Das Erziehungsministerium der Balearen hat die Möglichkeit, Lehrer auf Ibiza und Formentera in Hotels unterzubringen, abgelehnt. Angesichts der Wohnungsnot ist es extrem schwierig für die Dozenten, von ihrem Gehalt ein Zimmer zu finanzieren.
Alter Plan scheitert am Geld
Die Unterbringung in Hotels lehnte der Erziehungsminister Antoni Vera endgültig ab, weil es juristische und wettbewerbstechnische Probleme gäbe. Das Ministerium kann sich die Hotel-Preise nicht leisten. Es wollte die Miete mit 400 Euro im Monat bezuschussen, aber das reicht nicht. Die Verhandlungen liefen seit vergangenem Jahr (IbizaHEUTE).
Immerhin erhalten 276 Dozenten auf Ibiza und 167 auf Formentera ab diesem Jahr monatlich 300 Euro Wohngeld, weil ihre Stellen sehr schwer zu besetzen sind. Ab September 2026 sollen sie dann 400 Euro erhalten.
Formentera besonders schwierig
Für Lehrer und medizinisches Personal richtet die Verwaltung spezielle Wohnungsprogramme ein. Zumindest bei den Ärzten auf Ibiza haben diese auch einen gewissen Erfolg.
Nach Ibiza und Formentera entsandte Lehrer brauchen Unterkunft von September bis Juni, sagte Vera und sucht zusammen mit den Gewerkschaften weiter nach Lösungen. Besonders Formenteras Schulen leiden unter dem Mangel an Dozenten, weil diese keine bezahlbaren Wohnungen finden und sich weigern, auf der Insel zu arbeiten.
Die Gewerkschaften berichten, dass Vermieter ihnen im Sommer gnadenlos kündigen, weil sie dann von Touristen 3000 Euro Miete im Monat verlangen können und erhalten.





