Weinproduktion auf den Pityusen deutlich eingebrochen

Die Weinproduktion auf den Inseln ist in diesem Jahr drastisch zurückgegangen. Wie das balearische Landwirtschaftsministerium mitteilte, wurden 2024 nur noch 53.253 Hektoliter Qualitätswein erzeugt, ein Rückgang um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen sei die Insel Formentera, wo die Produktion um 43,2 Prozent einbrach.

Landwirtschaftsminister Joan Simonet führte den Ernterückgang hauptsächlich auf die anhaltende Dürre zurück. Auch ungünstig verteilte Niederschläge während der Wachstumsphase hätten zu den Ernteausfällen beigetragen. Ein weiteres Problem stelle der verstärkte Befall durch Ringeltauben dar, die besonders auf Ibiza und Formentera die Trauben dezimiert hätten.

Die Erträge pro Hektar seien von 5.257 Kilogramm im Jahr 2023 auf nur noch 3.926 Kilogramm gesunken, ein Minus von 25 Prozent. Auf Mallorca verzeichneten die geschützten Herkunftsbezeichnungen „Binissalem“ und „Pla i Llevant“ Produktionsrückgänge von 27,7 beziehungsweise 25,4 Prozent. Einzig Menorca kam mit einem Minus von fünf Prozent glimpflich davon, da dort neue Rebflächen erstmals Erträge lieferten.

Trotz einer um 2,8 Prozent gewachsenen Gesamtanbaufläche sank die Traubenernte von 11.092 Tonnen im Vorjahr auf 8.515 Tonnen. Besonders stark betroffen waren rote Rebsorten mit einem Minus von 26,1 Prozent, während weiße Trauben einen Rückgang um 18,4 Prozent verzeichneten. Dies spiegelte sich auch in der Weinproduktion wider: Entsprechend brach die Erzeugung von Rotweinen am stärksten ein (minus 26,9 Prozent), gefolgt von Roséweinen (minus 21,2 Prozent) und Weißweinen (minus 17,1 Prozent).

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