Drei Aktivisten der Plattform Futuro Vegetal haben die weiße Villa von Fußball-Star Lionel Messi mit schwarzer und roter Farbe besprüht. Sie wollen damit gegen den Reichtum, die Immobilienpreise und die Wohnungsnot auf Ibiza protestieren. Dabei schießen die Immobilienpreise weiter in die Höhe, wie das Portal Fotocasa feststellt.
Protest gegen Reichtum
Die Aktivisten sprangen über eine Mauer, das Anwesen war nicht geschützt. Da weder Sicherheitspersonal noch Polizei auftauchten, drehten sie selbst ein Video über ihre Tat, zu der sie stehen. „Ibizas Brunnen versiegen, aber Messis Pool ist voll“, prangern sie die Verschwendung der Reichen an. Die Villa in der Cala Tarida in Sant Josep hat Lionel Messi für elf Millionen Euro erworben und sie ist nicht einmal legal. Offensichtlich fehlt die Baulizenz.
Fotocasa mit Preisen im Juli
Für legale gebrauchte Immobilien auf den Balearen gibt das Portal Fotocasa im Juli eine Preissteigerung von fast 15 Prozent gegenüber dem Juli 2023 und 0,5 Prozent gegenüber Juni 2024 bekannt. Deutlicher: 4273 Euro pro Quadratmeter heute sind 553 Euro mehr als im Juli 2023.
Eivissa hat teuerste Wohnungen Spaniens
Eivissa ist die teuerste Gemeinde Spaniens mit 6948 Euro/m² bei gebrauchtem Wohnraum. Santa Eulària mit 5847 Euro/m² und Sant Josep mit 5640 Euro/m² folgen nach Andratx und Palma. Geradezu günstig sind Inca und Manacor auf Mallorca mit 1993 bzw. 2188 Euro/m².
„Preise steigen weiter“
Die Sprecherin von Fotocasa, María Matos, erklärt die steigenden Preise mit der hohen Nachfrage und dem begrenzten Angebot. Es werden zu wenig Wohnungen auf den Inseln gebaut. Darin stimmt sie mit Futuro Vegetal überein. Die Preise werden weiter steigen, so Matos.



