Die Gemeinde Sant Josep gab die Anschaffung von elf neuen emissionsarmen Fahrzeugen bekannt, darunter zwei Offroad-Motorrädern.
Die Gemeinde Sant Josep auf Ibiza hat ihren kommunalen Fuhrpark um elf Fahrzeuge erweitert. Die Anschaffung sei Teil eines „umfassenderen Erneuerungsplans“, mit dem die Stadtverwaltung ihre Dienstleistungen modernisieren und zugleich die Umweltbelastung senken wolle, teilte die Kommune zu Wochenbeginn mit.
Die neuen Fahrzeuge wurden demnach in den vergangenen sechs Monaten angeschafft. Sie kommen in mehreren Bereichen zum Einsatz, darunter bei der Ortspolizei, im Umweltressort sowie im Sportamt. Die Anschaffung ist nach Angaben der Gemeinde Teil einer „längerfristigen Strategie“: Im kommenden Jahr solle der restliche Fuhrpark schrittweise ersetzt werden.
Drei Elektrofahrzeuge
Bürgermeister Vicent Roig sagte, Ziel sei es, vor allem „ältere Fahrzeuge außer Dienst zu stellen“ und durch effizientere Modelle zu ersetzen. Dadurch könne der CO₂-Ausstoß der kommunalen Flotte deutlich reduziert werden. Fast alle neuen Fahrzeuge verfügten über eine ECO-Umweltplakette, drei Einheiten seien sogar vollständig elektrisch, sagte Roig.
Mit der Erneuerung wolle die Gemeinde zugleich die Arbeitsbedingungen der städtischen Dienste verbessern. Modernere Fahrzeuge sollen unter anderem Mitarbeitern aus Wartung, Gartenbau sowie der städtebaulichen und umweltbezogenen Kontrolle zur Verfügung stehen.
Weitere Fahrzeuge für 2027 geplant
Zu den auffälligsten Neuzugängen gehören zwei Offroad-Motorräder. Sie sollen künftig die Überwachung von Naturgebieten und schwer zugänglichen Küstenabschnitten erleichtern. Besonders während der Sommermonate, wenn der Besucherandrang stark zunehme, könnten die Fahrzeuge bei der „Kontrolle sensibler Gebiete“ wie des Naturreservats Ses Salines oder der Bucht Cala d’Hort eingesetzt werden, hieß es aus dem Rathaus.
Roig bezeichnete die neuen Fahrzeuge als „wichtige Unterstützung“ für die arbeitsintensiven Sommermonate. Die Investition gehe auf Planungen zurück, die bereits im vergangenen Sommer begonnen hätten, um die kommunalen Dienste besser an die „aktuellen Anforderungen der Gemeinde“ anzupassen.
Mit der Erneuerung des Fuhrparks wolle die Gemeinde „die Effizienz der kommunalen Dienste verbessern und eine effizientere sowie umweltverträglichere Mobilität voranbringen“, teilte das Rathaus weiter mit.



