Schon jetzt befinden sich Urlauber auf Ibiza, die ihre Reise mit FTI gebucht haben. Das Gros der Reservierungen betrifft aber die Sommerferien. Der nach TUI und DER drittgrößte europäische Reiseveranstalter, FTI aus München, ist nach Anmeldung der Insolvenz am Montagnachmittag bemüht, den Reisenden Lösungen zu bieten. Betroffen sind Buchungen mit FTI, 5vorFlug und BigXtra.
Versicherungsfonds deckt Kosten
Zum einen gibt es den nach der Insolvenz von Thomas Cook 2019 eingeführten Reiseversicherungsfonds. Er deckt die Kosten bei gebuchten Pauschalreisen. Auch bei Individualreisen, die nicht vom Fonds aufgefangen werden, wird nach Lösungen gesucht.
Balearen-Regierung bemüht sich
Das Auswärtige Amt in Berlin und auch die Regierung der Balearen bieten Hilfe an, um Hotels und Rückreisen für gestrandete Urlauber zu organisieren. Sicherheit und das Wohlergehen der Touristen, hätten oberste Priorität, erklärte der balearische Minister für Tourismus, Jaume Bauzà Montagabend. Die mallorquinische Agentur Viajes Sidetours kümmert sich um die Reisenden in Spanien und Portugal.
Ibizas Hoteliers besorgt
Hauptziel der Deutschen ist Mallorca. Aber rund 20.000 FTI-Urlauber hatten im vergangenen Jahr ihre Ferien auf Ibiza und Formentera gebucht. Und für dieses Jahr sehen die Zahlen wohl ähnlich aus. Die Hoteliers der Pityusen sind entsprechend besorgt über den Zusammenbruch des Veranstalters und die Folgen für die Sommersaison.



