Am Dienstagfrüh hatten drei Aktivisten der Protestorganisation Futuro Vegetal die Villa des Fußballspielers Lionel Messi in Cala Tarida mit Farbe besprüht. Am Donnerstag haben sie den Eingang des Leonardo Royal Hotels in Es Canar schwarz-rot gefärbt.
Kritik an Israel
Ging es den drei jungen Menschen bei Messi um den verschwenderischen Reichtum, der die Klimakrise vorantreibe, so prangern sie in Es Canar die israelische Hotelkette an, den Völkermord an den Palästinensern zu finanzieren. Sie unterstützt israelische Soldaten mit Sonderpreisen. Weltweit gibt es 294 Hotels der Fattal-Gruppe, 17 in Spanien.
Protest gegen Verschwendung
Die Protestbewegung ruft zum Ungehorsam der Bevölkerung auf. Sie müsse auf die Klimakrise aufmerksam machen, denn die Institutionen täten nichts, um Hoteliers, die Ressourcen verschwenden, die nicht da sind – auf Ibiza das Wasser – zu bremsen, so die Aktivisten. Sie wurden von der Polizei festgenommen.



