Immer mehr Menschen verbrauchen immer mehr Wasser. Diese Logik begegnet die Politik mit einer geplanten vierten Aufbereitungsanlage. Nun zeigt ein Bericht auf, dass die Situation ohne die zahlreichen Leckagen im Verteilernetz ein gänzlich andere wäre.
Auf Ibiza wäre eine der drei Meerwasserentsalzungsanlagen überflüssig, hätte die Gemeinden ihre Leitungen besser im Griff. Nach einem Bericht der Alianza por el Agua gingen 2024 auf der Insel 4,38 Hektokubikmeter Trinkwasser durch Leckagen im kommunalen Verteilernetz verloren – das entspricht dem Jahresverbrauch von 94.000 Menschen oder der kompletten Jahresproduktion einer Entsalzungsanlage.
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