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IBIZA Premium Notrufbilanz. Corona-Todesfälle. Gegen Schrott. Historisches

Ibiza News

Obwohl eine Ambulanz zur Stelle war, konnte ein Autofahrer auf Ibiza nicht gerettet werden. Foto: Rüdiger Eichhorn


 

Balearen verzeichnen spanienweit die geringste Sterberate in Verbindung mit Corona

Die Balearenregierung zieht eine Zwischenbilanz über die Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19

Die Gesundheitsministerin der Balearen, Patricia Gómez (Bild-Mitte) gab in Palma die aktuellen Corona-Informationen bekannt. Foto: GOIB


Die Sterberate in Verbindung mit COVID-19 ist auf den Balearen die geringste aller spanischen Regionen. Von den nachweislich an Corona erkrankten Menschen sind auf Mallorca, Ibiza, Formentera und Menorca 0,5 Prozent mit oder an dem Virus verstorben, der spanische Durchschnitt liegt bei 0,9 Prozent. Die Balearen registrieren mit Stand vom heutigen 17. Februar insgesamt 249.344 Infizierungen und 1208 Verstorbene. Vor 741 Tagen wurde auf den Balearen der erste Infektions-Fall bekannt.
Während der sechsten Welle mit der hochansteckenden Variante Omikron wurden seit dem 18. Oktober 150.000 Ansteckungen gemeldet, 190 Corona-Patienten verstarben in dieser zeit. Das entspricht 0,1 Prozent der Erkrankten.
Die Gesundheitsministerin der Balearen, Patricia Gómez, führt das auf die hohe Impfquote und das verantwortungsbewusste Verhalten der Bevölkerung zurück. Dies habe dazu beigetragen, dass die Inzidenzen auf den Balearen unter dem spanischen Durchschnitt lagen und der Druck auf Krankenhäuser und Intensiv-Stationen deutlich nachlässt. Wir von IbizaHEUTE machen in den täglichen Corona-Nachrichten darauf aufmerksam, dass die Inzidenzen noch niedriger ausfielen, wenn nicht die gemeldeten, sondern die sich tatsächlich auf den Inseln aufhaltenden Personen berücksichtigt würden. Besonders auf den besuchs-intensiven Inseln macht dies einen deutlichen Unterschied. 
Gómez führte eine umfangreiche Liste von Maßnahmen an, welche die Balearen-Regierung sehr schnell durchgeführt hat, obwohl jede einzelne komplizierte Änderungen der Protokolle erforderte: Unter anderem wurden, um schneller reagieren zu können, die PCR-Tests durch Schnelltests ersetzt, eine neue Website erlaubt die Selbstverwaltung und Krankschreibung der positiv Getesteten, einzelne Apotheken autorisieren Testergebnisse für das Gesundheitswesen, Schulkinder werden geimpft, Impfungen ohne Termin werden ermöglicht und das Militär geht Kontakten nach und unterstützt die Gesundheitszentren beim Impfen.
Bis zum 17. Februar sind auf Ibiza 151 und auf Formentera sechs Personen während ihrer COVID-19 Erkrankung verstorben, auf Mallorca 991 und auf Menorca 60. 
Corona-Impfquote auf den Balearen
Corona-Impfquote auf Ibiza
Corona-Impfquote auf Formentera, 17. Februar 2022

Die Impf-Quoten mit Stand vom 17. Februar 2022. Von oben: Balearen gesamt, Ibiza, Formentera. Jeweils links 1. Dosis, Mitte Vollschutz (Zweit-Impfung), rechts Booster. Grafiken: IB-Salut


 

Schrott-Vehikel sollen Formentera nicht verschandeln

Schrottautos auf Formentera werden abgeschleppt und entsorgt

Auch große Gefährte landen auf dem Abschleppwagen, um ihren Weg zum Schrottplatz anzutreten. Wer sein Vehikel nicht vorschriftsmäßig entsorgt, dem drohen Strafen bis zu 3000 Euro. Foto: Consell de Formentera


Zum Umweltschutz gehört auch das fachgerechte Entsorgen alter Autos, Motorräder & Co. – sie dürfen nicht einfach unter einem Feigenbaum auf der Finca vor sich hin rosten. Auf den Inseln sieht man immer wieder nicht nur am Straßenrand verwaiste Vehikel. Auch auf privatem Grund zeigt wuchernde Natur nicht selten, dass die ehemaligen Fortbewegungsmittel längst ihren Dienst quittiert haben.
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Schrott-Motorräder auf Formentera werden abgeschleppt und entsorgt

Zweiräder landen besonders oft in der Landschaft. Die Strafen sind hier ebenso hoch wie für Autos und Transporter. Foto: Consell de Formentera


 

Drei Ausstellungen im Ethnografischen Museum von Ibiza

Neue Ausstellungen im Ethnologischen Museum von Ibiza
In Ibizas Ethnografischen Museum, auf dem Kirchberg Puig de Missa von Santa Eulària, werden am 19. Februar gleich drei Ausstellungen eröffnet:
So sind Werke des ibizenkischen Malers Josep Tarrés (1892-1945) zu sehen. Tarrés hat das Leben in Dalt Vila, das Treiben im Hafen und Ibizas Landschaften in lebendigen Bildern festgehalten.
Eine zweite Ausstellung, die besonders Kindern Freude machen wird, ist den Fabelwesen populärer Geschichten und Märchen, die auch heute noch als Skulpturen durch Santa Eulària spuken, gewidmet.
Und die dritte Ausstellung zeigt die Konfektion von traditioneller Insel-Kleidung, von der Anfertigung der Stoffe bis zu den schmückenden Stickereien. 
Die Ausstellungen laufen bis zum 17. Dezember.
Öffnungszeiten:
Bis Ende März und im Dezember Di. bis Sa. 10-14 Uhr, So. 11-13.30 Uhr.
1. April bis 30. September Di.-Sa. 10-14 und 17.30 bis 20 Uhr, So. 11-13.30 Uhr.
Wo? Museo Etnográfico de Ibiza, Puig de Missa, 07840 Santa Eulària des Riu.
Direkt zur Website des Museums kommen Sie, wenn Sie hier klicken.
 

Jahresbilanz der 112-Anrufe auf den Balearen

Im Schnitt werden Notrufe innerhalb von vier Sekunden entgegen genommen. Gute Standort-Informationen sind wichtig. Hilfreich ist auch die Notruf-App. Foto: Rüdiger Eichhorn


Der zentralisierte Notruf 112 ist auf den Balearen im vergangenen Jahr 656.000 Mal gewählt worden. Diese Nummer ist für jede Art von Notfall im Bereich Gefahr, Gesundheit, Feuer oder auch im Bezug auf Tierschutz erste Anlaufstation. 146.000 Anrufer hatten sich verwählt, 2100 waren Scherze, berichtet die Balearen-Regierung. 
In mehr als 117.000 Fällen wurde die Zentrale tätig. Auf IbizaSie müssen sich anmelden, um diesen Inhalt zu sehen. Sie besitzen noch keinen Zugang? Dann hier jetzt günstig buchen!