahr ist, dass jetzt nicht mehr “12.18.” der eigentliche Eigentümer ist, sondern der von den beiden Unternehmen aufgelegte und von der Engel & Völkers Asset Management verwaltete “EV Leisure Hotel Fund 1”. Das 7Pines Ibiza selbst wird weiterhin von 12.18. verwaltet und betrieben.