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Text: Katja Müller

Am 26. Mai 2019 sind auch Wahl-Insulaner aufgerufen, den neuen Bürgermeister ihrer Gemeinde zu wählen. In der aktuellen Mai-2019-Ausgabe der IbizaHEUTE stellen wir die Kandidaten vor und präsentieren sieben Fragen, die Sie, unsere Leser, an die Politiker gerichtet haben.

Aber: 5 Gemeinden à 8 Parteien und 7 Fragen… Das macht rein rechnerisch 280 Antworten. Und auch wenn nicht jede Partei in jeder Gemeinde einen Bürgermeisterkandidaten stellt – und einige Parteien auch nicht gemeindespezifisch sondern generell für die gesamte Insel geantwortet haben – ein vollständiges Darlegen aller Antworten innerhalb unserer gedruckten IbizaHEUTE hätte jeden Rahmen gesprengt.

Deshalb finden Sie in der gedruckten IbizaHEUTE sowie dem ePaper die Vorstellung aller Bürgermeisterkandidaten, jeweils mit Portrait und kurzem Lebenslauf, sowie die Antwort auf die beiden Fragen, die Ihnen, unseren Lesern, besonders wichtig waren:

1) Baurecht – viele sind verunsichert – es gibt Vorschriften vom Consell und Vorschriften/Einschränkungen von den Gemeinden. Und oft unterscheiden sich die Vorgaben innerhalb der Gemeinden auch noch. Wird es eine Vereinfachung/Vereinheitlichung geben?
Und:
2) Der deutschsprachige Markt leidet, unter anderem durch schlechte Flugverbindungen. Was kann Ihr Beitrag sein, um das Interesse der deutschsprachigen Klientel und der Fluggesellschaften wieder zu steigern?

Die antretenden Parteien selbst haben wir Ihnen, mit den jeweiligen generellen Ausrichtungen und Parteiprogrammen, bereits in der April-Ausgabe vorgestellt.

Die IbizaHEUTE bekommen Sie an vielen Insel-Kiosken. Außerdem ganz bequem als ePaper über unsere informationsreiche IbizaHEUTE App. Und natürlich im Abo oder als Einzelheft per Post direkt zu Ihnen nach Hause. Mehr dazu finden Sie hier, auf unserer Internetseite, unter https://www.ibiza-heute.de/aboauftrag/

 

Die Antworten auf die weiteren fünf Fragen finden Sie nun hier.

Wir haben bei der Übersetzung mehr auf Genauigkeit als auf harmonische Satzstellungen geachtet, denn wir halten es für wichtig, Ihnen möglichst genau die Standpunkte der Parteien wiederzugeben.

Die Fragen sind:
• Planungssicherheit/Gültigkeit – werden einmal gegebene Genehmigungen ihre Gültigkeit unverändert behalten, auch wenn sich die Vorschriften danach ändern?

• Wie planen Sie die Entwicklung des Landschafts-/Natur-Schutzes?

• Tourismusentwicklung – auf welchen Besuchergruppen liegt Ihr Fokus? Was sind Ihre Förderungs-/Änderungspläne, um diesen Tourismus gezielt zu fördern?

• Eivissa, Santa Eulària und Sant Josep – Brennpunkt Wasserqualität: In der Gemeinde gibt es streckenweise weiterhin sehr schlechtes Wasser. Mit welchem Plan wollen Sie da wirklich schnell Abhilfe schaffen?

• Welcher Aspekt Ibizas ist Ihnen als Kandidat oder als Partei besonders wichtig?

 

Hier die Antworten, in alphabetischer Reihenfolge der Parteien:


Planungssicherheit/Gültigkeit – werden einmal gegebene Genehmigungen ihre Gültigkeit unverändert behalten, auch wenn sich die Vorschriften danach ändern?

Ara Eivissa: Das hängt nicht vom Versprechen eines Politikers ab, sondern von der Gesetzgebung und von den Gesetzen.
Es stimmt, dass es auf der Insel zum Beispiel immer noch Bau-Lizenzen der 1970er und 1980er Jahre gibt, die noch nie zur Nutzung kamen. Genau diese Lizenzen besagen jedoch, dass innerhalb von zwei Jahren gebaut werden muss, bevor die Baugenehmigung erlischt. Das passiert auch bei den aktuellen Lizenzen. Wer auch immer regiert, muss nach entsprechender Frist die Bau-Lizenz wieder entziehen, denn sie darf nicht zur Spekulation für ein Stück Land zum teuer Verkaufen dienen, wie es im Moment der Fall ist. Wer also eine Lizenz hat und nicht am besten für den Eigenbedarf baut, kann dieses Privileg verlieren.
In einem allgemeineren Zusammenhang gibt es ein neues Gesetz der balearischen Regierung, das das gesamte Gebiet der Inseln betrifft. Die Inselregierung (Consell) Ibizas hat dabei zwei Jahre Zeit, um die Dinge anzupassen. In diesem Zeitraum muss die Inselregierung entscheiden, wo auf der Insel gebaut werden darf und wo es ausschließlich eine landwirtschaftliche Nutzung geben soll. Das ist deshalb interessant, weil es denjenigen Priorität einräumt, die das Land bewirtschaften und nicht denjenigen, die es wegnehmen möchten, um postkartenmäßig zu leben.


Ciudadanos:
Es ist wichtig, allen Personen, die eine Lizenz erhalten haben, diesbezüglich Rechtssicherheit zu bieten, da andernfalls – wenn die vorherigen Rechtsvorschriften plötzlich nicht mehr gültig wären – die wirtschaftliche Entwicklung behindert wird. Wir sind auf der Seite des Bürgers, nicht gegen ihn.


EPIC
: In den lokalen Gebietskörperschaften gibt es vor allem im Zusammenhang mit der Stadtplanung ein hohes Maß an Korruption, was dazu geführt hat, dass Lizenzen vergeben wurden, die nicht hätten vergeben werden dürfen. Es ist klar, dass wir uns alle an das Gesetz halten müssen, und wenn eine Lizenz korrekt und legal vergeben wurde, muss sie auch dann gültig bleiben, wenn sich die Bestimmungen später ändern.


Podemos:
Natürlich wäre die Rechtssicherheit jederzeit gewährleistet.


PP (Partido Popular):

José Vicente Marí Bosó: Die PP hat immer einen Konsens unter den Fraktionen gesucht, um den Bürgern die größtmögliche Stabilität zu geben. In dieser Legislaturperiode wurde der Insel-Gebietsplan (Plan Territorial Insular PTI) jedoch modifiziert, wobei alle betroffenen Sektoren ignoriert wurden als auch die Tausende von Stimmen dagegen. Für die PP war die Rechtssicherheit der Bürger schon immer einer der wichtigsten Aspekte bei der Ausarbeitung von Plänen und Standards. Denn es ist nicht fair, dass der Bürger heute etwas tun kann, und morgen sagt man ihm das Gegenteil. Auf Ibiza ist die größte Unsicherheit heute, dass wir einen Gesamtplan der Gebiets-/Stadtplanung (Plan General de Ordenación de Urbana PGOU) im Gange haben, der nicht vor Ende der Legislaturperiode genehmigt wird, was uns zwingt, den Prozess abzuschließen, um Rechtssicherheit zu bieten.

Francisco Javier Marí Álvarez:
Die Rechtssicherheit ist von grundlegender Bedeutung. Es kann nicht sein, dass sich die Vorschriften alle paar Jahre verändern. Wir müssen Vereinbarungen zwischen den verschiedenen Fraktionen treffen, damit das, was wir für ein Gebiet beschließen, auch eine angemessene Zeit bleibt. Wer eine Lizenz erwirbt, muss natürlich davon ausgehen können, dass sie auch dann weiterhin gültig ist, wenn sich später die betreffenden Bestimmungen ändern. Die öffentlichen Verwaltungen müssen diese Rechtssicherheit gewährleisten.

Antoni Marí Marí:
Lizenzen, die aufgrund eines Gesetzes erteilt sind, können nicht geändert werden, auch wenn sich das Gesetz ändert – gemäß Artikel 9 Absatz 1 der Verfassung. Dies impliziert, dass, wenn ein Bürger ein auf einer normativen Bestimmung beruhendes Verfahren durchführt, die Verwaltung die erworbene Lizenz nicht widerrufen kann, wie sehr sich das Gesetz auch ändern mag. Richtig ist, die Lizenzen bestimmen die Fristen für die Ausführung der Arbeiten. Wenn diese Fristen ablaufen, muss der Antragsteller erneut beantragen und dann gelten wiederum die Anforderungen und das Recht zum Zeitpunkt des neuen Antrags.

Carmen Ferrer:
Die Moratorien (gesetzlich angeordnete Aufschübe) und die Aussetzung von Lizenzen, die die derzeitige Regierung genehmigt hat, sind für die Insel schädlich, weil sie durch diese Unsicherheit wiederum Lawinen von Lizenzen verursacht, die erneut bei der Bevölkerung Unsicherheit verursachen, selbst bei denjenigen, die eine Lizenz erhalten haben, da sie während der Arbeiten keine Änderungen vornehmen können. Der Stadtrat/die Gemeinde wird niemals Moratorien oder Suspendierungen von Lizenzen ohne Zustimmung der Betroffenen genehmigen. Im Gegensatz zu dem, was die Inselregierung im Jahr 2015 mit der neuen vorsorglichen Regelung für Territorien getan hat. Hier wurden 2.500 Einsprüche und Gegenstimmen von Menschen auf dem Land zurückgewiesen, die sich in ihren Fincas oder Höfen geschädigt sahen.

Marcos Serra Colomar:
Diese Situation der Unsicherheit leitet sich aus den Entscheidungen und Maßnahmen der Parteien ab, die derzeit in der Inselregierung sitzen, die gehandelt haben, ohne die Bedenken und Bedürfnisse der Bewohner des Gebiets, insbesondere der Landgebiete, abzuwägen. Unsere Verpflichtung und Entscheidungsfähigkeit im Stadtrat ist demnach die, dass die Bürger nicht von der Führung der einen oder anderen Partei abhängig sind und dass die gemäß dem Gesetz erteilten Lizenzen und Genehmigungen respektiert werden.

Proposta per Eivissa: Die Partei ist ausschließlich auf die letzte Frage eingegangen: „Welcher Punkt ist Ihnen als Kandidat oder als Partei besonders wichtig?“


PSOE (FSE-PSOE/PSOE-Reinicia):

Rafa Ruiz González: Die Lizenzen haben eine Frist, und wenn man die nicht nutzt, verfällt sie. Daher haben sie während ihrer Dauer alle ihre Gültigkeit. Aber wenn sechs Monate verstrichen sind und die zuvor beantragte sowie genehmigte Arbeit bis dahin nicht ausgeführt und auch keine korrekt begründete, gerechtfertigte Verlängerung beantragt wurde, kann die Lizenz verfallen.


Josep Marí Ribas:
Die erteilten Lizenzen bleiben gültig. Die Person, der eine Lizenz erteilt wurde, hat einige Rechte, die nicht widerrufen werden können.


José Torres Torres:
Die Regelungen sind hinsichtlich Fristen und Rechtssicherheit sehr klar. Stets wird die dienlichste Regelung angewendet und niemals rückwirkend. Daher gehen die Rechte niemals verloren, immer in Übereinstimmung mit den zum Zeitpunkt des Erwerbs geltenden Bestimmungen. Wir Sozialdemokraten glauben, dass diese Zweifel daher kommen, weil einige Kommunen/Gemeinden nicht hinreichend informiert haben. Die PSOE setzt sich dafür ein, dass dies passiert.


Vicent Torres Ferrer:
Seit kurzem haben wir ein Städteplanungsgesetz. Wir leben auf einem begrenzten Gebiet und müssen daher Gesetze erlassen, die die schwächsten Gebiete schützen, wie die Bezirke mit hohem Umweltwert. Die Stadträte der Gemeinden haben bei all dem viel zu sagen, und vor allem sind sie verpflichtet, zu bestimmen, was zulässig ist und was nicht – und dies auch zu kontrollieren. Der ländliche Boden hat einen bestimmten Zweck und daran hat man sich zu halten.


Simón Planells Struse:
Wir sind die Garanten, immer im Rahmen des Gesetzes zu handeln.


VOX
: So soll es sein. Wir können den Bürgern nicht erlauben, Geiseln von willkürlichen Entscheidungen zu sein, die sich alle vier Jahre ändern, und die Gesellschaft in ein ideologisches Laboratorium von erleuchteten jungen Leuten verwandelt, die ohne jegliche Verantwortung das Bestehende abwerten und Lizenzen ungültig machen. Die die Verwalteten, die Ibicencos, die Formenterenses und alle anderen Bewohner ruinieren, als auch den Tourismus und die Investitionen vertreiben. Ibiza hat nur den Tourismus! Einige, wie die Vereinigung PROU, beabsichtigen, in die bukolischen 1960er Jahre zurückzukehren, jedoch mit Dienstleistungen des 21. Jahrhunderts, die mit dem Tourismus bezahlt wurden. Das ist Unsinn und führt zum Ruin.

Wie planen Sie die Entwicklung des Landschafts-/Natur-Schutzes?

Ara Eivissa: Das bereits in der vorhergehenden Frage erwähnte Gesetz der Balearen geht in die gewünschte Richtung. Wir wollen aber auch die Möglichkeit einschränken, ländliche Hotels/Agrotourismus zu eröffnen, die letztendlich zu Nachtclubs oder Veranstaltungsorten auf dem Land mutieren. Wir möchten, dass die ländliche Umgebung für alle ein ruhiger Ort ist und dass man die Landwirtschaft wieder wertschätzt. Wir möchten jeden Versuch unterstützen, die Felder wieder landwirtschaftlich zu nutzen. Auch mit Anreizen für die Erzeugung erneuerbarer Energien, wie die Solarenergie.


Ciudadanos
: Wir werden den Eigentümern von Waldgebieten helfen, das Land in perfektem Zustand zu erhalten und einen nachhaltigen Tourismus fördern. Wir müssen uns der Auswirkungen auf die Umwelt bewusst sein, die auf der Insel entstehen können, und Maßnahmen zur Wiederherstellung ergreifen. Unser Ökosystem ist unser Erbe, deshalb werden wir es bewahren, indem wir beispielsweise überlegen, wie wir mit Abfall umgehen.


EPIC
: Nach unserer Ansicht müssen wir die Natur und landschaftliche Umgebung sowie das historische Erbe pflegen und schützen. Wir betrachten diese Frage als grundlegend und fördern deshalb nur den Kultur-, Gastronomie- und Sporttourismus, da der Freizeittourismus (Strand und Nachtleben) bereits ausreichend unterstützt ist.


Podemos
: Die Schönheit unserer Landschaft ist ein wesentlicher Bestandteil unserer hohen Lebensqualität auf Ibiza. Und es gibt eine breite soziale Unterstützung, um das Gebiet zu schützen. Nach den Änderungen im insularen Gebietsplan (Plan Territorial Insular PTI), die wir erreicht haben, müssen wir folgende Maßnahmen zur Förderung unserer Landschaft ergreifen. Sie sollen alle Beteiligten, von Eigentümern bis hin zu Verwaltungen ermutigen, zusammenzuarbeiten:

  • Finanzierung von Gemeinde-Seiten aus für die Verschönerung ästhetisch benachteiligter Gebiete, sowohl in städtischen als auch in ländlichen Umgebungen.
• Beseitigung von Werbetafeln in ländlichen Gebieten.
  • Neubauten sollen nur auf städtischem oder bereits ausgewiesenem Bauland errichtet werden dürfen.
  • Absolute Bewahrung von Schutzgebieten, um die traditionelle Landschaft zu erhalten und die Gefahr von Waldbränden zu vermeiden.
  • Erhöhung der finanziellen Hilfen für Landwirte, um die traditionelle Landschaft zu erhalten (Pflege von Trockenmauern, Bauernhäusern, Zisternen, Öfen, Brunnen, Wiederbepflanzung oder Beschneidung von Obstbäumen …) im Rahmen der Tourismussteuer.
  • Anpassung der Vorschriften, damit neue Gebäude dem traditionellen Baustil von Ibiza entsprechen.
  • Aufnahme von Gebieten in die PTI-Überprüfung der Zoneneinteilung, die für Solargärten geeignet sind, deren visuelle Wirkung und Größe sich an unser begrenztes Gebiet anpasst, wie das Balearische Gesetz zum Klimawandel ausweist.


PP (Partido Popular):

José Vicente Marí Bosó: Unsere Landschaft ist für unsere Insel von grundlegender Bedeutung. Nicht nur als Anziehungspunkt für unsere Touristen, sondern auch für diejenigen, die das ganze Jahr über hier leben. Wir haben dies in all den Jahren der Regierung bewiesen, Gesetze erlassen und Zahlen erstellt (Áreas Naturales de Especial Interés ANEI, Áreas Rurales de Interés Paisajístico ARIP, Áreas de Alto Nivel de Protección AANP), um unsere Natur zu schützen.

Francisco Javier Marí Álvarez:
Wir haben eine einzigartige Landschaft mit großer Artenvielfalt. Es muss mit Anreizen ermutigt werden, dass Landwirte und Eigentümer von ländlichen Grundstücken diese Landschaft erhalten. Die Aussaat von Getreide und die Pflege und Bewässerung der Bäume, wie Mandel-, Johannisbrot- und Feigenbäume, sind für die Erhaltung unserer Umwelt unerlässlich. Gleichzeitig dient dies als vorbeugendes Mittel zur Brandbekämpfung.

Antoni Marí Marí:
In Sant Joan verpflichten wir uns hundertprozentig zum Schutze unserer Umwelt und Landschaft. Deshalb setzen wir auf ein nachhaltiges und umweltbewusstes Stadt- und Gemeindemodell. Wir sind uns bewusst, dass unsere Gemeinde das größte Waldvorkommen besitzt – und daher sozusagen die Lunge der Insel ist. All unsere Maßnahmen versuchen die Auswirkungen des Menschen auf die Natur zu verringern. Als Beispiel: Die Zugangsrampen zum Meer und an die Anleger, die wir zulassen, bestehen aus Holz und integrieren sich perfekt in die Landschaft. Wir haben neue und moderne Abfallsammelstellen eingerichtet, um das Recycling als Muss darzustellen. Wir helfen unseren Landwirten, sich um die Landstraßen zu kümmern, nicht nur ästhetisch, sondern auch um den Zugang zu verbessern, die Sicherheit der Nachbarn zu gewährleisten und sicherzustellen, dass diese Straßen als echte Feuerschneise dienen.

Carmen Ferrer: Das Rathaus von Santa Eulària schreibt seit 2015 spezielle Schutzpläne in allen touristischen Gebieten der Gemeinde vor. Und dies in Form einer Vorausplanung, wobei es eine Bürgerbeteiligung gibt, bei der alle Bewohner ihren Beitrag leisten können, bevor irgendetwas offiziell genehmigt wird. Mit diesen Vorausplanungen haben wir eine Neuordnung der Cala Llenya genehmigt, die eine Bebaubarkeit um ein Drittel reduziert. Und in S’Argamassa schützen wir so die bewaldeten Landstriche, das römische Aquädukt und sehen den Abriss der Gebäude in erster Meereslinie bei Cala Pada vor, die weiter hinten rekonstruiert werden. In Santa Eulària haben wir den Landschaftsschutz bereits seit Jahren in unsere Stadtplanung integriert, stellen uns aber ständig neuen Herausforderungen und Anforderungen. In Bezug auf die ländlichen Gebiete und die Erhaltung der antiken Mauern helfen wir weiter und stellen auch Mittel für die Landwirte zur Verfügung, die nicht nur durch ihre landwirtschaftliche Tätigkeit und ihre Genossenschaften wichtig für die Pflege unserer Landschaft sind. Auch müssen wir junge Leute unterstützen, damit sie sich in diese Tätigkeit integrieren können.

Marcos Serra Colomar:
Wir bieten unseren Bürgern auf dem Land echte Unterstützung und bewahren die Küste, die Bucht von Sant Antoni und die Wälder weiterhin als einen der wichtigsten Werte unserer Insel. Um der Natur den Rücken zu kehren, muss man Ibiza den Rücken kehren. Das werden wir nicht tun.


Proposta per Eivissa:
Die Partei ist ausschließlich auf die letzte Frage eingegangen: „Welcher Punkt ist Ihnen als Kandidat oder als Partei besonders wichtig?“


PSOE (FSE-PSOE/PSOE-Reinicia):

Rafa Ruiz González: Bei der Gemeinde Eivissa sind ungefähr 40 Prozent unseres Gebietes geschützt, und das wird sich auch nicht ändern, da dies durch übergeordnete Verordnungen wie dem Gebietsplan der Insel (Plan Territorial Insular) oder den Richtlinien zur Gebietsverordnung (Directrices de Ordenación del Territorio) festgelegt ist. Und darüber gibt es keine Diskussion. Wir sind eine ausgesprochen städtische Gemeinde, klar ist jedoch, dass es geschützte Gebiete wie ses Feixes oder Puig des Molins gibt, die es auch bleiben. Wir werden uns bemühen, mehr Grünflächen sowie städtische Räume für die Bürger noch umweltfreundlicher zu gestalten als bisher.

Josep Marí Ribas:
Wir arbeiten am Generalplan für Städteplanung (PGOU), der für den Stadtrat und die Gemeinde das wichtigste Instrument sein sollte, um öffentliches Land zu erhalten, um Grünflächen, Sportanlagen oder Kulturzentren zu schaffen… Kurz gesagt, Infrastrukturen, die wir alle nutzen und genießen können. Unser Ziel ist es, das Wachstum auf dem Land zu begrenzen und Sozialwohnungen zu bauen. Auf der anderen Seite haben wir eine wichtige Arbeit an den Stränden geleistet, indem wir Sonnenliegen und -schirme in den naturbelassensten Küstengebieten einschränkten und in die öffentlichen Konzessions-Ausschreibungen Maßnahmen für die mitbietenden Unternehmen einbrachten, wie Spenden an Umweltvereine oder Vereine mit sozialem Interesse. Wir gehen davon aus, dass diese Vereine durch die Konzessionen in unserer Gemeinde eine Million Euro erhalten.

José Torres Torres:
Nach der PSOE muss eine spezifische Änderung des bereits in Kraft befindlichen Gebietsplans (Plan territorial) für eine Genehmigung die vollständige Überprüfung durchlaufen, in die die gesamte Bevölkerung und alle Einheiten einbezogen werden. Die PSOE war die Partei, die alle Gesetze und Maßnahmen zum Schutze der Landschaft und Natur unserer Insel verabschiedet hat, und wir werden diese Linie fortsetzen. Im Fall von Sant Joan, muss unsere Gemeinde, die am besten erhaltene bleiben. Wir setzen darauf, den Bauern zu helfen, die diese Landschaft erhalten. Die Tourismussteuer ist der Schlüssel dazu. Sie wird zum Beispiel für den Bau der neuen Kläranlage in Portinatx verwendet und für die Wasserversorgung durch die Entsalzungsanlagen. So vermeiden wir, dass die Grundwasserressourcen zu sehr strapaziert werden.

Vicent Torres Ferrer:
Die Durchsetzung geltender Vorschriften muss das Hauptziel sein, um Zuwiderhandlungen zu vermeiden. Wenn wir eine Landschaft und eine behütete Natur haben wollen, brauchen wir zur Erhaltung unserer Gebiete Hilfsmittel.

Simón Planells Struse
: Im Jahr 2016 haben wir auf Ibiza eine Pioniermaßnahme verabschiedet: Die Zugangskontrolle von Kraftfahrzeugen in der Buchtgegend von Cala Salada. Dadurch wurde die Brandgefahr erheblich reduziert sowie Unannehmlichkeiten für Mensch und Umwelt minimiert. An allen Stränden und Buchten der Gemeinde wurden außerdem in den Wintermonaten Tonnen von abgestorbenem Seegras verteilt (die im Sommer wieder entfernt werden), damit sie als natürlicher Schutz gegen Stürme und Unwetter fungierten. Ein weiteres wichtiges Kapitel, an dem bereits gearbeitet wird, befindet sich in der Bucht Portmany (Sant Antoni). Wir glauben, dass hier der größte Schatz der Ortschaft Sant Antoni liegt, zusammen mit dem wertvollsten ländlichen Gebiet in der gesamten Gemeinde. Aus diesem Grund verbot das Balearen-Parlament die Zureise von motorisierten Fahrzeugen durch den Hafen von Sant Antoni und änderte seine Nutzung in Erholungs- und touristische Zwecke, die viel besser zur Erhaltung des maritimen Ökosystems passen. Das ist möglich dank der Erweiterung und Verbesserung des Handelshafens der Stadt Eivissa, der dafür nun zusätzlich zur Verfügung steht. Begleitet wurde das alles von Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagnen zum Schutz der Umwelt, zu denen natürlich auch die Stadtreinigung und Entsorgung von Abfällen gehören.
Andererseits unterstützt das Landwirtschaftsministerium die Arbeit der „Portmanyins-Bauern“. Eine Gemeinde, die sich rühmen kann, eine der wichtigsten landwirtschaftlichen Genossenschaften der Balearen zu haben – mit mehr als 2000 Mitgliedern. Wir leben in einer Zeit, in der junge Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund beschließen, aufs Land zurückzukehren und als Landwirte und Viehzüchter die Farmen und Parzellen wiederzubeleben. Unsere Idee ist, diese Linie aufrechtzuerhalten und Maßnahmen zur Unterstützung nach den Wahlen auszuweiten. Die von uns Sozialisten auf den Balearen verteidigte „Ökosteuer“ (auch bekannt unter „Tourismussteuer“) erlaubt es uns, in die Verbesserung der Umwelt zu investieren. Der wirtschaftliche Motor der Inseln ist der Tourismus, durch eine Attraktivität, die von der Natur lebt. Also, wenn wir das Huhn töten, legt es keine Eier mehr.
Und schließlich müssen wir in der Bucht die eingeleiteten Abwässer beseitigen, die unser Meer verschmutzen. Um das Meer mit Garantie klar und sauber zu kriegen, werden wir große Anstrengungen unternehmen müssen.


VOX
: Die verantwortungsbewusste ibizenkische Gesellschaft ist zu 100 Prozent Umweltschützer, liebt ihre Insel und ihre Umgebung, die Basis unseres Tourismus. Erinnern wir uns an die Mobilisierung gegen die Ölplattformen, an denen wir alle auf Tausend Arten teilnahmen. Die Wirtschaft von Ibiza ist jedoch nicht mehr landwirtschaftlich geprägt und die Felder und Berge sind verlassen. Im Euphemismus „Schützen“ versteckt sich das Wort „Verboten“ – und die verlassenen Berge mit ihren Wäldern sind lediglich Pulverfässer für Brände. Vorschläge:

  • Dringender Plan von ökologischen Liegeplätzen.
  • Ersatz von Kunststoffen durch biologisch abbaubare Stoffe.
  • Eine dringend benötigte Abfallrecyclinganlage.
  • Entsalzungsanlagen, die eine Überförderung unseres Grundwassers verhindern.
- Erlauben von Einfamilienhäusern auf großen Grundstücken in Naturgebieten von besonderem Interesse (Fincas en zonas Áreas Naturales de Especial Interés (ANEI)), in Verbindung mit der verpflichtenden Reinigung und Erhaltung des Waldes, der für „Biomasse“ bestimmt ist.
  • Unterstützung für Jäger und Fischer (handwerkliches Fischen/Tauch-Fischen). Sie sind unsere Hüter, sie kennen das Gelände und dessen Bedürfnisse im Millimeterbereich. Sie finden Plagen, illegale Bauten, Stau in Wildbächen und entdecken illegales Fischen oder die Plünderung unserer Unterwasserschätze. Sie sehen den echten Naturzustand jeden Tag, und sie tun es sogar gratis.
  • Unterstützung der hervorragenden lokalen Landwirtschaft mit kooperativen Plänen, die die Qualität stärken und eine Marke schaffen, die für die Gastronomie, Hotels und den Export bestimmt ist.

Tourismusentwicklung – auf welchen Besuchergruppen liegt Ihr Fokus? Was sind Ihre Förderungs-/Änderungspläne, um diesen Tourismus gezielt zu fördern?

Ara Eivissa: Die Familien. Sie sind beim Luxusgeschäft in Vergessenheit geraten. Dabei sind vor allem sie es, die die Insel auf der ganzen Welt, jenseits der Diskotheken, bekannt gemacht haben. Es gab eine gute Koexistenz zwischen Tag- und Nachtleben, die kaputt ging, als die Diskotheken an die Strände und in die Landschaft einbrachen und Party plötzlich auch tagsüber stattfand. Musik an sich ist gut, aber eine Familie mit Kindern muss an den Strand gehen können, ohne laute Musik hören oder teuer für Liegen und Sonnenschirme bezahlen zu müssen. Musik ja, aber bitte in Räumen, die so gestaltet sind, dass nur diejenigen, die feiern wollen, sie hören können. Wir müssen die Familien davon überzeugen, dass sie hier ruhig ihren Urlaub verleben und Paella essen können, ohne bei der Rechnung einen Schrecken zu bekommen.


Ciudadanos
: Wir möchten MICE-Besucher anziehen (Meetings, Incentives, Kongresse/Konferenzen und Veranstaltungen/Events). Wir glauben, dass dieser Tourismus ein qualitativ hochwertiger für die Insel ist. Fachleute, die Ibiza als Reiseziel wählen, um ihre Aktivitäten oder Firmenveranstaltungen zu feiern. Darüber hinaus möchten wir, neben dem Nachtleben und der typischen Freizeitgestaltung, weitere Gesichter der Insel zeigen, um einen Kulturtourismus zu fördern (ideal für Familien, die auch durch die Geschichte Ibizas reisen möchten) – und den Sporttourismus (jungen Menschen sollen so Alternativen geboten werden, wie beispielsweise Strandaktivitäten im Winter).


EPIC
: Siehe die Antwort zur vorherigen Frage.


Podemos
: Wir wollen die derzeitige Tourismusförderungspolitik fortsetzen, um in den Frühlings- und Herbstmonaten mehr Besucher anzulocken. Denn in der Hochsaison weiter zu wachsen, in der die Insel bereits ein Kollaps-Risiko hat, ist nicht sinnvoll. Wir haben eine außergewöhnliche Landschaft und Besonderheiten, die Ibiza über die Sommermonate hinaus zu einem attraktiven Reiseziel machen: Sporttourismus, Gastronomie, Wanderwege, Kulturtourismus – wir haben ein Weltkulturerbe, eine mittelalterliche Burg-Anlage und eine punische Nekropole. Die Möglichkeiten von Ibiza sind endlos. Einige unserer Vorschläge:

  • Verteilung des Tourismus/Saisonentzerrung mit verlängerten Arbeitsverträgen auf 9 oder 10 Monate pro Jahr, um den Druck im Juli und August weiter zu senken, bei gleichbleibenden derzeitigen Einkommensniveau. Um dies zu erreichen, wird die Tourismusförderung der Inselregierung, die mit öffentlichen Geldern finanziert wird, nur für Produkte werben, die eindeutig dazu beitragen die Saison zu entzerren, wie Gesundheit, Sport, Kongress, Kultur, Natur oder gastronomischer Tourismus. 
• Schaffung eines Güte-Siegels für ethischen oder nachhaltigen Tourismus, das die Inselregierung an Hotels, Restaurants und Unternehmen vergibt, die auf der Insel biologisch produzierte Lebensmittel anbieten. Durch diese Maßnahme wird ein Sektor gefördert, der auf dem Markt zunehmend gefragt ist: Ein umweltbewusstes Tourismusangebot, das dank der Einzigartigkeit lokaler Produkte und der Nachhaltigkeit der Unternehmen einen hohen Mehrwert bietet. Die Betriebe, die dieses Siegel tragen, fördert die Inselregierung auf Webseiten, Tourismusmessen und anderen Formen der Tourismuswerbung.
  • Aufstockung des Personals der Tourismusinspektoren der Inselregierung, um schrittweise alle illegalen Angebote zu unterbinden, mit besonderem Augenmerk auf die illegale Tourismus-Unterkunftsvermietung, die so viele negative Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat.
  • Kreieren eines neuen Tourismusprodukts, das auf archäologischen Routen basiert, eine Übersicht über die Geschichte der verschiedenen Zivilisationen, die unsere Insel bevölkerten, sowie über die Überreste und archäologischen Funde, die wir auf Ibiza, auf der Insel und unter Wasser haben. All dieser Reichtum muss ein touristisches Produkt sein, das saisonentzerrend wirkt und neu ist.
  • Start eines Filmbüros innerhalb der Tourismusabteilung, um Informationen gezielt zur Verfügung zu stellen und so die Insel zu fördern.
  • Reinigungsplan und Verschönerung unserer Insel. Werbekampagnen und Subventionen für die Sanierung von Fassaden in Stadtteilen, Dörfern und an Fincas an angrenzenden Straßen, oder anderen städtischen oder natürlichen Räumen.


PP (Partido Popular):

José Vicente Marí Bosó: Zunächst möchte ich einen umfassenden Aktionsplan durchführen und die historischen Viertel „Marina“ (Hafen), „Dalt Vila“ und „sa Penya“ sanieren, um diese Gebiete sowohl für ihre Bewohner als auch als touristische Attraktion zu retten. Ein weiterer wichtiger Vorschlag unseres Programms für Ibiza ist die Gründung einer Tourismusstiftung, die die Leitlinien, die wir im Tourismus verfolgen wollen, konzentriert und gestaltet.

Francisco Javier Marí Álvarez:
Die Gemeinde Sant Josep hat wirklich sehr unterschiedliche Besuchergruppen und Gebiete: vom jungen über den Familientourismus bis hin zu sehr verschiedenen Stränden. Der Stadtrat muss da schon arbeiten, damit unsere touristischen Gebiete in perfektem Zustand sind. Wir müssen uns um sie kümmern und sie erhalten, denn sie sind unser großer Schatz.

Antoni Marí Marí:
Bei uns ist das touristische Modell auf Familien, ländlichen Tourismus, Wandern und Outdoor-Sportarten ausgelegt. Dieses touristische Profil generiert das Einkommen der Geschäfte sowie der Gemeinde und ist extrem respektvoll mit unserer Umwelt. Wir werben mit ruhigen Stränden und Buchten sowie Wanderwegen, die es so nirgends auf der Insel gibt, mit gastronomischer Vielfalt von hoher Qualität, Tradition und Geschichte – auf verschiedenen nationalen und internationalen Messen. Um diesen Tourismus anzuziehen, sind Betriebe wie Landhotels/Agrotourismus und touristische Ferienhäuser sehr wichtig. Die Auswirkungen auf das Gebiet sind minimal, aber die Vorteile zahlreich, wenn man bedenkt, dass sie sich dazu verpflichten, die Landschaft und Umgebung zu pflegen und den Touristen auf den Wert und die Bedeutung der Natur aufmerksam zu machen. Und wir lehnen den qualitativ minderwertigen Tourismus mit „all inclusive“ und sich extrem betrinkenden Besuchern von vornherein ab.

Carmen Ferrer:
Familientourismus ist unser wichtigster Markt, aber derzeit wird die Art der Besucher nach der Motivation des Besuchs segmentiert. Für unseren Teil hat Santa Eulària den Familien- und Sporttourismus sowie den Tagungs- und Incentive-Tourismus entwickelt. Alle Gruppen schätzen unsere Natur und unser kulturelles Erbe sowie das großartige Hotel- und Gastronomie-Angebot, den kleinen Handel usw. wert. Wie auf der gesamten Insel, erlaubt die vierte zusätzliche Bestimmung des Tourismusgesetzes, Hotelanlagen zu erneuern und in Zusatzangebote zu investieren, im Hinblick auf das touristische Angebot, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Um den Sektor zu fördern, haben wir „Santa Eulària Empresarial“ ins Leben gerufen. In dieser Vereinigung können alle Wirtschaftssektoren ihre Erfahrungen und ihr Wissen einbringen, um den Tourismus in der Gemeinde zu fördern. Wir haben vor kurzem ein „Familien Destinations-Siegel“ geschaffen, um die erforderliche Qualitätsgarantie für diese Art von Nachfrage bieten zu können. Und wir haben Kultur-Routen geschaffen, die auch Sportereignisse unterstützen, die es bislang so noch nicht gab, wie beispielsweise den Marathon, mit wichtiger, internationaler Bedeutung. Wir fördern auch die „Ibiza Convention Bureau“ als Benchmark im Geschäftstourismus. Unser zukünftiger Plan sieht vor, das Produkt gemeinsam mit der Branche weiterzuentwickeln, um Santa Eulària als eine Stadt/Gemeinde der Gegensätze zu positionieren, in der die Modernität des Angebots und die Erhaltung der Umwelt, der Kultur sowie der Traditionen erlaubt, den Geist der Insel zu bewahren, und dass sich jeder, unabhängig von der Art des Besuchers, willkommen fühlt.

Marcos Serra Colomar:
Sant Antoni unterstützt den Sporttourismus seit mehr als einem Jahrzehnt mit sehr positiven Ergebnissen bei Veranstaltungen, die von Vereinen und Privatpersonen sowie der öffentlichen Hand gefördert werden.
Wir werden an der Diversifizierung des Tourismus arbeiten, da unsere Türen jedem offen stehen, der unsere Ecken und Besonderheiten in der Gemeinde genießen möchte. Sant Antoni war Pionier in Sachen Innovation im Tourismus. Unser Zentrum wird diese Position durch die Unterstützung der Geschäftswelt wiederherstellen und festigen, einhergehend mit der Stärkung unserer Traditionen und Kultur sowie der Öffnung zur Kunst im Allgemeinen und zur Straßenkunst, insbesondere wie beim „Bloop Festival“ oder anderen künstlerischen Events.


Proposta per Eivissa:
Die Partei ist ausschließlich auf die letzte Frage eingegangen: „Welcher Punkt ist Ihnen als Kandidat oder als Partei besonders wichtig?“


PSOE (FSE-PSOE/PSOE-Reinicia):

Rafa Ruiz González: Gab keine Antwort auf diese Frage.

Josep Marí Ribas:
Wir haben uns darauf konzentriert, den Tourismus außerhalb der Saison zu verstärken. Wir suchen Gäste, die sich für unsere Natur, für Sportveranstaltungen sowie für unsere Kultur und Tradition interessieren. In diesem Zeitraum haben wir beispielsweise die Salz-Messe „Feria de la Sal“ ins Leben gerufen, eine sehr erfolgreiche Initiative. Und während der Saison haben wir jeden Samstag in Sant Josep den Markt für Handwerk(skunst) & Ökologie (Mercado Artesano y Ecológico) kreiert, der sehr gut angenommen wurde.

José Torres Torres: Der Tourismus in Sant Joan muss familiär und nachhaltig sein, für die Gäste, die unsere Landschaft, Kultur und Gastronomie schätzen. Wir haben ein Netz von ländlichen Unterkünften, mit tollen Wandermöglichkeiten, Radfahren, Tauchen usw. Daher möchten wir weiterhin einen nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Tourismus für unsere Gemeinde fördern.

Vicent Torres Ferrer: Nachhaltiger Tourismus ist die Zukunft unserer Insel.
Ibiza ist vielfältig und pluralistisch. Santa Eulària hatte schon immer einen ruhigeren, familiäreren Tourismus, als andere Gemeinden und das sollte sich auch nicht ändern. Es gibt bereits einige Änderungen wie neue touristische Angebote mit Beach Clubs, die kontrolliert werden müssen, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Gleiches gilt für Unterkünfte in Wohngegenden, die ebenfalls begrenzt sein sollten. Wir von der PSOE setzen auf einen nachhaltigen Tourismus im weitesten Sinne des Wortes. Unsere Tourismusstrategie muss in die Zukunft blicken.

Simón Planells Struse:
Sant Antoni hat zwei Werte, die auf der ganzen Welt unerreicht sind: Zum einen, ein wunderschön ländlicher Teil. Zum anderen hat Sant Antoni eine Bucht, die es so in anderen Teilen der Welt nicht gibt. Genau diese Touristen, die unsere Umwelt schätzen und respektieren, wollen wir vermehrt hier haben. Der Pärchen-Tourismus ist beispielsweise auf dem Vormarsch. Sant Antoni ist ein idealer Ort für Paare, das werden wir zeigen. Auf der anderen Seite sind Familien- und Sporttourismus auch Besucher, die es uns ermöglichen, die Saison zu verlängern. Das ist mein Hauptziel für die kommenden Jahre.


VOX
: Ibiza hat das Glück, dass der Tourismus, den wir haben, sich fast selbst fördert/ beworben hat. Dies erklärt die hohe Qualität der Insel, nicht nur ihrer Natur, sondern auch die Freiheit, die sie auch heute noch verkörpert. Alle Touristengruppen passen und sollten auch weiterhin auf Ibiza bestehen, vom Neo-Hippie über Clubber, Familien bis hin zum Luxus-Tourist. Ibiza bedient das Wunder, dass hier alle in Harmonie leben. Wir lehnen keinen ab, außer „Kriminalitätstourismus“: Ein Tourismus, der unsere Gesetze, das Ökosystem oder die Harmonie nicht respektiert oder das Erbe einiger Ibicencos, die bis heute diese Leute ohne viel tamtam willkommen heißen. Im Gegensatz zu den Sozialisten („alles verboten“) und der PROU-Initiative („GENUG“) fördern wir die Rückkehr der Freiheit unter Berücksichtigung der Gesetze und Verordnungen. Sie sollte es ermöglichen, dass das Zusammenleben die Freizeitindustrie nicht behindert, die für den Reichtum verantwortlich ist. Ohne diese Industrie würde es keine Schulen, Krankenhäuser oder Flug-Ermäßigungen für die Insel-Bewohner geben.

Eivissa, Santa Eulària und Sant Josep – Brennpunkt Wasserqualität: In den Gemeinden gibt es streckenweise weiterhin sehr schlechtes Wasser. Mit welchem Plan wollen Sie da wirklich schnell Abhilfe schaffen?

Ara Eivissa: Wunder gibt es leider nicht. Wir haben bereits erwähnt, dass es sehr komplex ist, genügend gutes Wasser für die gesamte Bevölkerung sicherzustellen. Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt und wir haben inzwischen ein nicht-nachhaltiges Niveau erreicht. Der Regen und die Brunnen haben gemeinsam nicht genug Wasser für so viele Menschen. Wir müssen Entsalzungsanlagen verwenden, um Trinkwasser zu garantieren. Ideal wäre gewesen, eine genügend große Anlage für alle zu installieren, statt drei kleinere. Aber dieser Fehler kann nicht mehr korrigiert werden. Wenn alle drei in Betrieb sind, sollten wir in der Lage sein, Wasser für die 150.000 Menschen zu produzieren, die das ganze Jahr über hier leben, und die Brunnen nur im Sommer zu nutzen, wenn die Nachfrage durch den Tourismus groß ist. So können sich die Brunnen den Winter über erholen. Phänomene wie der Klimawandel machen den Niederschlag jedoch unberechenbar.


Ciudadanos
: Wir müssen anfangen, das Wasser aus den Entsalzungsanlagen wirklich zu nutzen. Derzeit wird das Leitungswasser mit dem aus den Anlagen und Brunnenwasser gemischt, weil inzwischen durch die extreme Ausbeute der Brunnen, die Wasserqualität nachgelassen hat. Wir werden alle Entsalzungsanlagen und die Infrastrukturen auf optimale Bedingungen konditionieren, um die gesamte Insel mit Qualitätswasser versorgen zu können. Wir wollen einen insularen hydrologischen Plan erstellen (derzeit fehlt Ibiza ein eigener), in dem ein effizientes Wirtschaften unserer Wasserressourcen vorgesehen ist und wodurch Wasser eingespart werden kann: Sicherstellung des ordnungsgemäßen Funktionierens der Kläranlagen, Verringerung der Leckagen und Verluste im Versorgungsnetz, Nutzungsoptimierung in ländlichen Gebieten und Verbesserung der Koordinierung zwischen allen Verwaltungen (Gemeinden, Inselregierung und Balearenregierung).


EPIC
: Wir haben eine geringe Wasserqualität, was hauptsächlich auf städtische Spekulation und der Ausbeute des Grundwassers zurückzuführen ist. Wir teilen zu 100 Prozent die Empfehlungen der Allianz für Wasser (Alianza por el Agua), darunter sind vorgeschlagene Maßnahmen zur Einsparung von Wasser, zur Rückgewinnung von Grundwasser und zur Verbesserung des Versorgungsnetzes, der Entsalzung und der Kläranlagen.


Podemos
: Während dieser Legislaturperiode wurde bereits eine wesentlich verbesserte Infrastruktur entwickelt, die dafür sorgt, dass mehr Bürger der Insel gutes Wasser erreicht. Dabei war das Wichtigste die Verbindung der Entsalzungsanlagen. Die Inbetriebnahme der neuen Kläranlage Santa Eulàrias steht ebenfalls unmittelbar bevor. Um den Druck auf das Grundwasser zu verringern schlagen wir folgende Schritte vor:

  • Verlagerung der Wasserwirtschaft von der balearischen Regierung zum Consell d’Eivissa (Inselregierung), mit der angemessenen Bereitstellung von Finanzmitteln und Personal.
  • Die Trinkwasserversorgung auf der Insel (mit Ausnahme der landwirtschaftlichen Zwecke) realisieren die Entsalzungsanlagen mit erneuerbaren Energien, damit die Rückgewinnung des Grundwassers gewährleistet wird, Grundwasser nur als Notfallreserve in der Hochsaison.
  • Erhöhte Kontrolle der aktiven Brunnen und ihrer Nutzung.
  • Installieren von elektronischen Zählern, um in Echtzeit zu erfahren, ob die Brunnen die zulässige Wassernutzungsmenge einhalten.
  • Bereitstellung von gutem Trinkwasser überall auf der Insel, um Familien erhebliche Einsparungen zu ermöglichen, die jetzt gezwungen sind, Wasser in Flaschen zu kaufen, und damit gleichzeitig immense Mengen an Plastikmüll verursachen.
  • Investitionsplan, der gemeinsam über die Balearenregierung und der Zentral-Regierung finanziert wird, um die kommunalen Wassernetze zu modernisieren und mit Sensoren und intelligenter Technologie auszustatten, um Verluste zu verhindern.
• Verstaatlichung von noch im Privatbesitz befindlichen Kanalnetzen.
  • Wiederherstellung von Trinkwasser-Brunnen auf städtischen Plätzen.
  • Alle Kläranlagen müssen eine tertiäre oder bessere Reinigung des Abwassers liefern, sodass wirkliches Grauwasser entsteht und es für die Bewässerung von Gärten oder Straßenreinigung genutzt werden kann und nicht ins Meer geleitet werden muss.


PP (Partido Popular):

José Vicente Marí Bosó: Mit der neuen, im Bau befindlichen Kläranlage von Ibiza und der Vernetzung der Entsalzungsanlagen werden wir einen wichtigen Schritt in Richtung Wasserversorgung und -reinigung gehen. Obwohl bereits begonnen, muss die Stadt Ibiza mittelfristig ihre Versorgungsnetze verbessern sowie die Ab- und Regenwasserkanalisation ausbauen.

Francisco Javier Marí Álvarez:
Seit Jahren werden die Wasserleitungen verbessert. Allerdings verfügt die Gemeinde Sant Josep über keine Entsalzungsanlage. Bis also die Entsalzungsanlage von Santa Eulària voll in Betrieb ist und der Wasserkreislauf zwischen den drei Entsalzungsanlagen der Insel geschlossen ist, wird es kein gutes Wasser in der allen Teilen der Gemeinde Sant Josep geben. Es ist eines der wichtigsten Probleme der Gemeinde Sant Josep, aber alle Verwaltungen greifen ein: lokale, insulare, autonome und der Staat.

Antoni Marí Marí
: In Sant Joan haben wir das Glück, im Verhältnis zu anderen Gemeinden, eine gute Wasserqualität zu haben. Der schnellste und effektivste Weg, Bürger mit Qualitätswasser zu versorgen, ist die Verbesserung und Modernisierung der Anlagen. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass Wasser eine knappe Ressource ist und dass unser Grundwasserspiegel derzeit bei etwa 60 Prozent liegt. Aus diesem Grund müssen wir Wassersparmaßnahmen fördern, um zur Nachhaltigkeit beizutragen und fordern, dass beispielsweise neue Gebäude wirksame Wassersparsysteme beinhalten.

Carmen Ferrer:
Santa Eulària war die einzige große Gemeinde der Insel, die kein entsalztes Wasser erhielt. Grund: Die staatliche Entsalzungsanlage wurde wegen eines Streits zwischen der Balearen- und Zentralregierung nicht in Betrieb genommen. Es ging darum, wer den fehlenden Endbetrag zahlen soll. Dank der Lösung des bürokratischen Problems seitens Mariano Rajoy, konnte die Entsalzungsanlage dann doch starten und liefert in diesem Moment entsalztes Wasser nach Santa Gertrudis, Roca Llisa, in den Stadtkern von Santa Eulària, nach Jesús und Puig d’en Valls. Die von der Stadtverwaltung errichtete Nordkanalisation mit einem mehr als 17 Kilometer langen Netz, die Sant Carles, Cala Llenya, Es Canar und Es Figueral mit entsalztem Wasser versorgt, ist nur noch eine Sache der Genehmigung des Gesundheitswesens der Balearen-Regierung. Also in einem Monat werden auch diese Gebiete mit entsalztem Wasser beliefert. Die gesamte Gemeinde Santa Eulària wird dank der Investitionen der PP vor Mai dieses Jahres über Wasser verfügen, das den gesetzlichen Qualitätsstandards entspricht.

Marcos Serra Colomar:
Im Fall unserer Gemeinde arbeiteten wir seit Jahren daran, dass wir heute qualitativ hochwertiges Wasser haben. Wir sind uns jedoch der Probleme bewusst, die in bestimmten Gebieten der Insel bestehen. Daher müssen wir alle dafür sorgen, dass es wirklich zu einer Lösung kommt. Wir alle müssen uns bewusst sein, dass Trinkwasser auf einer Insel ein kostbares Gut ist, auf das wir alle ein Recht haben und auf das wir aufpassen müssen.


Proposta per Eivissa:
Die Partei ist ausschließlich auf die letzte Frage eingegangen: „Welcher Punkt ist Ihnen als Kandidat oder als Partei besonders wichtig?“


PSOE (FSE-PSOE/PSOE-Reinicia):

Rafa Ruiz González: Das Wasser in der Gemeinde und Stadt Eivissa ist gut, wir haben keine Beschwerden oder Probleme mit der Qualität oder dem Salzgehalt. Aber offensichtlich ist dies ein Thema von größter Bedeutung, weil Wasser ein sehr knappes Gut ist, das wir gemeinsam hegen und pflegen müssen sowie in diesem Punkt nicht nachlassen dürfen. Unser Kanalnetz wird zu mehr als 85 Prozent kontrolliert, aber wir wollen diesen Qualitätsindex weiter ausbauen, bis wir den Beweis haben, dass wir kein Wasser durch unser Netz verlieren. Darüber hinaus führen wir einen Wasserwirtschaftsplan durch, um alle Verbesserungen und Modernisierungen vorzunehmen, die unsere Kanalisation benötigt, um sicherzustellen, dass die Grundwasser-Vorräte nicht zu stark beansprucht werden, mit einem maximal effizient gefahrenen Wasser-Management.

Josep Marí Ribas:
Wasser war während dieser Amtszeit das große Thema der Gemeinde. Es ist uns gelungen, Trinkwasser nach Sant Jordi, Platja d’en Bossa, sa Carroca, can Fita … zu bringen. Und wir führen bereits die letzten Tests durch, damit das gute Wasser auch die Ortschaft Sant Josep erreicht. Wenn dieses Interview veröffentlicht wird, ist Sant Josep wahrscheinlich schon versorgt. Auch in Cala de Bou, Port des Torrent und Cala Tarida erhalten die Haushalte Trinkwasser, und die Rohrleitungen wurden verbessert. Insgesamt haben wir neun Millionen Euro in Arbeiten investiert, um unser Wassernetz zu verbessern, das zuvor brutal viel Wasser verloren hat. Und sehr wichtig: Wir haben die Entsalzungsanlage bei „ses Eres“ stillgelegt, die jahrelang die Versalzung eines großen Grundwasserleiters und dadurch sehr schwere Umweltschäden verursachte.

José Torres Torres:
In der Gemeinde Sant Joan müssen auch wir Investitionen vornehmen, um Wasser aus Entsalzungsanlagen in alle städtischen Zentren zu bringen. Dank der Investitionen der PSOE-Regierungen auf Insel- und Balearenebene wurden in den vergangenen vier Jahren große Fortschritte erzielt. Jetzt müssen wir die Arbeit abschließen. Das Ziel ist, dass wir in naher Zukunft genug Wasser haben, ohne die Grundwasser-Vorräte/Brunnen zu erschöpfen, und dass das Grauwasser (geklärtes Schmutzwasser) anschließend auf Feldern, in Gärten etc. wiederverwendet wird, um eine Einleitung ins Meer zu vermeiden.

Vicent Torres Ferrer:
Wasser ist eine Priorität meines Wahlprogramms und damit meine ich den kompletten Wasserkreislauf. In jedem Zyklus ist es nötig zu handeln: Grundwasser erhalten, das Kanalsystem verbessern, um sicherzustellen, dass alle Bewohner der Gemeinde mit qualitativ hochwertigem Wasser versorgt sind, und eine ordnungsgemäße Schmutzwasserreinigung gewährleisten, die eine Wiederverwendung ermöglicht.

Simón Planells Struse:
Glücklicherweise ist das Leitungswasser, das durch die Wasserhähne der Sant Antoni-Häuser fließt, von höherer Qualität als in anderen Gemeinden. Vor einigen Monaten wurde die Wasserversorgungslizenz für einen Zeitraum von 25 Jahren vergeben. Ein wichtiger Vertrag, der die Dienstleistung verbessern wird und den öffentlichen Kassen 115 Millionen Euro spart, im Vergleich zum vorherigen Lizenznehmer. Dieses Geld wird dazu beitragen, das Konsistorium der Gemeinde „gesund“ zu halten (in nur vier Jahren wurden 16 Millionen Euro Schulden amortisiert) und es wird in Projekte investiert, die historische Defizite der Gemeinde beseitigen. Eine meiner Prioritäten: In Sant Antoni ein Kulturzentrum inklusive Auditorium errichten.


VOX
: Kurzfristig haben wir keinen soliden Plan. Die Entsalzungsanlagen – die von Santa Eulària wurde in 12 Jahren nicht fertig gestellt – sind der Schlüssel. Und es gibt Geld: Sant Josep hat einen Überschuss in Millionenhöhe. Allerdings würde die Einführung von Dosiergeräten an Wasserhähnen in Hotels und Häusern den Trinkwasserverbrauch um 40 Prozent reduzieren!

Welcher Aspekt Ibizas ist Ihnen als Kandidat oder als Partei besonders wichtig?

Ara Eivissa: Ökologismus, Kulturpflege, soziale Gerechtigkeit, Solidarität und mehr Feminismus. Die Geschlechterperspektive und -Gleichheit spielt in unserer Politik eine zentrale Rolle, weil mehr Feminismus mehr Gleichheit bedeutet und sich in die Richtung der Gesellschaft bewegt, die wir wollen. Und schließlich Ibiza, das Zentrum unserer Partei. Wir wollen, dass unsere Steuern hier bleiben, weil wir dieses Geld für anständige Gerichte brauchen, für eine medizinische Versorgung mit Spezialisten, die wir nicht haben, für eine qualitativ hochwertige Ausbildung, die uns nicht zwingt, die Insel zu verlassen, um einen höheren Abschluss zu erhalten, für einen ausreichend öffentlichen Verkehr, so dass man nicht immer vom Auto abhängig ist.


Ciudadanos
: Die Einführung einer digitalisierten Verwaltung, um auf Papier zu verzichten und damit die Verwaltung zu vereinfachen. Bürger können ihre Vorgänge von einem beliebigen Standort aus abwickeln, ohne die Dokumente persönlich vorzulegen. Ziel ist es, unser Leben zu vereinfachen und bürokratische Hindernisse zu beseitigen. Unsere Vision ist tief verwurzelt im Konzept der Smart Cities, einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die den Bedürfnissen der Gesellschaft angepasst ist: Institutionen, Unternehmen und Einwohner effektiv entspricht.

José Luis Rodriguez Poblador:
Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Gleichheit und die Einheit aller Spanier sind das Motto unserer Partei und es ist das, was mich dazu inspiriert und ermutigt, die Werte und Einzigartigkeiten unserer Inseln zu verteidigen. Ich möchte die Stimme unserer Partner und Unterstützer vor den allgemeinen Gerichten sein und dazu beitragen, Lösungen für die großen Herausforderungen zu finden, die die Balearen jetzt und in Zukunft haben.

Dani Becerra Torres:
Ich habe mich der Umwelt verpflichtet. Ich mache mir unter anderem Sorgen um die Wasserqualität, das Regenwassernetz (Oberflächenabwasser), die Strandreinigung, den öffentlichen Verkehr und die Sozialpolitik. Ich bin selbst Sportler und ein starker Verfechter, junge Menschen mit sportlichen Werten zu fördern.

Emilio Ruiz Arabí:
Sant Joan soll ein Gemeindemodell des 21. Jahrhunderts werden, das das Rathaus mit Kriterien der Effizienz, Modernität und Transparenz im Dienste des Bürgers strafft und stärkt. Ich möchte einen wirtschaftlichen Anreiz schaffen mit attraktiven, nachhaltigen Angeboten auch außerhalb der Sommersaison – und die Sportmöglichkeiten stärken, indem ich die Einrichtungen und Clubs verbessere.

José Felíx Navarro Navarro:
Die Pflicht von Beamten besteht darin, ihrer Verpflichtung nachzukommen und der Wahrheit treu verbunden zu sein. Ich bin stolz darauf, zu dieser Gemeinde zu gehören, der ich als Kandidat all meine Kraft widmen möchte, um die Probleme, die uns betreffen, zu lösen und neue Impulse für die Zukunft zu fördern. Wichtig sind mir: Fähigkeit zu Engagement, Dialog und gemeinsame Entscheidungsfindung, stets im Sinne einer vollständigen Transparenz und offen für alle Bürger.

José Ramón Martín Marí:
Ich habe mich schon immer für Politik interessiert. Es war mein Vater, der mir beigebracht hat, ruhig zu debattieren und jedem zuzuhören. Obwohl es bei sozialen Ungerechtigkeiten nicht immer einfach ist, mich zurückzuhalten. Im Bewusstsein, dass Sant Antoni ernsthafte Probleme zu lösen hat, sollte man genau prüfen, ob die Beamten für einen arbeiten.


EPIC
: Siehe die Antwort zur vorherigen Frage.


Podemos
:
Aitor Morras: Wir müssen darauf hin arbeiten, dass die Stadtverwaltung bürgernah ist, um die Stadt Eivissa zu verbessern und umzugestalten. Kurz: ein Rathaus, das die Menschen erhört. Freundlich und solidarisch sollte die Stadt sein, was nur durch eine ethische, solidarische, transparente und respektvolle Politik gegenüber den Menschen erreicht wird. Wir müssen zuerst das Recht der Bürger auf Ruhe, Mobilität und Wohnraum durchsetzen, um eine Stadt mit sauberen Straßen und Denkmalschutz zu erhalten, auf die wir stolz sind.

Pere Ribas Planells:
Die Hauptherausforderung: Sicherstellen, dass alle Einwohner von Sant Josep Wasser guter Qualität erhalten. Dann müssen wir die Sozialpolitik von der Gemeinde aus durchführen – deshalb werden wir die frühkindliche Bildung fördern, so dass es keine Defizite im Bildungsbereich von 0 bis 3 Jahren gibt. Andererseits werden wir uns weiterhin für den Gebietsschutz einsetzen, mit vernünftigen und besonnenen Maßnahmen, die zur Überarbeitung des PTI (Plan Territorial Insular – Gebietsplan der Insel) beigetragen haben und die stets die Rechtssicherheit gewährleisten.

Gian di Terlizzi:
Wir möchten, dass Sant Joan zu einer führenden Gemeinde im Bereich der energetischen Nachhaltigkeit und zu einem Maßstab für Lebensqualität für Einwohner sowie Touristen mit touristischem Angebot wird. Wir werden ganzheitliche Reformpläne für Gebiete wie Portinatx, Sa Cala de Sant Vicent und Port de Sant Miquel fördern, mit Verschönerungen öffentlicher Straßen und Gebäude unter Kriterien der Energieeffizienz und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Außerdem wollen wir häusliche Pflege und häusliche Hilfe fördern, damit die älteren Menschen unserer Gemeinde weiterhin in ihren Häusern und Wohnungen bleiben können, bis sie wieder ausreichend gesund sind, und nicht ins Wohnheim müssen. Die Altenpflege und Sozialpolitik sollte für jeden, der sich der öffentlichen Verwaltung widmen will, Priorität haben.

Marta Maicas:
Zweifellos ist die Mobilitätspolitik eine der Prioritäten, die wir für Santa Eulària haben. Wir brauchen angemessene öffentliche Verkehrsmittel mit effizienteren Busrouten und höheren Frequenzen als bisher. Auch ist die Verbindung und sichere Erreichbarkeit zwischen den verschiedenen Dörfern/Städten der Gemeinde zu gewährleisten, nicht nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern ebenso mit Fahrrad- und Fußgängerwegen. Wir beanspruchen das Recht zu gehen. Andere Themen, auf die wir uns konzentrieren: Die Versorgung aller Bürger von Santa Eulària mit Trinkwasser guter Qualität sicherstellen, so dass niemand Wasserflaschen kaufen muss. Wir werden auch aktiv an der von der Insel- und Balearen-Regierung entwickelten Wohnungspolitik mitwirken, da der Mangel an Wohnraum eines der dramatischsten Probleme ist, die wir auf Ibiza erleiden.
Fernando Gómez: Wir sind der Meinung, dass Sant Antoni den Qualitätstourismus fördern muss sowie die damit verbundenden Bereiche wie Familien-, Sport- und Gastronomie-Tourismus usw. Ein Tourismusmodell, das die Gemeinde pflegt und gleichzeitig zum Genießen ist. Da es sich bei unserer Gemeinde im Wesentlichen um eine touristische handelt, ist es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen den touristischen Aktivitäten, dem Wohlbefinden und der Erholung der Einwohner von Sant Antoni zu finden. Daher müssen wir die Anti-Lärm-Politik fortführen und weiterhin die Sauberkeit der Stadt verbessern. Für eine saubere, sichere und letztendlich freundlichere Gemeinde als zuvor. Eine Gemeinde, in der man wohnen, die man besuchen und genießen kann – wo sich alle wohlfühlen.


PP (Partido Popular):

José Vicente Marí Bosó: Derzeit ist Ibiza eine weltweite Empfehlung für Touristen, die uns besuchen. Daher liegt mein größtes Engagement darin, die Stadtgemeinde so zu gestalten, dass die Bewohner, die das ganze Jahr über hier leben, stolz darauf sind. In der nächsten Legislaturperiode werden wir daher mehrere Bereiche bearbeiten: Zugang zu Wohnraum; Minimierung der sozialen Ausgrenzung, die in dieser Legislative zugenommen hat; verkehrstechnische Öffnung der Stadt, die seit vier Jahren geschlossen ist, mehr Parkplätze zur Verfügung stellen und einen städtischen Nahverkehrsdienst mit kleinen und elektrischen Bussen schaffen, die die Punkte der Stadt mit mehr Haltestellen, Routen und Frequenzen verbinden; Reinigung der Stadt; mehr Sicherheit und eine Steuersenkung, die uns unter anderem wettbewerbsfähiger macht.

Francisco Javier Marí Álvarez:
Wir müssen das Rathaus von Sant Josep zu einer effektiven Verwaltung machen, die auf die täglichen Probleme aller Bewohner und Kaufleute der Gemeinde eingeht, die die Probleme löst und allen zuhört. Dafür sorgen, dass sie aufhört, ein Hindernis zu sein, um Teil der Lösung zu werden. Kurz gesagt, die Gemeinde Sant Josep soll eine Verwaltung werden, die schnelle und effektive Antworten liefert.

Antoni Marí Marí:
Für mich als Bürgermeisterkandidat von Sant Joan sind meine Prioritäten folgende:

  • Dass die Einwohner sich an guten öffentlichen Diensten und Services erfreuen.
  • Dass die Verfahren bei der Verwaltung flexibel sind.
  • Dass die Straßen unserer Städte und der Außenbereiche sauber und ordentlich sind.
  • Dass Grün die Farbe von Sant Joan ist, durch Bepflanzung von Bäumen in
den verschiedenen urbanen Zentren.
  • Dass unsere jungen Leute ein breites Spektrum an sportlichen Aktivitäten haben und außerschulische Aktivitäten in unseren Einrichtungen finden, wie im städtischen Schwimmbad, auf Fußballplätzen, in Turnhallen und in vielfältigen Freizeiträumlichkeiten.
  • Dass die Bewohner in den Außenbezirken im Landesinneren Hilfe zur Verbesserung und Erhaltung von Mauern, Straßen und Wäldern bekommen.
  • Dass Qualitätstourismus unsere Gemeinde besucht und wir die Saison verlängern.
  • Dass sich unsere Infrastrukturen in gutem Zustand befinden.
  • Dass unsere Studenten Stipendien für ihr Studium erhalten und zu qualifizierten Fachkräften ausgebildet werden können.
  • Dass unsere Kindergärten genügend Plätze für alle Kinder der Gemeinde bieten.
  • Dass die Menschen, die arbeitslos sind, vom Stadtrat eingestellt werden können und sich der Waldreinigung zur Verhütung von Bränden widmen.
  • Dass das Gefüge der Gemeindeverbände und Vereinigungen vom Stadtrat ordnungsgemäß gepflegt wird und sie wirtschaftliche Hilfe bei der Durchführung ihrer Aktivitäten erhalten – und dass dies ein Anziehungspunkt für die übrigen Bewohner der Insel und für unsere Besucher ist.
  • Dass unsere Städteplanung nachhaltig ist und die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich sind. Und dass eine realistische und aktualisierte Stadtplanung der Gemeinde den Bewohnern Rechtssicherheit gibt.
  • Dass Internet und Glasfaser alle Ecken der Gemeinde erreicht, auch die Häuser, die am weitesten von den Stadtzentren entfernt sind.
  • Dass es Touristen-Informationsstellen gibt, die unsere Touristen zu den besten Sehenswürdigkeiten führen, wie Kirchen, Strände, Restaurants, Hoteleinrichtungen usw.
  • Dass das Einkommen durch die unterschiedlichen Steuern und Steuersätze bestens verteilt und kein Gebiet der Gemeinde außer Acht gelassen wird.


Carmen Ferrer:
In unserem Fall ist die Nähe zu dem, was die Menschen fordern, die Lösung ihrer Probleme. Dafür unternehmen wir Anstrengungen, um die Menschen zu erreichen, ihre Bedürfnisse zu ermitteln und wenn möglich, sich mit Fragen wie der Entwicklung unserer Jugend zu befassen – ihr helfen in den Arbeitsmarkt einzusteigen, bei der Ausbildung …
Marcos Serra Colomar: In Sant Antoni de Portmany wollen wir, dass der Stadtrat wieder ein Nachbar ist, der zuhört und den Menschen hilft.
Dass die Einwohner von Sant Mateu, Santa Agnès und Sant Rafel einen wöchentlichen Service in ihren Bezirken haben, um ihre Anträge bearbeiten zu lassen, ohne nach Sant Antoni zu müssen. Wir werden einen Riesen-Schritt auf dem Gebiet des Tourismus unternehmen, um unser Angebot zu diversifizieren, indem wir Hand in Hand mit dem geschäftlichen und sozialen Gefüge arbeiten und dabei vorrangig die öffentliche Sicherheit sowie die öffentliche Ordnung gewährleisten.
Eine saubere, sichere und harmonische Gemeinde mit unseren Gästen. Immer willkommen!


Proposta per Eivissa:

Toni Roldán Tenllado: Wir sind fast 50.000 Einwohner und laut Gesetz die Hauptstadt von Ibiza. Wir können das Wachstum oder die Menschen, die in unserer Gemeinde den Wunsch haben, zu leben und zu arbeiten, nicht aufhalten. Dieses Wachstum muss jedoch ordentlich, nachhaltig und gut strukturiert sein, damit das Leben und Arbeiten in Eivissa motivierend ist. Eivissa ist immer noch eine der schmutzigsten Städte, die ich kenne. Das veraltete Kanalsystem lässt bei jedem Regen die Straßen überfluten. Das verursacht Chaos im Verkehr und Schäden an den Fassaden. Touristen aus der ganzen Welt spazieren zu Fuß durch unsere Straßen und sie finden Schmutz, mangelnde Parkmöglichkeiten und schlechte öffentliche Verkehrsmittel. Die Lösung der Probleme ist einfach, wenn wirklich der politische Wille besteht, hinzuschauen und daran zu arbeiten, diese Stadt zu einer sauberen zu machen – mit Dienstleistungen für die Bürger der gesamten Insel.

Vicent Juan Torres Ribas:
Sant Josep ist seit jeher die führende Gemeinde der Insel im Tourismus-Sektor und führend sowie innovativ in der Tourismusentwicklung. Trotzdem wurde in den vergangenen Jahren alles gestoppt, was bereits zu Verbesserungen geführt hatte. Und nicht nur das, zudem kam noch ein großer Schritt rückwärts. Als Kandidat in der Gemeinde Sant Josep verpflichte ich mich dafür, dass unsere Gemeinde erneut den Tourismussektor als eine der Hauptquellen des Wohlstands und der Schaffung von Arbeitsplätzen anführt. Es ist wichtig, dass der Generalplan der Stadt-/Gemeindeplanung (PGOU – Plan General de Ordenación Urbana) durchkommt, da wir immer noch mit einigen Verordnungen aus dem Jahr 1986 arbeiten und eine Stadtplanung benötigen, die an die Erfordernisse des jetzigen Wachstums angepasst ist. Sozialdienste sind ebenfalls eine Priorität: Niemand, der es braucht, sollte auf diese Art von Sozialhilfe der Gemeinde verzichten müssen. Sant Josep braucht für eine gute Betreuung auch ein Zentrum für ältere Menschen sowie Angehörige – und muss Familien Hilfe zukommen lassen, wenn sie sich um die ältere Generation kümmern. Auch ist dringend nötig, die Verbindung und Mobilität zwischen Sant Jordi und Platja d’en Bossa zu verbessern. Dazu müssen mehr Investitionen für die Instandhaltung der Straßen in städtischen und touristischen Gebieten bereitgestellt werden.

Rafa Rodríguez:
Das Leben in Santa Eulària sollte einfacher sein. Meine Priorität ist das Wohlergehen der Bewohner der Gemeinde mit praktischen und nützlichen Maßnahmen für alle Menschen in der Gemeinde. Da wir in einer motorisierten Welt leben, haben fast alle Familien Fahrzeuge und Motorräder, um sich fort zu bewegen. Umso wichtiger ist daher ein städtischer Mobilitätsplan, der eine optimale Verkehrslage gewährleistet, insbesondere auf den Hauptstraßen der Stadt. Es fehlen grüne Parkplätze und Bereiche für Fahrräder, um damit durch den Stadtkern fahren zu können, sowie Raum zum Abstellen für diese Fahrzeuge (Mopeds inbegriffen). Um das Leben der Bürger zu erleichtern, halte ich es außerdem für unerlässlich, mehr Büros für Bürgerservices einzurichten und die öffentlichen Sprechzeiten zu verlängern, wie die der Bibliothek. Im Sportbereich möchte ich nicht nur den Sport für alle Altersgruppen fördern, sondern auch alle Sportanlagen der Gemeinde für alle möglichen Sportarten fit machen und mehr anbieten, beispielsweise eine Kletterwand für Kletterfreunde und eine Rennbahn für Motor- und Rennsport.

Joan Torres:
Als Kandidat des Bürgermeisteramts unserer Gemeinde beabsichtige ich, dem Stadtrat eine wirksame Politik zu vermitteln, die die Probleme der Sauberkeit, der Sicherheit der Bürger und der mangelnden Glaubwürdigkeit der Stadtverwaltung lösen wird. Der kommunale Reinigungsdienst muss die Außen- und alle Pfarrbezirke erreichen. Es unverzichtbar, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die örtliche Polizei und in die staatliche Verwaltung wiederherzustellen. Dazu muss sie bürgernah sein – und die Verwaltungsverfahren müssen effizienter und schneller als bislang werden. In der Tourismusbranche muss die Gemeinde Sant Antoni die Organisation sein, die eine starke öffentliche Investitionspolitik fördert, die die bereits getätigten privaten Investitionen begleitet. Und damit gleichzeitig den Strategieplan 2016-2030 stärkt. Sant Antoni ist und bleibt meine Gemeinde. Wenn Sie mir die Gelegenheit geben, dafür zu arbeiten können wir alle „Portmanyins“ dazu bringen, wieder stolz darauf zu sein.


PSOE (FSE-PSOE/PSOE-Reinicia):

Rafa Ruiz González: In meinem Fall gibt es zwei: die Umwelt und Chancengleichheit. Die nächste Legislaturperiode muss die sein, in der gegen den Klimawandel gekämpft wird und für die Energiewende und Nachhaltigkeit. Der Stadtrat muss sich fest zur Umweltpolitik bekennen. Darüber hinaus müssen wir den Weg der Solidarität fortsetzen und sicherstellen, dass alle Menschen in unserer Gemeinde ihre Grundbedürfnisse erfüllen können und die Unterstützung finden, die sie benötigen, wenn sie eine schlechte Phase durchmachen.

Josep Marí Ribas:
Wir wollen eine Seniorenresidenz und ein Tageszentrum in Sant Josep bauen – wir haben bereits mögliche Grundstücke – und wir wollen neben der Kirche einen neuen Platz schaffen. In Sant Jordi setzen wir auf die Errichtung eines Kulturzentrums, von mehr Parkplätzen, die Erweiterung der Bibliothek und Reform des zentrealen Platzes. In Cala de Bou beginnt der Bau der neuen Schule von Ses Planes. Das medizinische Zentrum wird ebenfalls erweitert und seitens des öffentlichen Gesundheitswesens verdoppelt sich die Anzahl der Ärzte und Krankenschwestern. Außerdem hat dieses Gebiet der Gemeinde sehr bald das Auditorium „Caló de s’Oli“ – der Bau ist weit fortgeschritten. Wir möchten auch mehrere Picknickplätze und weitere Spielplätze in der Gemeinde schaffen. Ebenso müssen wir die Sonderpläne zum Schutz der Kirchen und deren Umgebung genehmigen sowie den Generalplan der Städteplanung (PGOU) vorantreiben.

José Torres Torres:
Meine Prioritäten sind: Der Bau der neuen Kläranlage in Portinatx, die Wiederverwendung von Wasser, die allgemeine Instandhaltung und Reinigung der Gemeinde und die Schaffung eines „grünen Punktes“, wo umweltfreundlich Abfälle aller Art gesammelt und abgeholt werden, damit sie nicht irgendwo in der Natur landen. Die Nachhaltigkeit und Pflege der Umwelt hat für die PSOE höchste Priorität.

Vicent Torres Ferrer: Für mich gibt es einige besonders wichtige Punkte:

  1. Gewährleistung der Mobilität in der gesamten Gemeinde und in all ihren Aspekten.
  2. Förderung der Wohnungspolitik.
  3. Garantie einer nachhaltigen Zukunft, in der Lebensqualität vorherrscht.


Simón Planells Struse:
Den „Portmanyí“-Stolz erhalten. Wohlstand lässt sich nicht nur am Pro-Kopf-BIP (Bruttoinlandsprodukt) messen, ohne den Stolz und das Wohlergehen der Bevölkerung zu berücksichtigen. Das beste Touristenziel ist jenes, auf das die Bevölkerung wirklich stolz ist.


VOX
: Die Verwaltung für den Bürger nützlich, kostengünstig und effizient zu machen. Letztendlich haben alle Probleme eine gewisse Priorität und es ist dringend Zeit zu reagieren.

 

 

 

 

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