Ibiza: Jetzt köstlich österlich. Schließlich ist die Semana Santa die Zeit der süßen und auch herzhaften Oster-Spezialitäten. Typisch für die Fastenzeit und die Karwoche auf Ibiza ist zum Beispiel ein Eintopf aus verschiedenen Gemüse-Sorten wie Mangold, Tomaten Zwiebeln, Knoblauch, dazu Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Kichererbsen. Das Ganze natürlich ganz ohne Fleisch. Der Name der Speise: Cuinat.
Ibiza: Jetzt köstlich österlich
Charakteristisch für die Osterzeit sind auch die Torrijas, die spanischen „Armen Ritter“. Dabei erlebt Brot – am besten sogar ein paar Tage alt – eine durchaus schmackhafte Verwertung und Verwandlung.
Außen knusprig, innen weich, sind die süßen Teilchen nach einem jahrhundertalten Rezept aus Weißbrot, Brötchen oder Baguette, Milch, Zucker, Eiern und Zimt hergestellt. Manchmal wird die Milch auch mit Orangen- oder Zitronenschalen aromatisiert. Oder es kommt, wie auf Ibiza, noch ein Schuss Hierbas hinein.
Torrijas: „Arme Ritter“ ganz spanisch
Erlaubt ist, was schmeckt. Doch wie immer sie auch auf dem Tisch stehen, eines steht fest: Aus der Mode kommen die goldbraun frittierten Torrijas so schnell nicht!
Es heißt, dass in Spanien die ersten schriftlichen Aufzeichnungen von diesem Rezept vom Anfang des 17. Jahrhundert stammen.

Buñuelos: Zum Vernaschen gut
Auch die Buñuelos sind typisch für Ostern. Für die frittierten Teiglinge gibt es ebenfalls eine ganze Reihe unterschiedlicher Rezepte. Aber mit einem Mix aus Eiern, Milch, Wasser, Mehl, geriebenen Kartoffeln und zu guter Letzt mit Zucker bestreut liegen Naschkatzen, die Lust aufs Selbermachen haben, goldrichtig.




