IbizaHEUTE hatte vergangene Woche die Bilanz der Strandwächter auf Formentera gemeldet. Inzwischen liegen die vorläufigen Zahlen der Balearen-Regierung vor. Sie titelt: „Es sinkt die Zahl der Toten und erhöht sich die der Schwimmer in Lebensgefahr, die gerettet werden konnten“.
43 Menschen starben
Dennoch verloren 31 Personen ihr Leben beim Baden, wobei Strand und Meer gemeint sind. Denn für Formentera meldet die Regierung einen tödlich Verunglückten. Das war wohl das Baby, das unter einem Felsvorsprung im Schatten lag und tragischerweise von herabrutschendem Geröll getötet wurde.
Auf Mallorca starben 22 Menschen, auf Menorca fünf und auf Ibiza drei. Das sind sechs weniger als 2023. 12 starben außerhalb der Zeiten der Rettungsschwimmer. Hinzu kommen 12 Personen, die in Schwimmbecken ertranken. Insgesamt verloren also 43 Menschen ihr Leben beim Sommervergnügen Nummer 1 auf den Balearen.
Viele brenzlige Situationen
Die jungen Männer und Frauen retteten viele Personen aus brenzligen Situationen. 1649 waren übermütig und unvorsichtig oder nicht vertraut mit dem Meer. 708 wurden von Strömungen erfasst, 538 von hohen Wellen und 405 schwammen zu weit raus.
Schwere Unfälle
In diesem Jahr war die Saison sehr warm, die Strände waren sehr voll und die Zahl der Badetage hoch. Deshalb gab es mit 914 mehr schwere Fälle als 2023 (708), erklärte die Balearen-Regierung. Auf Ibiza waren es 152, auf Formentera 49. 135 mussten auf Ibiza ins Krankenhaus, 44 auf Formentera. Das sind mehr als die 32, die Formentera selbst angab (IbizaHEUTE).
Baden trotz roter Flagge
Es überrascht die hohe Zahl von Zwischenfällen in Schwimmerbereichen durch Boote ohne Motor (35.000) und Schwimmern in Bootskanälen (35.700). 12.700 Motorboote in Badebereichen mussten die Strandwächter ermahnen, 8163 Personen halfen sie, weil sie bei roter Flagge (absolutes Badeverbot) losschwammen und dann in Schwierigkeiten gerieten.



