Die Guardia Civil hat im Zusammenhang mit einem schweren Bootsunfall vor der Küste Ibizas einen 44-jährigen Italiener festgenommen. Der Mann soll am vergangenen Montag vor der Cala d’Hort mit seinem 15 Meter langen Motorboot einen Katamaran gerammt und dabei die 52-jährige spanische Steuerfrau schwer verletzt haben.
Nach Angaben der Behörden war die Motoryacht unmittelbar vor der Kollision mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 Knoten unterwegs. Durch die Wucht des Aufpralls sei der Katamaran wenig später gesunken. Die Bootslenkerin wurde von Rettungskräften in die Traumatologie des Krankenhauses Can Misses auf Ibiza eingeliefert. Dort werde sie weiterhin „in kritischem Zustand“ medizinisch behandelt, teilte die Behörde am Freitag mit. „Der Zusammenstoß wurde durch das Motorboot verursacht, das der Festgenommene steuerte“, so die Polizei.

Unfallstelle wurde markiert
Die übrigen Besatzungsmitglieder des Katamarans konnten gerettet und ins Krankenhaus gebracht werden. Ihre Verletzungen seien jedoch nicht schwerwiegend gewesen, hieß es weiter. Ein Schiff des Roten Kreuzes schleppte das Motorboot in den Hafen, während das gesunkene Wrack markiert wurde, um andere Schiffe zu vor der Unfallstelle zu warnen.
Die Guardia Civil appellierte in diesem Zusammenhang an Bootsführer, geltende Vorschriften einzuhalten und Ablenkungen am Steuer zu vermeiden. Überdies warnte sie vor den Konsequenzen von Alkohol- oder Drogeneinfluss am Steuerrad.



