Die Regionalregierung der Balearen plant, das Verbot von Energydrinks und stark verarbeiteten Lebensmitteln auf Klassenfahrten und Studienreisen auszuweiten. Dies kündigte die balearische Ministerpräsidentin Marga Prohens am Sonntag über den Kurznachrichtendienst X an.
„Zusätzlich zum Handyverbot in den Klassenzimmern und der Begrenzung der Bildschirmzeit für die Jüngsten werden wir in diesem Schuljahr das Verbot des Konsums von Energydrinks und stark verarbeiteten Snacks auf Schulausflüge und Studienreisen ausweiten“, konkretisierte Prohens in ihrem Beitrag. Die Maßnahme solle den „Sorgen der Familien“ Rechnung tragen und den verantwortlichen Umgang mit Technologie sowie gesunde Ernährungsgewohnheiten bei Kindern und Jugendlichen fördern.
Erstes Verbot bereits sechs Jahre alt
Demnach soll die Maßnahme durch ein Dekret zeitnah umgesetzt werden. Mit dessen Ausformulierung, so Prohens, sei gegenwärtig das Ministerium für Bildung und Universitäten beschäftigt.
Die neue Regelung ergänzt das bereits bestehende Dekret 39/2019 zur Förderung der mediterranen Essgewohnheiten. Dieses verbietet bereits den Verkauf von Industriegebäck und zuckerhaltigen Getränken in Kantinen von Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen auf den Balearen. Mit der Ausweitung auf außerschulische Aktivitäten verschärft die Regionalregierung ihren Einsatz für eine gesündere Ernährung von Schülern.



