Unbelehrbar scheint ein Grundstücksbesitzer in Santa Gertrudis (Gemeinde Santa Eulària) zu sein. Am Freitag und am Sonntag vergangener Woche musste die Feuerwehr dort zweimal antreten, um Feuer zu löschen.
Landwirtschaftliche Abfälle verbrennen
Der Grundbesitzer verbrannte am Freitag, 1. März, landwirtschaftliche Abfälle, etwa große Mengen trockenes Schilfrohr und überließ das Feuer seinem Schicksal. Es erlosch nicht etwa, sondern breitete sich aus, schließlich hatte der Wetterdienst Sturmwarnung Gelb ausgegeben. Auch, wer keine Nachrichten hörte, dürfte die Böen gespürt haben. Schließlich musste die Feuerwehr eingreifen, um den Brand zu löschen.

Trotz absolutem Feuerverbot gleich nochmal
Zwei Tage später, am Sonntag, 3. März, mussten sie vormittags wieder auf dem gleichen Grundstück an der Landstraße nach Sant Miquel ein Feuer löschen. Es brannte ganz allein vor sich hin. Am Sonntag herrschte mit Alarmstufe 3 absolutes Feuerverbot, selbst für Leute, die eine Sondergenehmigung hatten.
Mit der Feuerwehr präsentierten sich auch Beamte des Umweltamtes am Brandort. Sie versuchten, in Erfahrung zu bringen, weshalb das Feuer trotz des Verbots entfacht wurde und ohne Kontrolle war. Dem Verursacher drohen Sanktionen und Geldbußen.




