Die Gemeinde Sant Josep im Westen Ibizas hat in den vergangenen Wochen ihre Bemühungen um Sauberkeit und Instandhaltung im öffentlichen Raum deutlich verstärkt. Mit gezielten Maßnahmen in mehreren Ortsteilen sollen Straßen, Gehwege und Alltagsflächen aufgewertet werden.
An der Platja d’en Bossa rückten im Rahmen der jüngsten Reinigungsaktion städtische Mitarbeiter mit Hochdruck-Dampfgeräten an. Die Gemeindeverwaltung setzt nach eigenen Angaben diese Technik „gezielt auf stark frequentierten Gehwegen und Fußgängerzonen ein“. Damit soll hartnäckiger Schmutz entfernt und das Erscheinungsbild belebter Touristenbereiche aufgewertet werden.
Auch in der Cala de Bou, zuletzt in verschiedenen örtlichen Medien abwertend als Cala Bronx betitelt, griffen die Reinigungsteams durch. Dort konzentrierten sich die Arbeiten auf die Avinguda de Sant Agustí, wo sich auf einem Parkplatz erhebliche Erdansammlungen gebildet hatten. Die Gemeinde habe diese beseitigen lassen, um die „Zufahrt zu verbessern und negative Auswirkungen auf Mobilität und Regenwasserablauf zu verhindern“, hieß es aus dem Rathaus.
Anwohner und Einzelhandel übte Kritik
In Sant Jordi standen ebenfalls mehrere Maßnahmen auf dem Programm. An den Sammelstellen für Abfall in der Carrer de Sant Jordi erneuerte die Verwaltung die Informationsaufkleber zur korrekten Nutzung der verschiedenen Müllcontainer. Zudem befreite Reinigungspersonal die Carrer de Vitrac im Bereich von Can Raspall von Gestrüpp und Unrat. Dadurch verspricht sich die Gemeindeverwaltung eine erhöhte Verkehrssicherheit.
Die Kommune reagierte mit der Säuberungsaktion auf zuletzt laut gewordene Kritik von Anwohnern und Geschäftstreibenden. Diese hatten insbesondere den „verwahrlosten“ Zustand in der Cala de Bou angeprangert. Die Gemeindeverwaltung teilte am Donnerstag mit, dass die jüngsten Maßnahmen ihr Engagement für den ordnungsgemäßen Zustand von Straßen und öffentlichen Flächen unter Beweis stellten.



