Das Amt für Umwelt, Nachhaltigkeit und Küste des Rathauses Sant Josep hat sich vergangene Woche mit den Betreibern des Strandservices in den Buchten zusammengesetzt. Die Strände Sant Joseps sollen eine Referenz für Ibiza sein. Also müssen alle zusammenarbeiten, damit Vergnügen und Küstenschutz sich die Waage halten, erklärte Bürgermeister Vicent Roig.
Nicht alle halten sich an die Regeln
Im vergangenen Jahr hatten zwei Betreiber Lizenzen für Strandbuden und Liegen, 28 für Sonnenliegen und Schirme und sieben für Boote und Surfbretter. Leider haben sich nicht alle an die Regeln gehalten.
Das Rathaus hat 118 Kontrollen durchgeführt und 25 Verfahren eröffnet. Insgesamt wurden 40 Verstöße gemeldet. Die Hälfte der Betreiber hat mehr Elemente aufgestellt als erlaubt. Urlauber erhielten keine Quittung, wenn sie Liegen und Schirme bezahlten oder mussten mehr zahlen als erlaubt.

Hier die Preise:
Deshalb macht das Rathaus noch einmal die Preise klar. Die sind für alle Strandbesucher interessant:
- Strandliegen und Sonnenschirme kosten 10 Euro pro Tag und 5 Euro ab 15.30 Uhr.
- 30 Minuten Tretboot, Kajak etc. kosten 15 Euro.
- Wasserski kostet 15 Euro für 20 Minuten,
- Windsurf 30 Euro für 30 Minuten,
- Für Segelboote können 60 Euro die Stunde berechnet werden.
Klare Identifizierung
Alle Betreiber und Angestellten müssen klar zu identifizieren sein. Sie tragen weiße T-Shirts mit dem Wappen des Rathauses und dem Namen der Konzession auf der Vorderseite. Auf dem Rücken steht „Serveis de Platja“ auf Katalanisch, Spanisch und Englisch. Andere Werbung darf auf dem Hemd nicht stehen.
Die Strandbuden dürfen kein Glas benutzen (!) und keine Musik machen.
Wer jetzt an die Salinen und die Beach Clubs denkt: dieser Strand hat als Teil des Naturparks andere Regeln und gehört nicht zum Rathaus.



